IWA 2016 – EU Waffen(un)recht – Talkshow

IWA 2016

Wir sind – wie jedes Jahr – vom 4. bis 7. März 2016 auf der IWA Classis Outdoor, um für Sie Neuheiten einzukaufen. Ungeduldigen empfehlen wir den Besuch von All4Shooters und All4Hunters , wo bereits einige Neuheiten von der Shot Show (USA) und HIT (Italien) zu sehen sind und in den nächsten Tage viele neue Berichte erscheinen werden.

EU Waffen(un)recht

Wie Sie eventuell mitbekommen haben, engagiert sich Katja Triebel sehr, damit die im November vorgestellte EU-Richtlinie zum Waffenrecht nicht Wirklichkeit wird. Seit November hat sie diverse Aufrufe, Berichte und Petitionen angefertigt und unterstützt:

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Steht die CDU in BW und im EP wirklich zu uns?

Schaut man sich die Wahlprüfsteine des BDS an, so könnte man annehmen, dass die CDU in Baden-Württemberg und im Europäischen Parlament unsere Rechte als Waffenbesitzer nach FDP und AfD am stärksten verteidigen wird. Doch schaut man ins Detail, sieht die Sache schon anders aus.

Andreas Schwab ist

  • Vorsitzender der CDU Schwarzwald-Baar;
  • Stellvertretender Bezirksvorsitzender der CDU Südbaden;
  • Binnenmarktpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion;
  • Mitglied im Fraktionsvorstand;
  • stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament;
  • Mitglied des Europäischen Parlaments seit 2004.

Aufgrund dieser Vielzahl an Ämter sind seine Äußerungen, insbesondere im Europäischen Parlament, ein wichtiger Indikator, wie die CDU wirklich denkt. Das folgende Video zeigt seinen Redebeitrag bei der Debatte zum Waffenverbot am 23. Februar 2016 im Europäischen Parlament:

Ich habe mir die Mühe gemacht, diese 1:25 Minuten zu transkribieren und die Highlights fett zu markieren. Auch liste ich chronologisch seine öffentlichen Aussagen auf und vergleiche seine Haltung zum Wahlprüfstein des BDS.

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Die Mär der 500.000 gestohlenen Waffen

Nach Angaben der Brüsseler Kommission gibt es in der EU schätzungsweise 80 Millionen Schusswaffen für den zivilen Gebrauch, die sich in rechtmäßigem Besitz befinden. Gleichzeitig ist der Verbleib einer halben Million Schusswaffen ungeklärt, die in der EU verloren gegangen oder gestohlen worden sind. Die Zahl steigt kontinuierlich, besonders in Frankreich werden immer mehr Waffen als gestohlen oder verloren registriert.

Obiges schreibt Servus TV auf seinem Waffen-Spezial, das anlässlich des TV-Talks vom Donnerstag, dem 11. Februar 2016, erstellt wurde:

T A L K   I M   H A N G A R – 7
Österreich im Waffenwahn: Müssen wir uns selbst schützen?

Den Talk sollte sich jeder mal anschauen: Mediathek-Link

Als Gast war u.a. Saskia Hold eingeladen, die die deutsche Petition „Waffenscheine für Frauen“ verfasst hat.

Nun zu dem Märchen der 500.000 gestohlenen Waffen. Im Dezember hat Melissa Burkhard meinen Oktober-Report über Waffenbesitz in Europa übersetzt. Hier ein Ausschnitt über meine Erkenntnisse der gestohlenen Waffen:

Report II: Waffenbesitz in Europa

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Unser Feedback an die EU

Bis 1. Februar kann man sich noch bemerkbar machen: bit.ly/1kTV7aO

1. Gas-/Alarm/Signalwaffen

Es wird nicht zwischen nicht konvertierbaren Gaswaffen (aus DE und IT) und konviertierbaren (aus TR) unterschieden. In DE gibt es 15 bis 100 Mio. Gaswaffen. Eine Registrierung war 2002 angedacht worden, ist aber wegen der Verwaltungskosten abgelehnt worden. Die Aufnahme aller Gas-/Alarm/Signalwaffen in Kategorie C ist abzulehnen

2. Subsidarität

Deutschland hat bereits 2013 die Vorschläge der EK abgewiesen, die sich auf die Zuverlässigkeit der registrierten Waffenbesitzer beziehen. Solange es bzgl. der Zuverlässigkeit keine Probleme im border-crossing gibt (laut Evaluation sind EFP-Besitzer überhaupt kein Risiko), braucht die EU auch den Staaten nicht vorschreiben, wer national als zuverlässig gilt. Die Vorschläge bzgl. 5-Jahres-Lizenz und medizinischer Untersuchung sind daher abzulehnen.

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Um Frauen geht es weiterhin nicht

Anabel Schunke schreibt:

Man liest in den letzten Tagen zwar allerhand über angebliche Zwischenfälle mit Asylbewerbern in Clubs und Schwimmbädern, darüber wie rassistisch und unfair es sei, wenn man ganze Personengruppen mit einem Hausverbot belegt, nicht aber – und da bleibt man der eigene Linie treu – was das eigentlich mit den Frauen macht.

Jede Frau, die schon einmal eine fremde Hand auf ihrem Hintern gespürt hat, weiß wie ekelhaft und demütigend dieses Gefühl ist. Jede Frau, die schon einmal einen viel zu langen Schmatzer auf die Wange, eine zu tief gewanderte Hand eines schmierigen Kerls ertragen musste, weiß, wie unangenehm das ist, wie hilflos man sich in solchen Situationen mitunter fühlt und wie wütend man gelegentlich auf sich selbst ist, wenn man es nicht geschafft hat, schnell genug zu schalten und den Typen in seine Schranken zu weisen. Aber das sind alles Kleinigkeiten in Anbetracht dessen, was in Köln und anderen Städten passiert ist….

Unmensch ist in Deutschland nämlich immer noch nicht der, der Frauen kollektiv sexuell belästigt und vergewaltigt, sondern wer ausspricht, dass diese Menschen ihr Gastrecht mit solchen Taten verwirken…

Einzig Alice Schwarzer und den aktuellen Beiträgen in ihrer Zeitschrift Emma ist es zu verdanken, dass diese Aspekte überhaupt an einer Stelle medial aufgegriffen wurden

Weiterlesen ist empfohlen: Um die Freiheit der Frau geht es

Und jetzt oute ich mich einmal

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Petition: Waffenscheine für Frauen

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Petition zur Änderung des Waffengesetzes vor dem Hintergrund der exzessiven und koordinierten Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht

Ich bitte euch, die obige Petition zu unterstützen und kopiere einen Forumstext als Begründung mit Links zu meinen Blogartikeln:

In kaum einer europäischen Demokratie haben Menschen, insbesondere Frauen,
weniger Rechte sich zu schützen als in Deutschland. In vielen europäischen Staaten, wie Österreich, Schweiz, Luxemburg, Tschechien ist es bedrohten Menschen möglich, nach entsprechenden Prüfungen einen Waffenschein zu bekommen.

Diese Staaten fallen NICHT durch Schießereien oder erhöhte Mordraten auf!!!!

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Konsumismus versus Terror

Ich empfehle dieses Interview von 2011 mit dem Philosophen Norbert Bolz. Um Zeit zu sparen, verlinke ich die letzte halbe Stunde, die ich interessanter finde als die erste halbe.

Themen:

  • Massenmedien vs. Neue Medien
  • Ungerechtigkeit vs. Gleichheit
  • Kulturclash zwischen der Theokratie des Islamismus und dem Säkularismus Europas
  • aufgeklärter Feminismus vs. fanatischer Feminismus

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Medienlügen: Oktoberfest und Sportmordwaffen

In unserer Artikelserie „Medienlügen“, berichten wir darüber, wie die Medien die Wahrheit verdrehen, oder sogar bewusst Unwahrheiten verbeiten. Aktuell macht in den sozialen Medien und auch in der Presse eine unglaubliche Relativierung der Ereignisse von Köln die Runde, indem falsche Zahlen zu sexuellen Übergriffen auf dem Oktoberfest kommuniziert werden. Wie bereits bei dem kürzlich erschienenen […]

Gefahrenabwehr

Die Hauptaufgaben der Polizei sind Gefahrenabwehr und Strafverfolgung. Die Polizei schützt den Bürger rund um die Uhr hilft ihm bei der Sicherung seiner Ansprüche bekämpft die Kriminalität und klärt Straftaten auf leitet Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und nimmt Unfälle auf sichert Beweise und Spuren nimmt Umweltschutzaufgaben wahr schützt Veranstaltungen, berät den Bürger und gibt Tipps Recht vollmundig […]

https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2016/01/05/gefahrenabwehr/

EU: Marini-Report auf Deutsch

Mein Dank geht an David Schäfer, Michael Quilez und Maximilian Heurteur, die in ganz kurzer Zeit die 24 Seiten ins Deutsche übersetzt haben. Die deutsche Version hat ein zusätzliches Kapitel: 7.1. Nachwort.

Ich höre von allen möglichen Seiten, aus Finnland, Portugal, Malta und Tschechien, dass dieser Report Regierungsmitgliedern und Mitgliedern des Europäischen Parlaments (MEP) vorliegt, was diese zu einer kritischen Haltung gegenüber der Europäischen Kommission veranlasst habe. Die vielen neuen nationalen Chapter der FIREARMS UNITED haben bei der Verbreitung auch geholfen.

Mal sehen, ob diese Haltung dazu führen kann, den gesamten Änderungsvorschlag abzulehnen – und nicht nur Teile davon zu ändern.

Bisher haben sich schon sieben Nationen gegen das Verbot der halbautomatischen Büchsen geäußert: Bulgarien, Tschechien, Estland, Deutschland, Finnland, Litauen und die Slowakei. Österreich, Griechenland, Norwegen und Spanien wollen Änderungen. Frankreich hält sich zurück – obwohl man munkelt, dass alles auf deren Mist gewachsen sei. Portugal möchte das Verbot. Die anderen Länder haben noch kein Statement abgelegt. Großbritannien äußert sich per Pressemeldung und will alle „high-power semi-automatic rifles“ verbieten. Die Gerüchteküche vermeldet, dass UK sonst die EU verlässt und den Gunban als Druckmittel benutzen will.

Historie des Aktionsplans Feuerwaffen der EK

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