Castle Doctrine wird in Deutschland falsch interpretiert

Aktuell werfen viele deutsche Medien der USA vor, dass dort Gesetze herrschen, die das Töten des jungen Austauschstudenten in Missoula ermöglichten.

Umstrittene Castle-Doktrin: Direns Tod ist vom Gesetz gedeckt. Wer sich auf seinem eigenen Grund und Boden bedroht fühlt, darf schießen. So einfach sind die Regeln im US-Bundesstaat Montana, schreibt NTV.

Hier irrt sich die Journalistin aber gewaltig. Wäre Direns Tod vom Gesetz gedeckt, wäre der Schütze nicht auf „deliberate homicide“ angeklagt, was „vorsätzlicher Tötung“ bedeutet.

Die Lokalzeitung von Missoula interviewte Gary Marbut, den Presidenten der Montana Shooting Sports Association. Dieser äußerte sich wie folgt: Er habe keine persönliche Kenntnis von dem Vorfall und würde daher nichts Spezifisches zu dem Fall sagen. Aber als Autor und Chef-Lobbyist des aktuellen Selbstverteidigungsrechts in Montana erklärt er gerne das Rechtssystem des Staates.Weiterlesen »

Bundy-Ranch: Landraub durch Miliz abgewehrt

Bundy-Ranch: Landraub durch Miliz abgewehrt Dass sich die Bürger dank der Milizen nicht der willkürlichen und kriminellen Gewalt der Bundesbehörde beugten, sondern stattdessen zeigten, dass man sich mit allen Mitteln gegenüber dieser Gewalt verteidigen werde, auch wenn dies der Beginn eines neuen Bürgerkriegs bedeuten würde, war und ist verfassungsgemäß, richtig und vorbildlich. Ein sehr interessanter Artikel […]

Deutschlands illegale Waffen

Law, Guns and Freedom hat einen sehr interessanten Artikel über die Herkunft von illegalen Schusswaffen veröffentlicht. Er liefert ein paar Antworten, die sich auch in einer Diskussion mit Waffengegnern gut verwenden lassen.

Avatar von lawgunsandfreedomWaffen - Waffenbesitzer - Waffenrecht

Des öfteren werde ich gefragt, wie ich darauf komme, dass es in Deutschland 30 – 40 Millionen illegale Waffen geben soll. Den meisten Lesern kommt diese Zahl sehr hoch vor. Es würde bedeuten, daß in jedem zweiten oder dritten Haushalt eine Waffe vorhanden sein könnte (Milchmädchenrechnung, da die Verteilung eine andere ist. Es geht nur um das Verhältnis zur Einwohnerzahl von rund 80 Millionen Personen).

Belegbare Tatsache ist, dass bis 1972 großkalibrige Langwaffen und diverse Kurzwaffenmodelle ab Volljährigkeit des Käufers, gegen Vorlage des Personalausweises, ohne Registrierung gekauft und besessen werden durften. Die Handelsbücher der Waffengeschäfte und des Versandhandels (Otto, Neckermann, Quelle) weisen ein Auftragsvolumen von 20 Millionen Waffen aus. Der Zeitraum: 50er Jahre bis 1972 als das Waffengesetz im Zuge der RAF-Hysterie drastisch verschärft wurde und auf bisher frei erhältliche Waffen ein Registrierungszwang gelegt wurde.

Von diesen rund 20 Millionen verkauften Waffen wurden ca. 300.000 registriert und damit legalisiert –…

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Gewaltmonopol und Selbstkontrolle

Sofern sich in einer Gesellschaft der Individuen alle den im Lauf von Generationen entstandenen gemeinsamen Regeln allein durch individuellen Selbstzwang unterordnen, wäre zentraler Fremdzwang überflüssig. Solange diese Gesellschaftverfassung nicht realisiert ist, bedarf der indivuelle Selbstzwang einer Verstärkung durch Fremdzwänge mittels besonderer Organisationen, die speziell zur Androhung oder zum Gebrauch physischer Gewalt autorisiert sind.
(Nobert Elias, 1987, Engagement und Distanzierung, S.  125f)

Was in einer kleinen Gemeinschaft funktioniert (Einhaltung von Regeln führt zu Respekt, Regelverstöße zu Sanktionen), benötigt in großen Gemeinschaften Institutionen mit hoher Durchsetzungskraft. Aus diesem Grund entstanden in Westeuropa das staatliche Gewalt- und Steuermonopol, letzteres zur Finanzierung der staatlichen Waffenträger. In homogenen Wertegemeinschaften mit Gewaltmonopol wird auf Selbstjustiz verzichtet, wenn der Staat das in ihn gesetzte Vertrauen erfüllt.Weiterlesen »

Bloomberg: 50 Mio. $ für 1 Mio. Wahlstimmen

Bloomberg, Multimilliardär und Ex-Bürgermeister New Yorks, wird dieses Jahr 50 Millionen Dollar in die Anti-Waffen-Propaganda stecken. Der Spiegel schreibt:

Bloombergs Organisation will sich anfangs vor allem auf Mütter konzentrieren. „Wir werden Schritt für Schritt vorgehen. Eine Mutter und noch eine Mutter. Wir werden so lange kämpfen, bis sie endlich sagen: ‚Genug!‘.“ Es sei besonders schlecht für Eltern, eine Waffe im Haus zu haben. „Kinder sind neugierig. Sie wollen wissen, was ganz oben im Schrank oder in Mamis Handtasche liegt.“ Es gebe keinen sicheren Platz für Waffen.

Update am 1. Juni 2015: Die renomierte Investigativjournalistin Sharyl Attkisson, die Dutzende von Preisen gewonnen hat, veröffentlichte 2015 die 10 stärksten Astroturfer. (Anm.: Astroturfing  täuscht den Eindruck einer spontanen Graswurzelbewegung vor, ist aber ein kommerzielles Werbeprojekt).

Auf Platz 1 ist Bloombergs bezahlte „Müttergruppe“ Moms Demand Action for Gun Sense in America and Everytown. Es sind übrigens noch zwei andere Anti-Gunner auf der Liste: Media Matters und Mother Jones – von den Mainstreammedien wie Huffington Post, CNN, NBC und New York Times ganz zu schweigen, die ebenfalls zu über 90% negativ über Waffen schreiben.

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Waffenwahn bei texanischen Kindern oder Vorsicht?

Galileo-Logo von WikipediaAm 12. April 2014 zeigte Galileo den Beitrag „Waffenwahn in Texas„.

In Deutschland heißt es nach Amokläufen immer: Waffengesetze verschärfen. Ganz anders in den USA, hier ist aufrüsten angesagt. Ein Pistolen-Pfarrer, Robotergewehre, die sich ihr Ziel selbständig suchen und Waffenkurse für Kinder – ein Land im Ausnahmezustand. Galileo schickt Reporter Cornel Bunz auf Entdeckungsreise nach Texas.

Anfangs wird ein Pistolen Pfarrer gezeigt, dessen Lieblingswaffe ein Dirty Harry Revolver ist, der Schießkurse anbietet, Notwehrkurse abhält, bewaffnet durch die Gegend läuft – auch in der Kirche – und seiner 5-jährigen Tochter das Schießen beigebracht hat. Er kann auch das Töten eines Angreifers in Notwehr mit der christlichen Lehre vereinen. Das sei Gottes Wille.

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ZDF Intendant findet keinen Zusammenhang zwischen Dominik Storr und der Sekte „Universelles Leben“

Der LJV Brandenburg schrieb heute auf Facebook: „In einer Petition gegen tendenziöse Berichterstattung haben sich über 70.000 Menschen gegen den ZDF-Beitrag „Jäger in der Falle“ ausgesprochen. Der Intendant verteidigt den Beitrag in einem offenen Brief, den Sie hier finden.

ZDF Intendant Dr. Thomas Bellut hat entweder noch nie etwas vom Internet gehört oder er ist mit den Jagdgegnern verbandelt. Die Art und Weise, wie er den Beitrag verteidigt, ist das Gegenteil von objektiv:

„Einige Zuschriften werfen dem Film vor, dass einer der Protagonisten Mitglied einer dubiosen Sekte und schon deshalb nicht glaubwürdig sei. In keinem einzelnen Fall konnte diese Behauptung auch auf Nachfrage durch die Redaktion bewiesen oder auch nur im Ansatz belegt werden.“

Im Gegensatz zu Dr. Bellut und seinen ZDF-Mitarbeiter kann ich googeln und recherchieren. Das Ergebnis von einem Tag Recherche sieht man hier:    (Kurzlink: http://wp.me/p2Ff8N-jn )Weiterlesen »

EU Überwachung: Rückverfolgung als Segen für die IT-Branche

Die erfolgreichsten Lobbyisten in Brüssel sind die Soft- und Hardwarehersteller!

Sie haben es geschafft, dass EU Politiker sich immer stärker dafür einsetzen, effektive Prozesse durch neue zu ersetzen, die eine permanente Rückverfolgbarkeit der Produkte garantieren soll. Die Tabakindustrie war eine der ersten, dann folgte das Nationale Waffenregister, demnächst die Explosivstoffe und danach sind die Arzneimittel im Visier.

Allen gemein ist das schöne Ziel, Missbrauch zu bekämpfen. Kontrolliert werden jedoch nur die Dinge, die innerhalb der EU hergestellt oder legal eingeführt werden – mit hohen Kosten für die Hersteller und Händler, die das letztendlich auf die Verbraucher abwälzen.

Alles, was über die Außengrenzen eingeschmuggelt wird, ist nicht registriert und bleibt auch illegal. Die Organisierte Kriminalität lacht sich ins Fäustchen, dass wir legalen Hersteller, Händler und Käufer immer mehr Kontrollen bezahlen müssen und sie fast ungehindert ihre Waren mit immer höherem Profit umschlagen können.

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Nationales Waffenregister – Kleine Anfrage der Linken

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Ich bin kein großer Freund der LINKEN. Worüber ich mich aber regelmäßig freue, das sind ihre kleinen Anfragen an den Bundestag. Da hat diese Fraktion schon oft Dinge ans Tageslicht gezerrt, die die Bundesregierung den Bürger lieber nicht sehen lassen möchte.

Aktuell ist eine „Kleine Anfrage“ bezüglich des Nationalen Waffenregisters. Der Text ist hier zu finden: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/007/1800723.pdf

Aufmerksam wurde ich durch die Webseite „Deutsches Waffenrecht„. Sollte man öfters mal drauf schauen. Sind immer wieder sehr interessante Beiträge dabei.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß man das Waffenregister getrost einstampfen kann, da es keine Sicherheit bringt und die Kosten-/Nutzenrechnung negativ ausfällt.

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Warum Waffenverbot?

Ich habe die Woche einen interessanten Artikel von Stefan Blankertz gelesen, der sich hier in meinem Blog informiert hat. Blankertz ist ein bekannter libertärer Autor, u.a. schreibt er regelmäßig bei der Monatszeitschrift eigentümlich frei

Wer will Friedhofsruhe?

Ich selbst besitze keine Waffe, bin nicht zum Schusswaffengebrauch ausgebildet, habe nie eine echte Waffe gebraucht und wünsche mir, weder mit Waffengewalt konfrontiert zu werden noch jemals in die Verlegenheit zu kommen, eine Waffe einzusetzen. Wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich für eine community ohne Waffen, würde meine Wahl jedoch nie anderen aufzwingen wollen, denn das ist ohne Gewalt – indirekt ausgeführt über den Staat – nicht zu bewerkstelligen. Die Einsicht, dass hinter jedem staatlichen Verbot zumindest die Drohung mit Waffengewalt steht, mag verloren gegangen sein. Sie wieder zugewinnen ist der erste Schritt hin auf Verantwortung und eine friedliche Gesellschaft.

[..] »Armut, Arbeitslosigkeit und Drogen haben großen Einfluss auf Gewaltdelikte mit Schusswaffen, Waffengesetze werden jedoch von Kriminellen ignoriert«, fasst Katja Triebel die Forschungsergebnisse zusammen.

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