Divide et impera!

Da schaffen wir es endlich mit der Protestaktion gegen den ZDF Film „Jäger in der Falle“ eine Allianz von Jägern, Bauern, Anglern & Co. hinzubekommen und und in NRW gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Forum Natur zu vernetzen, da lanciert die ZEIT eine Kampagne gegen die Bauern und Tierärzte in Bezug auf Massentierhaltung.

Die Kampagne startet zeitgleich mit den Forderungen der Grünen zur „Agrarwende“ (Kampf gegen Massentierhaltung, Agrarlobby und genverseuchtem Tierfutter) und Textpassagen daraus werden aktuell auch von Jägern geteilt, um die Jagd positiv zu besetzen und die Massentierhaltung zu kritisieren.

Das Bauern-Bashing der Medien und NGOs ist jedoch ebenso ideologisch und manipulativ, wie das Bashing gegen Jäger und Sportschützen. Natürlich gibt es – wie in jeder Gesellschaftsgruppe – schwarze Schafe. Natürlich müssen Missstände angeprangert werden und Lösungsmöglichkeiten gesucht werden.

Aber: wir benötigen Tierhaltung, da nur 1/3 der landwirtschaftlichen Flächen weltweit für den Anbau von Lebensmitteln geeignet sind. Der Rest ist Weideland. Zudem benötigen sogar Biohöfe Tiere für ihren natürlichen Dünger. Auch wenn es für Jäger und Flexitarier sinnvoll ist, kein Fleisch aus Massentierhaltung zu konsumieren, reichen diese Bestände nicht aus, um die Weltbevölkerung damit zu ernähren.

Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!

Das ist nicht nur der Wahlspruch der Jäger aus NRW, sondern sollte für alle Leute vom Land gelten. Lasst es nicht zu, dass die Grünen mit  „Divide et impera“ (Teile und herrsche) die Landnutzer entzweien, um uns einen nach dem anderen zu entmachten.

Macht euch schlau, lest euch in das Thema ein und glaubt nicht den Medien und NGOs wie BUND & Co. Die sind in Punkto Landwirtschaft und Tierhaltung ähnlich faktenresistent wie in Bezug auf Jagd und Sportschießen. Ich habe etwas hierzu auf dieser Seite für euch zusammengestellt.

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Gunology Teil 2: Waffenmissbrauch

Ron war wieder fleißig und hat den zweiten Teil der Gunology fertig gestellt.

Im ersten Teil geht es um die Ziele und Strukturen der Waffen- und Anti-Waffenlobby. Diesmal beschäftigen wir uns mit den Zahlen, Gründen und Präventionen des Waffenmissbrauchs.

Wir fragen danach, wo der Waffenmissbrauch stattfindet und wer die Täter sind. Was sind ihre Motive? Was treibt sie an? Anschließend untersuchen wir die Wirksamkeit oder auch Unwirksamkeit strenger Waffengesetze, indem wir die Effekte sowohl bei Verschärfungen als auch bei Lockerungen der Waffengesetze in verschiedenen Ländern vorstellen.

Wir haben uns bemüht, so viele Studien und Daten aus dem europäischen Raum zu verwenden wie möglich. Leider sind diese immer noch mit der Lupe zu suchen, auch wenn wir in Deutschland, England und Skandinavien auf einige gestoßen sind.

Vielen Dank an Volker T., der seit Jahren Statistiken anlegt, sobald neue Fakten bekannt werden. Vielen Dank auch an Star Fire, der sich ebenfalls seit Jahren um Fakten kümmert. Ich habe beide bei der AG Waffenrecht kennengelernt und wir haben extrem viele Informationen zu Waffen und Amokläufen zusammengetragen. Es lohnt sich sowohl, deren Blogs zu besuchen, wie auch das Wiki der Piraten AG. An letzterem kann übrigens jeder mitarbeiten.

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LJV BW distanziert sich vom Editorial der Wild und Hund

In der Regel bin ich die Allerletzte, die sich gegen die Positionen eines Landesjagdverbandes auflehnt. Aber manchmal ist „political correctness“ eines Verbands ein Tropfen zuviel und ich muss darüber schreiben.

Was war passiert? Es gab ein Editorial einer Jagdzeitschrift, welches aufgrund von angeblichen Nazivergleichen in der Süd-West-Presse ein Echo fand.

Mich beschlich dieses ohnmächtige Grausen, als ich die Jagdgesetz-Entwürfe aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen studierte. Zu oft stand mir dort das Wort „Ermächtigung“ oder „die Oberste Jagdbehörde (also das Ministerium) wird ermächtigt“.
Auszug aus dem Editorial:  21/2014  Wild & Hund

Jagdzeitschrift hetzt gegen Grüne – Empörung über Nazi-Vergleich

In ihrem Editorial vergleicht die bekannteste Jagdzeitschrift die grün-rote Jagdnovelle mit Hitlers Ermächtigungsgesetz – und sorgt damit für Kopfschütteln
Auszug aus http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Jagdzeitschrift-hetzt-gegen-Gruene-Empoerung-ueber-Nazi-Vergleich;art4319,2889545

Was hatte der Chefredakteur getan? Er verglich die Gesetzesvorlage der Grünen, die sich nicht auf Mehrheiten stützen kann, mit den Gesetzen, die in der Weimarer Republik kurzfristig eingeführt werden durften und den Aufstieg der Nazis ermöglicht hatten. Er verwies dabei auf das satirische Buch von Timur Vermes „Er ist wieder da“.
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Ein Abschied von einem tapferen Mitstreiter

Richard ist von uns gegangen, wie sehr werde ich ihn vermissen, seine Ideen, Aktionen und seinen Blog.

Avatar von dagarserdagarser

Liebe Freunde und Leser dieser Webseite!

Ich habe die traurige Pflicht, Euch mitzuteilen, daß unser Richard überraschend und unerwartet von uns gegangen ist.

Jeder von uns weiß, welch wertvollen Menschen wir verloren haben, wie tapfer er für unsere Ideale gekämpft hat.

Viele von uns hat eine tiefe Freundschaft mit ihm verbunden. Wir wollen ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Wie wird es weitergehen? Ehrlich gestanden ich weiß es noch nicht. Er hat diese Webseite in meine Hände gelegt und mich gebeten, das in seinem Sinne weiterzuführen.

Ich werde das nach besten Möglichkeiten versuchen, aber es muß wohl erst einmal eine Pause eintreten.

Widmen wir ihm ein paar Tage stillen Gedenkens und wer will, möge für ihn beten. Seine Gedanken, seine Schriften werden immer bei uns sein.

Ein letztes Weidmannsheil

Georg und alle Deine Freunde von der IWÖ

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Überflüssig und übertrieben bürokratisch..

… ist die EU mal wieder.

Diese drastischen Worte findet der europäische Jagdverband FACE, der über 7 Millionen Jäger in der EU vertritt.

FACE ist davon überzeugt, dass der neue Entwurf der Kommission sich gegen den falschen Personenkreis wendet, d. h. gegen gesetzestreue Jäger, und dass der nachhaltige Handel mit Wildtieren auch durch weniger restriktive Maßnahmen gewährleistet werden kann.

Schon heute ist für die Einfuhr von Trophäen dieser sechs Tierarten in die EU eine Ausfuhrgenehmigung des Landes erforderlich, aus dem die Trophäe ausgeführt bzw. wiederausgeführt wird. Außerdem hat das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES), das von der EU ratifiziert wurde, weltweit einheitliche und verbindliche Verfahren eingeführt, um den Handel mit Wildtieren und dessen Auswirkung auf die gehandelten Tierarten zu regulieren.

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Die grüne „Jagdreform“ in NRW

Der „runde Tisch“ zum Jagdgesetz in NRW ist wie die Sachverständigenanhörung zum Waffenrecht (2003 wie auch 2009) – eine ALIBI-Veranstaltung.

2009 wurde (zwei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden) ein Gesetzentwurf präsentiert. An diesem wurde – trotz Kritik von echten Sachverständigen, auch Staatsanwälten und Kriminologen – nichts geändert. Und genau diese Kritikpunkte haben sich im Nachhinein in der Praxis genauso schlecht abgebildet, wie sie vorab kritisiert wurden.

Das gleiche passiert aktuell mit dem Jagdgesetz-Entwurf, der auch noch nach über 100 Jahren einen neuen Namen verpasst bekommt (Wildmanagement) in NRW. Die Grünen versuchen ihre (hoffentlich) kurze Regierungszeit zu nutzen, um Paradigmenwechsel herbeizuführen. Sie treiben den angeblichen Teufel mit dem Belzebub aus. Dabei bräuchten sie nur nach Holland zu schauen.

Wer 2004 Biogas als das Allheilmittel anpreist und 5 Jahre später verteufelt, wer Windräder als Allheilmittel anpreist und dabei den Tod von 200.000 Flugtieren pro Jahr in Kauf nimmt und vergisst erst ins Netzwerk zu investieren, wer Elektroautos fördert und vergißt, dass Lithium für die Batterien begrenzt und teuer ist, wer Hausdämmungen ohne Rücksicht auf Denkmalschutz vorschreibt und vergißt, dass die Fassaden 25 Jahre später auf der Sondermülldeponie landen, wer Waffen verteufelt und 2014 die Bundeswehr in den Krieg schicken will, der glaubt auch ans Waldsterben, die menschengemachte Klimaerwärmung und dass bei veganer Ernährung keine Tiere sterben….

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Same procedure….. : FBI Statistik von den Medien falsch interpretiert

Die Süddeutsche Zeitung hat – mal wieder – das Wesentliche übersehen und verwechselt Amokläufe mit „active shooter incidents“.

Zahl der Amokläufe steigt: Newtown, Aurora, Blacksburg: Das FBI hat Amokläufe in den USA untersucht. Ergebnis: Es gibt immer mehr Opfer. Die Täter sind meist männlich und handeln allein. (SZ vom 25. September 2014)

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FBI-Studie (Foto: Federal Bureau of Investigation)

Dabei steht in der Studie, deren Foto die SZ verlinkt, alles Wichtige. Man kann daher davon ausgehen, dass die Schreiberin Anna Fischhaber die Studie gelesen hat.

This is not a study of mass killings or mass shootings, but rather a study of a specific type of shooting situation law enforcement and the public may face. [1]

Dies ist keine Studie über Massenmorde oder Massenschießereien (Anm.: irrtümlich von den Medien als Amoklauf bezeichnet), sondern eine Studie über eine ausgewählte Art von Schießereien, auf die Polizei und Öffentlichkeit treffen können.

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Jäger, kämpft jetzt!

PIRSCH 19.09.2014 | Offener Brief von Florian Asche

Rechtsanwalt Dr. Florian Asche hat Angst, nachdem die geplanten Jagdgesetz-Änderungen der grün-roten Landesregierung von NRW aus dem Sack sind. 

…. Ich habe Angst vor Ihnen, lieber Herr Müller-Schallenberg. 
Es ist Angst vor Ihrer Betulichkeit. Angst vor dieser Kaffee- und Plätzchenmentalität, den ‚konstruktiven Gesprächen‘. Angst vor Ihrer ‚Politik der ruhigen Hand‘.

Wenn Ihr Verband als Reaktion auf einen Gesetzesentwurf, der von Verboten und Unfreiheit strotzt, verkündet: ‚Die Jagd wird nicht abgeschafft!‘, dann klingt das schon nach einem echten Erfolg. Es klingt, als seien Sie schon fast zufrieden, als sei das Schlimmste von Ihnen verhütet worden.

Dabei verabschieden wir uns gerade von allen Errungenschaften bürgerlicher Freiheit, für die Generationen vor uns geblutet haben. Was ist das für ein Land, in dem ich noch nicht einmal in meinem eigenen Wald einen Wildacker anlegen darf? Dieses Gesetz ist Ausdruck einer Anmaßung absoluter Deutungshoheit über den Begriff der Natur und das ist nichts anderes als ökologischer Faschismus. Man muss es so deutlich beim Namen nennen. …

Update 24.09.2014 : jetzt Positionspapier unterschreiben

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Newsletter 3/2014 : Jagdmesse/Waffenrecht-Datenbank

triebel_mit-de

Mail-Newsletter 3/2014 meiner Firma

Inhalt

  • 5. Jagdmesse in Liebenberg am 27./28. September 2014
  • Crowdfunding für die größte deutsche Waffenrecht-Datenbank
  • Wahlprüfsteine für die Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg
  • Waffen in den Medien
  • Aktuelles für Jäger
  • Aktuelles zur EU
  • Waffen richtig vererben

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Geschichte wiederholt sich: Die Zentrale

Die Zentrale weiß alles besser. Die Zentrale hat die Übersicht, den Glauben an die Übersicht und eine Kartothek. In der Zentrale sind die Männer mit unendlichem Stunk untereinander beschäftigt, aber sie klopfen dir auf die Schulter und sagen: »Lieber Freund, Sie können das von Ihrem Einzelposten nicht so beurteilen! Wir in der Zentrale … «

Die Zentrale hat zunächst eine Hauptsorge: Zentrale zu bleiben. Gnade Gott dem untergeordneten Organ, das wagte, etwas selbständig zu tun! Ob es vernünftig war oder nicht, ob es nötig war oder nicht, ob es da gebrannt hat oder nicht –: erst muß die Zentrale gefragt werden. Wofür wäre sie denn sonst Zentrale! Dafür, dass sie Zentrale ist! merken Sie sich das. Mögen die draußen sehen, wie sie fertigwerden!Weiterlesen »