Silhouetten bewaffneter Wachen am Flussufer, im Hintergrund das beleuchtete Parlamentsgebäude bei Nacht - das macht KI aus meinem Text

EU-Feuerwaffenrichtlinie: Missverständnisse und Fakten

Der Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V. (BDS) berichtet in seinem Infobrief vom August u.a. über die Evaluation der EU-Feuerwaffen-Richtlinie in Brüssel und Berlin. Dabei sind u.a. die „großen“ Magazine zu einem bürokratischem Monster (in den deutschsprachigen Ländern) geworden. Es ging aber auch um andere Themen.

„Große“ Magazine

Die EU Kommission wollte (2016) alle militärisch aussehenden Halbautomaten verbieten und das EU Parlament und der Rat der EU waren strikt gegen ein solches Verbot. Als Kompromiss kam ein Verbot großer Magazine und eine entsprechende Zuordnung der Waffen, je nachdem, ob der Waffenbesitzer eine Genehmigung für große Magazine hatte oder nicht. (BDS)

Und genau hier liegt die Krux: Alle deutschsprachigen Länder gehen von den großen Magazinen und den Waffen mit großen Magazinen von einem vollständigen Verbot aus. Alle anderen Länder wie Frankreich, Italien, Polen etc. klassifizieren diese anders: Verboten sind sie nur für die Personen, die nicht die Bedingungen für den Besitz erfüllen. Analog zur EWB-pflichtigen Munition.

Hätte man mir im November 2019 einmal zugehört, dann würde man einsehen, dass nicht die EU in Brüssel, sondern die deutschsprachige Übersetzung und Interpretation der Schuldige ist. (weiterlesen: Meine Stellungnahme zur Anhörung im Bundestag ) Der BDS Infobrief geht leider immer noch von der falschen Annahme des Verbots aus. Ich schrieb 2019:

Im Entwurf der Bundesregierung wird – aus Unwissen oder mit Absicht – eine Prämisse falsch dargestellt.

Drittens soll die Nutzung von legalen Schusswaffen zur Begehung terroristischer Anschläge erschwert werden, was insbesondere durch eine Begrenzung der Magazinkapazität halbautomatischer Schusswaffen erreicht werden soll.

Genau das steht aber nicht in der Richtlinie. Es soll nicht die Begrenzung der Magazinkapazität erreicht werden, sondern der Zugang dazu auf besonders rechtstreue Waffenbesitzer beschränkt werden. 

Ich schrieb bereits 2019: Munition für Kurzwaffen darf nur von Besitzern von Waffen erworben werden, die im passenden Kaliber einen Eintrag in ihrer Waffenbesitzkarte haben. Da Sportschützen nach § 14 WaffG bereits zum Besitzerhalt alle Bedürfnisauflagen der EU Feuerwaffenrichtlinie, die für Waffen der Kategorie A gelten, für Waffen der Kategorie B und C erfüllen müssen, ist eine darüberhinausgehende Beschränkung des Besitzes nicht erforderlich. Jäger würden trotz Eintrag in ihrer WBK das Erwerbsrecht für „große“ Magazine verlieren, da die EU für sie keine Ausnahmen vorsieht. Kriminelle kommen nicht einfach an legale Munition , so kämen sie auch nicht an „große“ Magazine. 

„Große“ Magazine, wie in Italien und Frankreich oder wie Munition in Deutschland nur für WBK-Inhaber mit der passenden Waffe. Damit wäre die Richtlinie erfüllt ohne Anzeigepflicht und Verbot.

Bedürfnisprüfung

Das zweite Thema, das mir – aber nicht dem BDS – aufstößt, ist die Bedürfnisprüfung. Auch hier verstehen die Deutschen die EU-Richtlinie falsch. In der EU-Richtlinie gibt es nur ein einziges Bedürfnis: das für Kategorie A.

Wenn die EU fordert, dass die gleichen Bedingungen für den Besitzerhalt der Waffen aus Kategorie B und C wie für den Erwerb gelten sollen, dann geht es der EU einzig und allein um die Zuverlässigkeit, nicht aber um Schießtermine, Waffengattungen oder ähnliches. Von daher ist auch der Kompromiss im deutschen WaffG mit den fünf und zehn Jahren völliger Blödsinn.

Auch dazu hatte ich 2019 geschrieben: Die jetzigen Auflagen im deutschen Gesetz für Waffen der Kategorie B übererfüllen bereits die Auflagen der EU-Feuerwaffenrichtlinie für Waffen der Kategorie A. Um die Verwaltungen bei der Bedürfniskontrolle nicht zu überlasten, sollte die Bedürfnisprüfung nach drei Jahren und auch die anlassbezogene Bedürfnisprüfung für Sportschützen mit Grundkontingent – analog zu den Jägern – reduziert werden auf die Mitgliedschaft in einem anerkannten Verband. Niemand überprüft, ob ein Jäger aktiv ist. Analog sollten Sportschützen für den Besitz auch keine Aktivität nachweisen müssen.

Analog zur EU-Waffenrichtlinie sollte man Sportschützen, die mehr Waffen der Kategorie B besitzen, als es das Grundkontingent zulässt, alle drei oder fünf Jahre überprüfen, sowie bei jedem Neuerwerb. Analog zu Österreich sollte man drei Wettkämpfe insgesamt im letzten Jahr vorschreiben.

Stattdessen tauchen nun (erste Bedürfnisprüfung nach fünf Jahren nach Verabschiedung des Gesetzes) bei uns im Geschäft viele WBK-Besitzer mit Grundkontingent auf, die die strengen deutschen Regeln nicht erfüllen und ihre Waffe/n abgeben müssen.

Langwaffen für Jäger

Der BDS unterstützt den DJV bei dessen Themen.

Eine klare Aussage zum Kernanliegen des DJV, das mit Nachdruck als zentraler Punkt in der Rede des DJV Präsidenten Daman Tanke hervorgehoben wurde, war der auch weiterhin unbeschränkte Langwaffenerwerb für Jagdscheininhaber. Auch wenn es durch das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in München zu einer wohl doch sehr positiven, eindeutigen rechtlichen Klarstellung gekommen ist, dass Beschränkungen beim Erwerb von Langwaffen durch Jagscheininhaber nicht vom Gesetz gedeckt sind, ist es sehr wünschenswert, dass der Gesetzgeber dies auch eindeutig und nicht interpretierbar klarstellt. Es wäre mit einem winzigen Zusatz im § 13 Waffengesetz zu machen. (BDS-Infobrief)

Besitz illegaler Waffen: Verbrechen oder Papercrime?

Über Gesetzesverschärfungen beim illegalen Waffenhandel und organisierten Verbrechen kann man reden. Über Strafverschärfungen bei Sportschützen (und Jägern), die kleine Sünden begehen, etwa weil sie sich im Papierdschungel verlaufen oder es einen mehr oder minder vermeidbaren Antrags- oder Bearbeitungsfehler gab, mit dem BDS nicht.

Auch bei illegalem Waffenbesitz – echter Illegalität, nicht einem Lapsus beim Papierkram – als Vergehen ist – völlig zu Recht – die waffenrechtliche Zuverlässigkeit und mit ihr alle waffenrechtlichen Erlaubnisse für Jahre dahin.  Das genügt aber auch.  (BDS-Infobrief)

Im Berliner Wahlkampf, in Brüssel und im Bundesrat will man aus Waffenrechtsverstößen mit Halbautomaten Verbrechen machen, die mindestens ein Jahr Haft vorsehen. Sofern es keine Ausnahmen für legale Waffenbesitzer gibt, hieße es dann: ein Bearbeitungsfehler, ein falsches Datum, eine falsche Waffenkategorie, zu spät abgegebene Leihe: Zack! Gefängnis!

Mit „Papercrime“ bezeichnet man vor allem Straftaten, die mit Dokumenten, Wertpapieren oder finanziellen Papieren zu tun haben – also eher „weiße-Kragen“- bzw. Dokumentendelikte statt Gewalt- oder klassischer Eigentumsdelikte. Papercrime im Waffenrecht ist noch harmloser, da es keine Opfer/Geschädigte gibt.

Bildquelle

Die Bildquelle ist KI von WordPress. Das hat die künstliche Intelligenz aus meinem Artikel gemacht: Wachen, die mit Halbautomaten das Parlament beschützen.

Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt eine Gruppe bewaffneter Wachen, deren Silhouetten sich vor einem dramatischen, von schweren Wolken durchzogenen Nachthimmel abzeichnen. Sie stehen auf einer steinernen Plattform mit Blick auf einen Fluss, während in der Ferne das markante Parlamentsgebäude eindrucksvoll beleuchtet ist. Lichtstrahlen heben die neugotische Architektur hervor und bilden einen starken Kontrast zu den dunklen Silhouetten und dem bewölkten Himmel. Die Gesamtstimmung vermittelt Wachsamkeit und Ernsthaftigkeit in einer historischen städtischen Kulisse bei Nacht.

Und was denken Politiker bei dem Bild? Kritische Bürger, die mit Halbautomaten dem Parlament gefährlich werden könnten? Falls nicht, dann fragen wir uns, warum sie den legalen Besitz so drastisch einschränken wollen, aber wenig gegen Gewalttäter unternehmen. Weil es sich gut verkauft und billig in der Ausführung ist?

Verzweifelter Büroangesteller vor PC

Kundenbeschwerde: Langsame Lieferung und Zahlungsprobleme

10 Jahre nach meinem Text zu Kundenbeschwerde II muss ich mal wieder etwas berichten. Ein Kunde bestellt am Donnerstag und beschwert sich am Montag über zu langsame Lieferung und Kommunikation und schreibt gleich zwei 3er Bewertungen am Mittwoch und eine Woche später bei Shopvote, weil wir in der Urlaubszeit nicht sofort Stellung nehmen.

Hier die anonymisierte Beschwerde:

Danke für die Rechnungszustellung.

Eines ist leider jetzt schon klar:

Sie werden für mir für diese wirklich (…gegenüber anderen vergleichbaren Anbietern & Versendern…) extrem langsame Zustellung eine entsprechende dahingehend klar formulierte schlechte Bewertung bekommen.

Ich bin darüber sehr unzufrieden !

Ebenso darüber, dass als Bezahlmöglichkeit zwar Kreditkarten angeboten wurden, dann aber Ihr System dahingehend „gestreikt“ und man zur Vorkasse gezwungen wurde.

Und selbst heute wird in meinem Kundenkonto bei Ihnen der Vorgang noch als „in Bearbeitung“ angezeigt, kein Versand, keine Trackingnummer zum angegebenen Unternehmen DHL.

Das ist wirklich schlechter Kundenservice, beides, und gehört auch bewertet & veröffentlicht.

Was ist geschehen? Kunde bestellt Donnerstag, Zahlung vom Freitag vormittag wird erst am Montag gebucht, da der Paketbote schon da war und die Ware am Montag versendet; d.h. zwei Werktage nach der Bestellung, aber vier Wochentage wegen des Wochenendes später.

Bezahlmöglichkeit

Leider schafft der Kunde es nicht, seine Kreditkarte mit dem Handy zu bestätigen (User Authentication Failed), so dass er zur Vorkasse gezwungen wird. Paypal geht ja auch nicht, weil Waffenteile von Paypal verboten sind. Somit muss er Vorkasse machen. Das kann er scheinbar noch nicht online, weshalb die Zahlung erst am Montag (zwei Werktage oder vier Wochentage später) bei uns verbucht wird statt am gleichen Tag.

Extrem langsame Zustellung

Wegen des verspäteten Zahlungseinganges können wir nicht am Freitag, sondern erst am Montag versenden. Also genau einen Werktag oder vier Wochentage später. Wir haben keinen KI gesteuertes Lager und Lieferdienst, das sogar sonntags arbeitet.

Mangelnde Kommunikation

Am Montag um 08:30 schrieb meine Kollegin, nachdem ein anderer Kollege die Bankbuchungen verarbeitet hat, die Rechnung (Menschen, keine KI). In der Rechnung steht, dass sich DHL am Abend mit der Tracking Nummer meldet. Was auch am Dienstag erfolgte.

Um 08:47 erhalten wir oben genannte Email, in der er sich u.a. beschwert, dass sein Onlinekonto noch nicht aktualisiert wurde und er keine Trackingnummer hat.

Mein Fazit

Wir alle sind von internationalen mit KI optimierten Unternehmen so gepampert worden, dass manche jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Und ja, andere lokale Händler sind manchmal schneller und manchmal langsamer. Aber wer deswegen zwei öffentliche Beschwerden schreibt, der hat zu viel Zeit, oder?

Petition gegen die "Sicherheitspläne" der Ampel

Gegen Waffenrechtverschärfungen: BZL startet Petition gegen geplante Gesetzesänderungen

Nach Verabschiedung 2020 des Waffenrechts versuchen SPD und Grüne das Waffenrecht erneut zu verschärfen. Wie immer missbrauchen Politiker hierfür medial verbreitete Ereignisse.

Verbände wehren sich

Am 12.09.2024 veröffentlichte der BZL (vormals Forum Waffenrecht) eine Petition, die bereits in 24 Stunden 30.000 Unterschriften erhielt. Ich bitte dort mitzumachen und diese zu verteilen:
https://www.openpetition.de/petition/online/waffengesetzverschaerfungen-zu-lasten-rechtstreuer-buerger-jetzt-stoppen

Hanau, Hamburg, Kusel und Rotenburg konnten die FDP nicht überzeugen, die rot-grünen Pläne mitzutragen. Doch Mannheim, Frankfurter Bahnhof und Solingen sollen nun all die Gesetze ermöglichen, mit denen die Bevölkerung besser kontrolliert werden kann.

Erzählt wird uns, daß das „Sicherheitspaket“ die notwendige Folgerung aus dem Anschlag sei. Der waffenrechtliche Teil stellt stattdessen eine Gängelung und Bevormundung der rechtschaffenen Bevölkerung dar. Ich soll glauben, daß der Attentäter von Solingen – den die Strafdrohungen für Mord und Totschlag nicht abhielten – sich durch verschärfte Vorschriften des Waffengesetzes hätte beeindrucken und von der Tat abhalten lassen? Der Gesetzentwurf beleidigt meinen Intellekt.“ – Rechtsanwalt Jede

„Kriminelle lesen grundsätzlich keine Gesetze.“ – Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizei-Gewerkschaft (DPolG) in der BILD

Ich sehe das wie Rechtsanwalt Jede (Hervorhebung von mir) und Herr Wendt.

Tipp: Folgt bitte den aktuellen Nachrichten des VDB. Dort finden sich Details zu den Plänen, Argumente und in Kürze auch ein Briefgenerator – oder der neuen Community auf X

fight4right.de Für ein faires Waffenrecht

Energiewende – Clash der Generationen?

Beim Familientreff am Ostersonntag wurde kurz das Thema Energiewende angeschnitten. Während ich Habecks Gesetz des Wärmepumpenzwangs ablehnte, waren zwei jüngere Familienmitglieder der Meinung, das sei richtig. Wir tauschten einige Argumente aus und einigten uns schnell darauf, dass wir uns nicht einigen könnten, da wir unterschiedlich interpretieren.

Mir haben die Argumente der Jüngeren aber keine Ruhe gelassen, weshalb ich heute recherchierte.

Kann Ökostrom die konventionelle Energieerzeugung ersetzen?

Aktuell: Stromerzeugung und Stromverbrauch

Konventionelle Kraftwerke können fast 24/7 eine Leistung von 100% erbringen. Sie könnten, wenn sie dürften, die rechts dargestellte Energieerzeugung der erneuerbaren Energieträger komplett übernehmen.

Die erneuerbaren Energieerzeuger (rechts) dürfen zu 100% produzieren. Die Sonne scheint jedoch nicht nachts und auch nur wenig in den Monaten, in denen wir heizen wollen. Zumindest ist der Wind in den Monaten, in denen die Sonne nicht scheint, etwas stärker. Trotzdem fehlen aktuell durchschnittlich 40 Gw Energie, um die 75 Gw Stromverbrauch zu bedienen.

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https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mourning_flowers_at_C.J.Hambros_plass_after_shootings.jpg

Attentat in Hamburg – helfen Gesetze zur Prävention?

Am Donnerstag Abend ermordete ein ehemaliger Zeuge Jehovas sieben Menschen dieser Glaubensgemeinschaft. Er verletzte weitere, davon vier lebensbedrohlich und tötete sich beim Eintreffen der Polizei. Zwei Tage später werden Forderungen laut, das Waffengesetz zu verschärfen, da der Attentäter sich auf legalem Weg die Tatwaffe besorgen konnte und ihm trotz anonymen Hinweis und Kontrolle der Waffenbesitz nicht verboten wurde.

  1. Können Waffenverbote und Waffenkontrollen Gewalt verhindern?
  2. Können Waffenverbote Amokläufe verhindern?
  3. Können Waffenkontrollen Gewalttaten verhindern?
  4. Hätten Faesers Pläne Hamburg verhindern können?
  5. Welchen Einfluss haben Medien und Öffentlichkeit?
  6. Waffengesetzreform per instrumentalisiertem Einzelfall
  7. Was sagen die Polizeigewerkschaften?
  8. Fazit
  9. Nachtrag
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Wahlen zum Bundestag und Berliner Senat

Gestern hatte ich das Webinar vom VDB zur Bundestagswahl besucht, die dortigen Wahlprüfsteine mir noch einmal angeschaut und an den internen Umfragen teilgenommen, die ziemlich eindeutig waren. Von daher bekam ich Lust, mal wieder etwas zu bloggen.

Wahleinschätzung Mai 2021

Im Mai 2021 hatte ich mir meine Analyse zur EU-Wahl 2019 angeschaut und Folgendes auf Facebook gepostet:

Der Baerbock-Zug wird nicht so abstürzen wie der Schulz-Zug, auch wenn er an Geschwindigkeit verlieren wird (weniger als 28%, aber mehr als 20%). Die Wahrscheinlichkeit, dass die Grünen die Kanzlerin stellen, ist sehr hoch. Insbesondere, da sie anscheinend die Wunschkandidatin von Frau Merkel ist und die Medien sie lieben.

Wahltaktisch sollten Konservativ-Liberale-Realos und alle Selbstständigen die FDP wählen, ansonsten bekommen wir Grün pur mit schwarzem oder roten Schatten, was sich mittlerweile auch nicht mehr voneinander unterscheidet.

Und ja, ich weiß, die FDP ist nicht das Beste; aber keine Partei ist die beste. In jedem Fall sind in der FDP noch ein paar Leute, die wirtschaftlich denken können und nicht die totale „Umfairteilung“ anstreben samt Great Reset (von oben). Und auch wenn sie der kleinste Koalitionspartner wäre, hätte sie innerhalb einer Koalition mehr Gewicht als in der Opposition. Dann müssten die beiden anderen sich mit ihr auseinandersetzen.

Mein Facebook-Kommentar vom 11.05.2021

Wahleinschätzung September 2021

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#Waffenlobby: VDB-Member

[Katja Triebel, Berlin, 13.06.21]

Ich bekomme fast täglich Anfragen zum Thema VDB-Member (dt. VDB-Fördermitglied). Was ist das? Soll man da mitmachen? Was machen die? Wie steht die GRA (German Rifle Association) dazu? Was hab ich davon?

Kurz für alle, die nur auf meine Meinung vertrauen: Ja, mitmachen.

Und hier die Hintergrundinformationen mit Links für alle, die wissen wollen, wie ich zu meiner Meinung komme:

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Corona Teil 3: Impfung

Ich habe im letzten Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Artikel, Statistiken und Studien zu Corona (Covid-19) gelesen als die Minister, die die Maßnahmen beschließen. Erkennbar ist das daran, dass ich nie behaupten würde, dass der neue Impfstoff sicher sei, wie es unsere Forschungsministerin Anja Karliczek gerade verkündete.

Der Impfstoff ist nicht 100% sicher, da er – wie jeder Impfstoff – Nebenwirkungen hat. Zu diesen gehören Lokalreaktionen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Fieber. In der Phase 3-Studie waren die meisten Reaktionen leicht bis mittelschwer.

Schwere Nebenwirkungen traten in bis zu 4,6% Fällen auf und waren nach der zweiten Dosis häufiger und bei Erwachsenen >55 Jahren seltener. Das Auftreten allergischer Reaktion wurde in ähnlicher Anzahl sowohl in der Impfstoff-Verum- als auch in der Placebogruppe berichtet (0,63 % vs. 0,51 %).

Springer Medizin vom 17.12.2020: Schwere allergische Reaktionen nach COVID-19-Impfung mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech in Großbritannien

Sehr schwere Nebenwirkungen, die lebensbedrohlich sein können, sind anscheinend – wie auch bei anderen Impfungen, sogar bei Placebo-Impfungen – sehr selten. Trotzdem müssen die Bürger über diese möglichen schweren allergische/anaphylaktische Reaktionen aufgeklärt werden und vor dem Impfen befragt werden.

Zu 90% wirksamer Impfstoff?

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gefahr

Verfassungsschutzbericht 2019

Seit Jahren wird der Verfassungsschutzbericht mit der Information verkündet, dass die Gefahr von Rechts diejenige sei, die die Sicherheit am stärksten bedrohe. So auch dieses Jahr, obwohl es den höchsten Anstieg mit 40% bei den Straftaten der Linksextemisten gab, in Berlin sogar um 100%.

Ein so rasanter Anstieg müsste sich eigentlich in den Schlagzeilen finden. Doch weit gefehlt. Man muss schon mit der Lupe suchen, um solch eine Schlagzeile wie im Tagesspiegel zu finden:

Gefahr durch linke und rechte Extremisten

Rechtsextremisten plus 30, linke Straftaten plus 40 Prozent

Die Zahl der Rechtsextremisten ist 2019 um 30 Prozent auf rund 32.000 gestiegen, auch weil der Verfassungsschutz Mitglieder des „Flügels“ der AfD und der Jugendorganisation hinzuzählt. Die Zahl rechtsextremer Gewalttaten ist parallel um 15 Prozent gesunken.

Die Zahl der Linksextremisten ist höher, 33.500. Als gewaltbereit gelten 9200. Links ist auch der höhere Zuwachs an Straftaten zu verzeichnen, plus 40 Prozent. Bei den 2019 begangenen Gewalttaten liegen die Linksextremisten (1052) ebenfalls vor den Rechtsextremisten (925). Bei beiden sind es freilich etwas weniger schwere Gewalttaten als 2018.

Tagesspiegel vom 10.07.2020: Die rote und die braune Brille

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Das Ende von SIG SAUER in Deutschland

SIG SAUER Deutschland ist einer der wichtigsten Hersteller in unserem Angebot – und das seit mehr als 50 Jahren. Ich habe zwar keine Insider Kenntnisse, übe aber seit mehr als 15 Jahren Kritik an der Geschäftsführung und dem Umgang mit uns Händlern und den Endverbrauchern. Die Schließung des Werkes in Eckernförde liegt zum Teil an der Politik der EU und Deutschlands, zum Teil an hypokritischen Export- und Importregelungen und zum Teil an der Geschäftsführung selber.

Ich wollte schon lange mal zu SIG SAUER bloggen, weil ich deren Geschäftsführung in Bezug auf die zivilen Produktion überhaupt nicht verstehen kann. Da aber jede Kritik in Gefahr läuft, sich in einen Shitstorm zu wandeln, hielt ich bisher meinen Mund. Nun wird also das Werk in Eckernförde geschlossen und daher erlaube ich mir, meine Gedanken zu äußern.

Ja, wir sind Sauer Fans. Warum? So genau kann man das nicht erklären. Vielleicht sind wir als Berliner mehr norddeutsch als süddeutsch oder wir kommen einfach mit den Handelsvertretern von Sauer besser klar. In jedem Fall hatten wir uns schon Sorgen gemacht, als die Lüke-Gruppe im Jahr 2000 Sauer übernahm und neun Jahre später in zwei Teile zerschlug. Die jagdlichen Langwaffen gingen als SAUER nach Isny, die sportlichen und behördlichen Produkte blieben als SIG SAUER in Eckernförde. Bis 2014 wurden dort viele Dienstwaffen hergestellt. Die Hälfte davon ging damals bereits zur Schwesterfirma in die USA. Seit 2015 werden die meisten Dienstwaffen in den USA hergestellt.

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