Die deutsche Waffenlobby

Medien und Politiker unterscheiden beim Thema Waffenlobby nicht zwischen Rüstungsgütern und Jagd- und Sportwaffen.

Unterschied zur Rüstungslobby

Während Rüstungsgüter, zu denen u.a. Panzer, Schiffe und vollautomatische Waffen zählen, dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen, wird der Umgang mit Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen vom Waffengesetz geregelt.

Während Deutschland Rüstungsgüter für über 3.200 Millionen, sowie militärische Schusswaffen für knapp 90 Millionen exportierte, lag der Anteil der Jagd- und Sportwaffen nur bei 134 Millionen.

Während Rüstungsfabrikanten hauptsächlich in Großserien unpersönliche Staaten beliefern, arbeiten im Jagd- und Sportwaffensektor über 20.000 Menschen, die in direktem Kontakt mit ihren Kunden stehen und deren persönliche Wünsche erfüllen.

Während Rüstungsfabriken ein direktes und aggressives Lobbying betreiben, ist von der so oft beschworenen Waffenlobby der legalen Waffenbesitzer nicht viel zu bemerken.

Dieses Dokument hatte ich bereits 2011 als PDF veröffentlicht.

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Seite Opferschutz mit Update

BKA veröffentlicht Zahlen zur Partnerschaftsgewalt:

Meist sind es Frauen (82%), die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind. Fast die Hälfte von ihnen lebte zum Tatzeitpunkt mit dem Täter in einem Haushalt (49%).

Im Jahr 2015 wurden durch ihre Partner oder Ex-Partner insgesamt 127.457 Personen Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking, davon knapp 82% Frauen.

Das sind über 104.000 Frauen, die von Partnerschaftsgewalt betroffen waren. Gemessen an der Gesamtzahl weiblicher Opfer in den Bereichen Mord und Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking ist das ein Anteil von 36%.

In 2015 wurden in Deutschland Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt

  • von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung: über 65.800,
  • von Bedrohung: über 16.200,
  • von gefährlicher Körperverletzung: über 11.400,
  • von Stalking: über 7.900,
  • von Mord und Totschlag: 331.

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Kundenbeschwerde II

Heute erhielt ich eine Email, dir mir aufzeigen sollte, wie schlecht doch meine Kollegen arbeiten, dass wir keinen Service bieten und wir uns gefälligst zu entschuldigen hätten.

Ich habe mir die 12 Emails der letzten drei Wochen angeschaut und diese Anwort geschrieben.

Sehr geehrter Herr XY,

ich kann leider an den ausgetauschten Emails nichts Verwerfliches finden.

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Mein offener Brief an MEP Andreas Schwab

Lieber Herr Schwab,

haben auch Sie vielen Dank für Ihre Antwort auf unsere Emails. Wir begrüßen es sehr, dass die CDU/CSU unnötige zusätzlichen Belastungen, die keinen Sicherheitsmehrwert mit sich bringen, ablehnt. Von daher stimmen wir Ihren Punkten 2. und 3. zu.

Leider müssen wir Ihren Punkt 1. jedoch ablehnen.

Studien der EU haben gezeigt, dass registrierte Waffen in den Händen autorisierter Bürger keine signifikante Gefahr darstellen, egal ob diese vollautomatisch, halbautomatisch oder einzelladend sind, egal ob sie Magazine mit 5 oder 20 oder 50 Schuss aufnehmen.

Bürger mit registrierten Waffen sind – wegen einiger wichtiger Auflagen zum Besitz – weit weniger kriminell als der Bundesdurchschnitt; wie dies auch auf andere Bürger in Ländern wie z.B. Schweiz, Österreich und CZ zutrifft.

Es gibt daher keine „sehr gefährliche halbautomatische Schusswaffen“ in legaler Hand, während bereits eine „nicht gefährliche“ Schwarzpulver-Einzelladerpistole in krimineller Hand zur Gefahr werden kann.
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#EUgunban: Mein Impact Assessment

Die EU-Kommission hat es bisher nicht geschafft, die EU-Waffenverbotspläne mit einer Folgenabschätzung (Impact Assessment) zu unterstützen – höchstwahrscheinlich, weil die Durchführung einer solchen die Verbotspläne beeinträchtigen würde, da ihre Ergebnisse der Anti-Gun-Agenda widersprechen würden. Zwei Mitglieder des ersten Panels der Feuerwaffen-Konferenz zeigten ihre eigenen Evaluationen mit Fakten und Zahlen, die das wahre Herzstück der Veranstaltung waren.

Katja Triebel, Kopf des Research-Teams des Firearms United Netzwerks, stellte ihre eigene Folgenabschätzung vor – ein Dokument, das in engem Zusammenhang mit den EU-Leitlinien für Folgenabschätzungen steht und weitgehend auf vielen Dokumenten basiert, die die Europäische Kommission zur Begründung ihrer Verbotspläne benutzt. Und beeindruckend sowohl in Bezug auf Detail als auch auf die schiere Arbeitsbelastung, die notwendig war, um es zu erzeugen.

Es empfiehlt sich, die Power Point Präsentation als PDF in einem zweiten Bildschirm zu öffnen, während man sich das Video anschaut, um die Folien zu sehen, auf die ich mich beziehe.

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Waffenlobby wehrt sich

So, 13.11.16 | 12:45 Uhr – Das Erste
Die Waffenlobby wehrt sich gegen eine verschärfte Feuerwaffenrichtlinie.

Schützenverbände, Waffenhersteller und -händler, Sportschützen und Sammler: Sie bombardieren Abgeordnete des Europäischen Parlaments derzeit mit Mails und Briefen, – denn in Brüssel wird die Revision der Feuerwaffenrichtlinie verhandelt.

Nach der Anschlagsserie in Paris im vergangenen Jahr mit ihrem traurigen Höhepunkt am 13. November in der Konzerthalle Bataclan macht die EU-Kommission jetzt Druck und fordert strengere Gesetze, doch viel davon, so scheint es, bleibt nach zahlreichen Anträgen im Parlament nicht übrig.

Autorin: Katharina von Tschurtschenthaler und Katerina Fragidou

Link: Europa: Waffenlobby bringt sich in Stellung

Update Sonntag, 13.11.16, 10:18 – Der Bericht wird so schlecht, wie vermutet, da wir schon Auszüge bei der Tagesschau davon „bewundern“ durften.

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Trump: Vorreiter der Internationalen?

Vizekanzler Sigmar Gabriel beschimpft Trump direkt, er sei „der Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den kommenden US-Präsidenten Donald Trump als „Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen“ kritisiert. „Trump ist auch eine Warnung an uns“, sagte Gabriel den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Die „autoritäre Internationale“ nutze die Abgrenzung von Ausländern und Flüchtlingen nur als Lockmittel für die Wähler.

Welt vom 9. November 2016

Die Internationalen und die APO

Die „Internationale“ ist der „Zusammenschluss von Arbeiterorganisationen aus verschiedenen Ländern, die ideologisch von sozialistischen, kommunistischen oder anarchistischen Zielvorstellungen geprägt sind„, schreibt Wiki. Das trifft jawohl auf den Entrepreneur und Kapitalisten Donald Trump nicht zu.

Für das 19. Jahrhundert würde ich die Internationalen als Außerparlamentarische Opposition (APO) der Sozialisten (SPD) und Kommunisten (Vorreiter der LINKEN) bezeichnen, auch wenn das deutsche Wiki die Entstehung der APO erst im Jahr 1960 ansiedelt.

Das Kennzeichen einer APO ist, dass sie als „neue politische Strömung ihre Arbeit meist erst außerhalb der Parlamente beginnt und erst über die Länderparlamente unter Umständen bis in den Deutschen Bundestag oder sogar bis in die Bundesregierung Deutschlands kommen.“ Dies trifft auf die SPD und Kommunisten für das 19. Jahrhundert zu. Auch die Grünen in den 80er Jahren und der Europa-Abgeordnete der Grünen und ATTAC-Gründer Sven Giegold, sowie die Piraten und die AfD begannen als APO. Ein weiteres Kennzeichen ist der Kampf gegen die Eliten (z.B. Militär und Regierung).

So hat sich die „Internationale“ vehement für eine Volksbewaffnung wie in Schweiz als eine der obersten vier Prioritäten eingesetzt. Ihre wichtigsten Vertreter in Deutschland waren August Bebel und Karl Liebknecht, die von SPD und Linken in den Himmel erhoben werden.

Donald Trump, der sich den Platz als Spitzenkandidat der Republikaner erkämpft hatte, ist definitiv kein Mitglied der APO oder der Internationalen.  Er ist lediglich ein Verfechter der Volksmiliz – auch wenn er lange für dieses Statement als Mitglied der kapitalistischen Elite brauchte – weshalb die amerikanische Waffenlobby seine Kandidatur heftig bewarb.

Donald Trump ist kein Kommunist, Sozialist oder Anarchist – alles Kennzeichen der „Internationalen“, sondern ein Kapitalist und ein Beispiel für „vom Tellerwäscher zum Millionär“ mit einer besseren Chance (2.000.000 USD Kredit des Vaters für das vierte von fünf Kindern) als andere. Wobei seine Idee – sofern sie gut war – in Deutschland eventuell auch von der KfW gefördert worden wäre (Immobilien-Kredite) – und seine Schulbildung (in den USA privat finanziert) auch in Deutschland mit öffentlicher Bildung möglich gewesen wäre.

Donald Trump hat einen autoritären und chauvinistischen Wahlkampf betrieben. Das ist das Einzige, was Gabriel richtig erkannt hat. Man kann Trump für seine autoritären und chauvinistische Wahlkampfparolen einfach nicht mögen. Wir wollen keine Mauern (auch nicht nach Mexiko), keine Abschaffung der Homo-Ehe, kein Bashing von Migrations-Minoritäten (Mexikaner, Flüchtlinge), keine Abwertung von Frauenrechte (Pussy, Abtreibungsverbote, Gender-Gap).

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Faktencheck Chicago

Immer wieder wird Chicago als Argument dafür angeführt, dass es mehr Waffenkontrolle geben sollte und die NRA verantwortlich für die vielen Schusswaffentoten sei. Dabei wird vergessen, dass die NRA eine Vereinigung von gesetzestreuen Bürger ist, während die meisten Schusswaffentoten in Chicago (über 85%) Bandenmitglieder sind, die mit illegalen Waffen ermordet wurden.

Andrew V. Papachristos, ein Yale Soziologe, untersucht seit Jahren Schusswaffengewalt in Chicago und dabei kam Erstaunliches heraus.

70 Prozent aller Schusswaffendelikte in Chicago, oder etwa 7.500 von über 10.000, fanden in einem sozialen Netzwerk statt. Und 89 Prozent dieser Schießereien fanden innerhalb des engsten Netzraums statt.Weiterlesen »

Interview im Tagesspiegel

Kerstin Decker vom Tagesspiegel interviewte Katja vor einigen Wochen. Am Samstag, den 29. Oktober 2016 erschien das Interview auf Seite 3 (ganzseitig) und inzwischen ist es auch online zu lesen.

tagesspiegel

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Grüne G€ldverbrennung

Grüne Politiker, die als „Ökobauer“ Subventionen erhalten und dann Mais in PLASTIKFOLIE pressen?

Wie kann man das erklären?

Avatar von schillipaeppaschillipaeppa.net

Norwich Rüße sitzt für die Partei Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Im Nebenerwerb bewirtschaftet der Abgeordnete einen landwirtschaftlichen Bio-Betrieb mit 30 Hektar. Auf seiner Facebook-Seite gibt Norwich Rüße regelmäßig Einblick in seine Arbeit als Landwirt. So berichtet er Anfang Oktober nach der Maisernte:

„Maisernte 2016 – nach dem Häckseln wird der Mais in Rundballen gepresst. Die Maschine schafft in der Stunde etwa 50 Ballen mit ca. 320 kg Gewicht. Der Vorteil der Ballen ist eine extrem hohe Verdichtung und dadurch eine sehr gute Qualität der Maissilage, die bei mir auf dem Hof als Futter für Rinder und Schweine genutzt wird.“

Rüße lagert die Maissilage, die er als Futter für seine Tiere nutzt, also nicht in einem Silo, sondern packt sie in Ballen ab. Im Kommentarbereich begründet er das Verfahren:

„Die Nachteile sind die höheren Kosten für das Pressen sowie die Folie, die sich nur schwer recyceln lässt.

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