FAQs zum Burkaverbot

Ich lese seit Monaten Berichte und Meinungen zum Burkaverbot. Dabei fällt auf, dass gerade der freiheitsliebende Westen die Burka verteidigt. Diese Woche erschien beim Standard ein Artikel, der in meinen Augen die besten Fragen stellte und die besten Antworten gab.

Hier ein paar Auszüge, ich empfehle jedoch den ganzen Artikel zu lesen: Link

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Konsumismus versus Terror

Ich empfehle dieses Interview von 2011 mit dem Philosophen Norbert Bolz. Um Zeit zu sparen, verlinke ich die letzte halbe Stunde, die ich interessanter finde als die erste halbe.

Themen:

  • Massenmedien vs. Neue Medien
  • Ungerechtigkeit vs. Gleichheit
  • Kulturclash zwischen der Theokratie des Islamismus und dem Säkularismus Europas
  • aufgeklärter Feminismus vs. fanatischer Feminismus

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Ein Plädoyer für den Mindestlohn von einem Zillionär

Im Moment wird der Offene Brief von Nick Hanauer  in den sozialen Netzen geteilt und stößt dort auf viel Anerkennung.

Ich persönlich bin gegen einen staatlich verordneten Mindestlohn. Das setzt aber voraus, dass es auch keine Arbeitsplatzsubventionen bei Firmen gibt, die hoch bezahlte Vorstände haben und massige Gewinne einfahren, weil sie unterbezahlte Leiharbeiter oder Aufstocker beschäftigen oder ihre Ansiedelungen bezuschusst werden.

Wenn ein Kioskbesitzer selber gerade mal auf 10 Euro Stundenlohn kommt, kann er seinem Angestellten nicht 9,50 zahlen. Anders sieht es aus, wenn Vorstände im Jahr sechs- bis siebenstellige Bezüge erhalten. Das Verhältnis der Bezüge von Arbeitgeber (Risiko) und Arbeitnehmer sollte ausschlaggebend für die Entlohnung sein.

Wo bleiben die Betriebsräte und Gewerkschaften? Diese hätten eigentlich solche Zustände verhindern müssen. Stattdessen küngeln sie mit den Arbeitgebern und akzeptieren seit Jahren das Missverhältnis zwischen Vorstandsbezügen und Entlohnung der Arbeitnehmer.

Nick Hanauer ist ein Etatist. Er sieht Ungerechtigkeit und Gefahren und glaubt, der Staat könne diese lösen, z.B. mit Mindestlöhnen oder Gun Control. Er hat mit der Beschreibung der Zustände Recht, nur nicht mit dem Mittel zur Lösung: Mindestlöhne und Gun Control beseitigen nicht die Armut und Waffenkriminalität. Seine Millionenspenden an die Bloomberg-Gruppe sind für die Katz.

Auszüge aus dem Offener Brief von Nick Hanauer (Seattle, US) an seine „Fellow Zillionaires

Während Menschen wie Sie und ich über die Träume aller Plutokraten in der Geschichte hinweg prosperieren, lassen wir 99,99 Prozent des Landes weit hinter uns. Diese Kluft zwischen den Besitzenden und Besitzlosen wird immer schlimmer  – und zwar sehr, sehr schnell

Im Jahr 1980 kontrollierten die obersten 1 Prozent etwa 8 Prozent des US-Nationaleinkommens. Die unteren 50 Prozent teilten sich rund 18 Prozent. Heute besitzen die oberesten 1 Prozent ca. 20 Prozent und die unteren 50 Prozent nur noch 12 Prozent.Weiterlesen »

Geschichte wiederholt sich: Die Zentrale

Die Zentrale weiß alles besser. Die Zentrale hat die Übersicht, den Glauben an die Übersicht und eine Kartothek. In der Zentrale sind die Männer mit unendlichem Stunk untereinander beschäftigt, aber sie klopfen dir auf die Schulter und sagen: »Lieber Freund, Sie können das von Ihrem Einzelposten nicht so beurteilen! Wir in der Zentrale … «

Die Zentrale hat zunächst eine Hauptsorge: Zentrale zu bleiben. Gnade Gott dem untergeordneten Organ, das wagte, etwas selbständig zu tun! Ob es vernünftig war oder nicht, ob es nötig war oder nicht, ob es da gebrannt hat oder nicht –: erst muß die Zentrale gefragt werden. Wofür wäre sie denn sonst Zentrale! Dafür, dass sie Zentrale ist! merken Sie sich das. Mögen die draußen sehen, wie sie fertigwerden!Weiterlesen »

Warum Waffenverbot?

Ich habe die Woche einen interessanten Artikel von Stefan Blankertz gelesen, der sich hier in meinem Blog informiert hat. Blankertz ist ein bekannter libertärer Autor, u.a. schreibt er regelmäßig bei der Monatszeitschrift eigentümlich frei

Wer will Friedhofsruhe?

Ich selbst besitze keine Waffe, bin nicht zum Schusswaffengebrauch ausgebildet, habe nie eine echte Waffe gebraucht und wünsche mir, weder mit Waffengewalt konfrontiert zu werden noch jemals in die Verlegenheit zu kommen, eine Waffe einzusetzen. Wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich für eine community ohne Waffen, würde meine Wahl jedoch nie anderen aufzwingen wollen, denn das ist ohne Gewalt – indirekt ausgeführt über den Staat – nicht zu bewerkstelligen. Die Einsicht, dass hinter jedem staatlichen Verbot zumindest die Drohung mit Waffengewalt steht, mag verloren gegangen sein. Sie wieder zugewinnen ist der erste Schritt hin auf Verantwortung und eine friedliche Gesellschaft.

[..] »Armut, Arbeitslosigkeit und Drogen haben großen Einfluss auf Gewaltdelikte mit Schusswaffen, Waffengesetze werden jedoch von Kriminellen ignoriert«, fasst Katja Triebel die Forschungsergebnisse zusammen.

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Rundfunkrat SWR: pluralistisch oder ideologisch?

Der Rundfunkrat des SWR wurde unter Rot-Grün neu besetzt.

Politisch korrekt sind nun Gewerkschaften, Naturschutz-, Islam- und Migrantenverbände, u.a. der Sinti und Roma, vertreten.

Politisch korrekt sind weder Jäger, noch Sportschützen vertreten. Und die Freikirchen sind rausgeflogen.

 „Die veränderte Zusammensetzung des Rundfunkrats soll sicherstellen, dass sich die Pluralität der heutigen Gesellschaft auch in den Gremien widerspiegelt. Insgesamt sind die Gremien des SWR in ihrer Zusammensetzung, ihrer regionalen Herkunft und ihrer Aufgabenstellung damit auf einem aktuellen Stand.“

Kretschmann in der gemeinsamen Presseerklärung

Schauen wir uns mal die Zahlen an:

Kurzlink: http://wp.me/p2Ff8N-a5Weiterlesen »

Kriminalitätsfurcht vs Realität

Ich habe gestern einen interessanten Artikel gelesen. Obwohl das Individuum nicht vorhersehbar ist, ist die Gesellschaft als Ganzes vorhersehbar – und zwar vorhersehbarer als die Effekte der Teilchenphysik (die gänzlich emotionslos vonstatten geht) und das seit über 400 Jahren.

Thomas Peterson beschreibt dies und führt dazu an:

Bereits im Jahr 1662 beschrieb der englische Kaufmann John Graunt in einer Schrift mit dem Titel „Observation on the Bills of Mortality“die auffällige Regelmäßigkeit der Jahr für Jahr gleich bleibenden Zahl von Todesfällen.

Das Beispiel zeigt, dass es neben der individuellen Identität des Menschen auch so etwas wie eine kollektive Identität von Gesellschaften gibt, die ihren eigenen Gesetzen folgt. Vielen Menschen fällt es außerordentlich schwer, dies zu akzeptieren.

Man kann, zum Beispiel, niemals voraussagen, was ein bestimmter Mensch tun wird, aber mit großer Präzision kann man sagen, was der Durchschnitt einer großen Zahl von Menschen im Schilde führt. Die Individuen sind äußerst verschieden und wechselhaft, aber Prozentzahlen sind konstant. Das lehren uns die Statistiker.“

Übersetzt: ich weiss nicht, ob mein Nachbar ein Mord begeht, aber statistisch werden jedes Jahr xxx vollendete Morde verübt mit (zum Glück in Europa ) absteigender Tendenz seit Jahrzehnten.

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