Privater Waffenbesitz als Sündenbock

Deutschland ist ein sehr friedliches Land. Wir stehen im Welt-Friedens-Index ganz oben und weit über dem EU-Durchschnitt. Die Statistik der Gewaltverbrechen in Europa weist aus, dass Deutschland auch ein sehr sicheres Land ist.

Legale Waffenbesitzer gehören laut wissenschaftlichen Untersuchungen zu den rechtstreuesten und friedlichsten Bürgern dieses Landes. Trotzdem wird jede Gewalttat, die europaweit mit einer legalen Waffe begangen wird, genutzt, um weitere Restriktionen im Waffenrecht zu fordern.

Wie konnte es dazu kommen?

Unser Staat wird seit einigen Jahren ganz besonders von der vierten Gewalt Medien und fünften Gewalt Lobbyismus regiert.

Die vierte Gewalt steht links

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Zivilcourage oder Freiheitsberaubung?

Mainstreampresse: Freiheitsberaubung

Ich habe selber zu allererst das Live-Leak Video gesehen, welches auf Englisch mit diesen übersetzen Worten eingeleitet wird:

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Katja heute bei Maischberger

Ich bin heute, am 06.04.2016, um 23:10 bei Maischberger in der ARD zu sehen. Wie bei Maischberger üblich, nehmen nicht alle Gäste sofort Platz; daher kann es gut sein, dass ich erst im letzten Drittel dazukomme. In jedem Fall bin ich dafür einen ganzen Tag beschäftigt, weil ich deshalb nach Köln und zurück fliegen muss.

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Quelle: Facebook Foto von Maischberger – Link zur Mediathek

Hier die Sendung in der Mediathek, ich bin erst ab Minute 46 dabei:

Mehr Einbrüche, mehr Kriminalität:
Kann der Staat uns noch schützen?

Die Ankündigung:

Unter den Gästen Katja Triebel: „Wer sich unsicher fühlt, muss das Recht haben sich zu verteidigen“, sagt die Inhaberin eines Waffengeschäfts. Viele ihrer Kunden fühlten sich von der Polizei nicht ausreichend geschützt. „Da beruhigt eine Schreckschusspistole oder ein Pfefferspray unheimlich“, berichtet Katja Triebel, die sich für ein liberaleres Waffengesetz einsetzt. „Der Gesetzgeber sollte alle Anstrengungen unternehmen, um Gewalttäter zu entwaffnen, statt den Waffenbesitz gesetzestreuer Bürger einzuschränken“, sagt die Waffenlobbyistin.

Weitere Gäste sind Marijke Amado (Moderatorin und Einbruchsopfer), Sebastian Fiedler (Bund Deutscher Kriminalbeamter), Stefan Studt (SPD, Innenminister Schleswig-Holstein), Siegfried Massat (ehemaliger Berufseinbrecher) und Jürgen Behr (Pfarrer und Einbruchsopfer).

Update – jetzt mit Presseschau

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Waffen, Kinder und Märchen

nra-maerchen-101-_v-videoweblAktuell regen sich alle Medien darüber auf, dass die US-Waffenlobby NRA die Märchen der Gebrüder Grimm umschreibt, in dem die Opfer sich mit Schusswaffen gegen die blutrünstigen Attentäter wehren, wobei kein einziger Schuss fällt und Sheriff und Jäger zur Hilfe gerufen werden.

Die „Brady Campaign to Prevent Gun Violence“ warf der NRA vor, das sei nichts anderes als eine ekelhafte, moralisch verwerfliche Marketingkampagne.

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Konsumismus versus Terror

Ich empfehle dieses Interview von 2011 mit dem Philosophen Norbert Bolz. Um Zeit zu sparen, verlinke ich die letzte halbe Stunde, die ich interessanter finde als die erste halbe.

Themen:

  • Massenmedien vs. Neue Medien
  • Ungerechtigkeit vs. Gleichheit
  • Kulturclash zwischen der Theokratie des Islamismus und dem Säkularismus Europas
  • aufgeklärter Feminismus vs. fanatischer Feminismus

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Medienlügen: Oktoberfest und Sportmordwaffen

In unserer Artikelserie „Medienlügen“, berichten wir darüber, wie die Medien die Wahrheit verdrehen, oder sogar bewusst Unwahrheiten verbeiten. Aktuell macht in den sozialen Medien und auch in der Presse eine unglaubliche Relativierung der Ereignisse von Köln die Runde, indem falsche Zahlen zu sexuellen Übergriffen auf dem Oktoberfest kommuniziert werden. Wie bereits bei dem kürzlich erschienenen […]

Wenn dpa über US Waffengesetze schreibt ….

… kommt meist Blödsinn – gepaart mit Vorurteilen – raus.

APA/dpa hat diese Meldung erstellt, die von Fehlern nur so strotzt:

USA: Neues Gesetz erlaubt in US-Staat Maine Waffenbesitz ohne Lizenz

Bürger des US-Staates Maine können ab dem Alter von 21 Jahren eine Waffe besitzen. Ein neues Gesetz macht den bisher vorgeschriebenen Waffensicherheitskurs unnötig.

Gesetz betrifft nicht den Besitz, sondern das verdeckte Tragen.

Die Regeln für den Waffenbesitz, darunter der Background-Check, wurden nicht geändert. Aber was soll man von Journalisten erwarten, die auch für Europa laufend die Genehmigungen für Waffenbesitz (WBK) und Waffentragen (Waffenschein bzw. Waffenpass) verwechseln, weil sie immer noch nicht verstanden haben, dass es dabei einen Unterschied gibt.

Weiterlesen: Mein Artikel bei der GRA