In your FACE!

Eine bemerkenswerte Stellungnahme der FACE zu den Entwaffnungsplänen der EU-Kommission hat Richard verbloggt.

Von mir stammt ein Kommentar zur Diebstahl-Studie in Schweden.

Für Deutschland gehe ich von ähnlichen Erkenntnissen aus. Leider haben wir nur reelle Daten aus Berlin (2003-2010) und von 1999 und 2000, bevor die Tresorpflicht Gesetz wurde. Hier auf Seite 1 und 5 mit Links zum Berliner Senat und Bund. http://www.triebel.de/2011/Evaluation-Waffenrecht-Berlin.pdf

Weiterlesen: http://dagarser.wordpress.com/2014/02/19/in-your-face/

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„In your face!“ ist eine englischsprachige Redensart und bedeutet – je nach Zusammenhang – soviel wie „Gell, da schaust!„, „Das hättest jetzt nicht gedacht!“ oder – wie in diesem Fall –  „Nimm das!„. Hier steht das „face“ nämlich für die „FACE„, den Europäischen Zusammenschluss der Verbände für die Jagd und Wildtiererhaltung. Und die haben der Europäischen Kommission, ganz besonders der Frau Kommissarin Malmström, einen ordentlichen Brocken hingeworfen!

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Falsch verstandene Tierliebe

Die folgenden Argumente werden von Tierschützern öfters nicht akzeptiert:

  • Jagd – auch Elefantenjagd – ist Artenschutz
  • Die Elefanten Afrikas müssen wie das Rotwild Mitteleuropas reguliert werden
  • Löwen sind Raubtiere, die gerne Giraffen fressen
  • Sogar vegane Ernährung tötet Tiere
  • Fleisch wächst nicht im Supermarkt

Während grüne Politiker mithilfe des ÖJV, NABU und BUND das heimische Rot- und Schwarzwild dezimieren möchten [1], weil die Tiere die jungen Bäume fressen, wird regulierenden Artenschützern der Marsch geblasen [2].

Ob Juan Carlos oder der Artenschützer im Thüringer Ministerium, ob Prinz William als Wildschweinjäger oder der dänische Zoodirektor, der seinen Löwen eine Giraffe aus eigenem Bestand zum Fraß vorwirft – schnell sind sich Presse und NGOs einig, dass hier eklatant gegen Tierschutz verstoßen wurde.

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Newsletter 1/2014 : IWA, Petition, Studie, Firearms United, Demonstration

triebel_mit-de

Mail-Newsletter 1/2014 meiner Firma

Inhalt

  • IWA
  • Online Petition „Schluss mit tendenziöser Berichterstattung beim ZDF“
  • Zwei interessante Studien zu Amokläufen, Statistiken und Suiziden
  • Firearms United erhöht den Druck gegen den „EU Action Plan on guns“
  • 1700 Jäger demonstrierten adhoc vor dem Saarländischen Landtag

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ZDF oder Jäger in der Falle?

Petition gegen die tendenziöse Berichterstattung des ZDFhttps://www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-tendenzioeser-berichterstattung-beim-zdf
Petition gegen die tendenziöse Berichterstattung des ZDF https://www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-tendenzioeser-berichterstattung-beim-zdf

Hier ein Beispiel, wie einseitig der Öffentliche Rundfunk berichtet trotz vorliegender Fakten und das ZDF nach Kritik weiterhin mit falschen „Fakten“ argumentiert.

ZDF-Film „Jäger in der Falle“:

Nach großer Kritik an dem einseitigen Bericht, behauptete das ZDF:

  1. die Jagdverbände hätten ein Interview verweigert
  2. der Kanton Genf sei ein Beispiel dafür, dass es auch ohne Jagd ginge
  3. der Jagdkritiker und Förster Peter Wohlleben hätte die Wahrheit gepachtet

Ich bin keine Freunding von Petitionen, aber hier habe ich mitgezeichnet.
Setzen auch Sie ein Zeichen: Schluss mit der tendenziösen Berichterstattung des ZDF!

Update vom 2. Februar 2014:

Update vom 4. Februar 2014: Der DJV legt den Email-Verkehr mit dem Autor offen uvm.: hier

Update vom 17. Februar: Interview mit dem Petinten Max Götzfried und DJV-Präsident Hartwig Fischer : hier

Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn….

Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn der Staat davon ausgeht, dass ein mitgeführtes Messer, Baseballschläger, Teleskopschlagstock o.ä. zum Angriff und nicht zur Verteidigung geführt wird.
Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn der Staat davon ausgeht, dass ein registrierter Waffenbesitzer seine transportierten Waffen als Bedrohung einsetzen könnte und deshalb die 3-Sekunden-Regel eingeführt hat.
Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn der Staat davon ausgeht, er könne seine Bürger bei unangemeldeten Hauskontrollen „in flagranti“ ertappen.

Und es gibt KEINE Beweise, dass dieses Misstrauen berechtigt ist.

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Viele Waffen = wenig Verbrechen?

Gun Ownership - Homicides
Gun Ownership (legal and illegal guns) by Small Arms Survey, Yearbook 2007
Homicides by the U.N. office on Drugs and Crime (circa 2007)

Die ZEIT hat sich die Mühe gemacht, die registrierte Waffenbesitzdichte Deutschlands bildlich darzustellen und die Todesfälle mit registrierten Schusswaffen kenntlich zu machen.

Autor WOLF WIEDMANN-SCHMIDT: Bedenklich stimmt, dass es in Regionen, in denen es viele registrierte Waffen gibt, auch gehäuft zu Todesfällen durch diese zu kommen scheint. Dies wird auch durch eine gerade erschienene internationale Vergleichsstudie gestützt: mehr Waffen, mehr Tote.

Ich weiss ja nicht, welche „Kapazitäten“ der Autor interviewt hat. Mir liegt keine einzige Studie vor, die diese These stützt. Auch kann ich diese Relation nicht an seiner selbst erstellten Karte erkennen und auch nicht im weltweiten Vergleich zwischen Gun Ownership (Waffenbesitzdichte) und Homicides (Mordraten) – siehe Bild.

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Legale Waffenbesitzer können Verbrechen verhindern !?

gra_logo_vektorFür mich stellen sich die folgenden Fragen:

  1. Wie viele Morde in den USA wurden von Verbrechern begangen, die keine legalen Waffen erwerben können?
  2. Wie viele der Schusswaffenopfer waren Kriminelle, die aus berechtigtem Grund oder von kriminellen Bandenmitglieder getötet wurden?
  3. Wie oft wurden in den USA Verbrechen verhindert, weil ein bewaffneter gesetzestreuer Bürger anwesend war?

Im Gegensatz zum Direktor des Law Center to Prevent Gun Violence habe ich Studien gefunden, die darauf Antwort geben.

  1. Über 90% der Mörder in den USA haben eine kriminelle Historie.
  2. Es gibt keine Statistik aus den USA, die Mordopfer dahingehend unterscheiden, ob das Opfer der ursprüngliche Angreifer war oder der Angegriffene.
  3. Schusswaffen werden über eine halbe Million Mal pro Jahr gegen Einbrecher eingesetzt, in der Regel flieht der Einbrecher, sobald er erfährt, dass das Opfer bewaffnet ist, kein Schuss wird abgegeben
    Jährlich wehren sich drei- bis sechsmal so viele Opfer erfolgreich mit Handfeuerwaffen als Verbrecher Handfeuerwaffen missbrauchen (Kurzwaffen nützen demnach bis zu sechsmal mehr als dass sie schaden)
    Widerstand mit Schusswaffen erscheint die effektivste Reaktion auf kriminelle Angriffe zu sein, in dem sie schwere Verletzungen vom Opfer und Vermögensschäden verhindern.

Weiterlesen bei der GRA:  Detroits Polizeichef: Legale Waffenbesitzer können Verbrechen verhindern

Die hoh(l)e Geistlichkeit

Mit Kommentar von mir

Avatar von dagarserdagarser

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wenn sich Menschen einer Sache annehmen und es ganz klar zu erkennen ist, daß sie davon in Wahrheit nicht einmal den Anflug eines blassen Schimmers haben. So etwa eine Reihe von Geistlichen aus den USA, die aktuell die europäischen Waffenhersteller heimsuchen um sie von der „Notwendigkeit“ zu überzeugen, weitere „technische“ Sicherungen in ihre Produkte, also die Waffen, einzubauen.

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Gastbeitrag: „Thema Selbstverteidigung“

Der Autor hat sich die Mühe gemacht, eine Aufstellung von gerechtfertigten „Notwehrfällen mit Schußwaffe“ zusammenzustellen. Nach Angaben von Linkspolitikern und Waffengegnern soll es angeblich keinen einzigen Fall von bewaffneter Notwehr in Österreich gegeben haben. Komisch, dass der Autor 51 (einundfünfzig) Fälle gefunden hat.

Er war 35 Jahre Polizeibeamter und weiß, wovon er spricht.

„Eine Waffe in der Hand ist besser als ein Polizist am Telefon.“

Avatar von dagarserdagarser

Am Dienstag habe ich über die Gewaltbereitschaft der Kriminellen geschrieben, im Kommentarbereich hat der „Michl“ angeboten, eine Zusammenfassung einiger IWÖ-Artikel zum Thema „Selbstverteidigung“ hier einzustellen. Dem habe ich sofort zugestimmt und angeboten, daraus gleich einen Gastbeitrag zu machen. Jetzt ärgere ich mich darüber!

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Von Menschen und Waffen: „Das kalte Eisen“

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Quelle: Kasseler Dokfest 2013

2012 hat der Filmemacher Thomas Lauterbach aus Stuttgart eine Dokumentation über die Folgen vom Amoklauf in Winnenden gedreht. Waltraud Tschirner beschreibt auf Deutschlandradio Kultur, wie Lauterbach an diesen Film herangegangen ist und was sie selber von dem Film hält.

„Also, man kommt natürlich in jeden Film mit seinen eigenen Vorurteilen, seinen eigenen Gedanken und auch seiner eigenen Haltung an einen Ort. Und dieser Ort macht was mit einem. Und diese Hilflosigkeit, die ich in mir selbst gespürt habe, aber auch in den Menschen gespürt habe, weil kein Mensch – sowohl auf der Waffenseite als auch auf der Elternseite, auf politischer Seite, auf wissenschaftlicher Seite – ist auf so etwas vorbereitet. Jeder muss erst mal einen Weg, einen Umgang damit finden, der ganz individuell ist und ganz unterschiedlich.“

Als Zuschauer geht man am Ende sehr nachdenklich und aufgewühlt aus dem Saal und diskutiert oder grübelt.

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