Deutschlands illegale Waffen

Law, Guns and Freedom hat einen sehr interessanten Artikel über die Herkunft von illegalen Schusswaffen veröffentlicht. Er liefert ein paar Antworten, die sich auch in einer Diskussion mit Waffengegnern gut verwenden lassen.

Waffen - Waffenbesitzer - Waffenrecht

Des öfteren werde ich gefragt, wie ich darauf komme, dass es in Deutschland 30 – 40 Millionen illegale Waffen geben soll. Den meisten Lesern kommt diese Zahl sehr hoch vor. Es würde bedeuten, daß in jedem zweiten oder dritten Haushalt eine Waffe vorhanden sein könnte (Milchmädchenrechnung, da die Verteilung eine andere ist. Es geht nur um das Verhältnis zur Einwohnerzahl von rund 80 Millionen Personen).

Belegbare Tatsache ist, dass bis 1972 großkalibrige Langwaffen und diverse Kurzwaffenmodelle ab Volljährigkeit des Käufers, gegen Vorlage des Personalausweises, ohne Registrierung gekauft und besessen werden durften. Die Handelsbücher der Waffengeschäfte und des Versandhandels (Otto, Neckermann, Quelle) weisen ein Auftragsvolumen von 20 Millionen Waffen aus. Der Zeitraum: 50er Jahre bis 1972 als das Waffengesetz im Zuge der RAF-Hysterie drastisch verschärft wurde und auf bisher frei erhältliche Waffen ein Registrierungszwang gelegt wurde.

Von diesen rund 20 Millionen verkauften Waffen wurden ca. 300.000 registriert und damit legalisiert –…

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2 Gedanken zu “Deutschlands illegale Waffen

  1. Hier etwas, was ich bemerkenswert finde und es beschreibt genau das was ich vollumfänglich gutheisse.

    Es geht um den Widerstand der Bürger gegen einen Ausufernden und zunehmend totalitären Staat, etwas was in Europa ja gerade auch ein Problem wird.

    Hier der Link zum ef-magazin.

    http://ef-magazin.de/2014/04/30/5270-usa-landraub-und-die-zweite-amerikanische-revolution

    Ich selber habe mich mit dem Fall befasst und es hat mich gefreit das ein Autor des ef-Magazins nun genau das niederschreibt was ich selber dabei herausfand.

    Es gibt hier in der Schweiz noch sogenannte Zettel, also Papiere die recht formlos und handschriftlich gewisse Rechte, Schulden oder andere Dinge festhielten und auch nach 200 Jahren noch gültig sind. Es ist in etwas das was in dem Fall des Clive-Bundy in den USA auch zum tragen kommt. Dort sind es althergebrachte Landrechte die sich die Regierung ohne einen Demokratischen Prozess per Verordnung aneignete.

    Meiner Meinung nach gibt es ein demokratisches Notwehrrecht und viele Amerikaner wissen und empfinden das auch. Dabei gerade auch die Menschen die man hier als US „Tea-Party Bewegung“ in den Medien immer nur schlecht macht. Natürlich gibt es dort viele hemdsärmelige und auch ungebildete, aber sie wissen was Freiheit ist, wenn sie auch oft Fehler machen. Ich persönlich würde mich in einer Tea-Party nicht wohlfühlen, aber sie ist doch ein sehr wichtiges Element im heutigen Amerika.

  2. Nun ja, ich bin so frei und beschreibe hier einmal was ein Mann den ich mal kannte, in Polen erlebte. Da es so lange her ist, darf ich es hier wohl nun erzählen.

    Er hat mit die Geschichte bei Käsekuchen und Wein erzählt. Käsekuchen ist hier aber mit Käse, nicht mit Quark…..Gäll.

    Ca. 1990, es ist schon lange her, ich habe es nicht mehr mit Datum im Kopf, fuhr er mit einem Kollegen nach Warschau. Sie wollten den Ostblock mal kennen lernen und dachten das müsste für Devisenbesitzer ja sehr günstig zu machen sein. Erst im Hotel abgestiegen und gefragt was das beste immer kostet, es gab dann die Auskunft man wisse nicht was das für Ausländer koste, aber es müssten etwa so und so viele Zloty sein. So viel ich mich erinnere, waren das 800 Zloty, damals für Westler ein nichts. Nun ja, mit dem Englsi9ch haperte es gewaltig aber es stand schliesslich die zahl 800 auf dem Zettel.

    Dann ab in die Stadt, wenig los, aber für Devisen einiges möglich. Schliesslich landete man auf einem Wochenmarkt und irgend einer Sprach sie auf Waffen an.
    Naja, der Mann und sein Kollege waren nicht abgeneigt mal etwas zu kaufen. Also versprach der Händler er würde ihnen etwas interessantes besorgen. 2 Tage später, die beiden Schweizer waren schon recht froh das sie nicht mehr gehört hatten, den man machte sich Gedanken wie so ein Ding denn mit in die Schweiz mitzunehmen wäre und ….naja, mehrere Grenzen uns so, also lieber sein lassen.

    Nun ja, wie gesagt, nach 2 Tagen kam der Mann vom Wochenmarkt ins Hotel, und eben, er sprach sehr schlecht Englisch. Er fragte ob sie mitkommen würden, er habe da etwas besorgt.

    Man fuhr also los, immer weiter und immer ängstlicher, bis nachgerade zur Panik, die beiden aus der Schweiz fragten sich schon ob man sie nun gleich verhaften würde.

    Aber dem war nicht so, schliesslich landete man in einem Wäldchen vor Warschau und dort stand ein russischer LKW. Dabei 2 Offiziere und einer konnte tatsächlich etwas Englisch.

    Also. kurz, ………….auf dem Wagen befanden sich Kistenweise AK-Sturmgewehre, und einige andere Sachen wie AKSU Kalaschnikows und Stechkin Pistolen. Die beiden Offiziere wollten den Lastwagen samt Fracht abgeben und verlangten dafür 5000 Dollar.

    Sie würden den LKW auch noch ein Stück begleiten falls nötig.

    Tja, die beiden Männer wussten natürlich nicht was damit anfangen und nun fragten sie sich wie man das denen nun erklären könnte, beziehungsweise wie die 2 Russen regieren könnten.
    Würden die nun Ausrasten….???

    Schliesslich erklärten sie denen, sie seinen keine Waffenhändler uns könnten die Waffen nicht mitnehmen, und sie gaben den 2 Russen schliesslich 500 Dollar.

    Naja, die freuten sich sehr und der Händler vom Wochenmarkt nahm sich etwas aus dem Lastwagen dafür und man trennte sich.

    Die Schweizer hatten nun aber trotzdem ziemlichen Schiss bekommen und zogen gleichen Abends aus dem Hotel aus und verlegten sich wo anders hin.

    Nun, beim Auschecken wollte die im Hotel aber eben nicht 800 Zloty, sondern 800 Dollar und das pro Tag und Zimmer haben. Naja, die hatten wohl wenig mit Westlern zu tun gehabt und dachten man könne hier sicher gut Kasse machen, oder sie waren einfach ganz unverfroren.

    Naja, ein riesen Gezeter und schliesslich kam man mit immer noch unerhörten 800 Dollar für beide uns alle Tage davon.

    Nun ja, günstige Ferien waren es nun keine mehr, denn man reiste vorzeitig nach Hause.

    Aber die Geschichte wird die beiden wohl für den Rest des Lebens begleiten, und sie werden wohl heute ob ihrer Naivität noch viel zu schmunzeln haben.

    Zur Ergänzung:
    Es war zwischen 1989 und 1993 in der Schweiz problemlos möglich eine Kalaschnikow zu kaufen, ja man konnte die Waffen als sogenannte alte Schweizer Norm kaufen. Das bedeutete, das sie nur einfach nicht Seriefeuer schiessen durften, wie das war egal. Also man nahm ein Teil heraus du schon war das erledigt. Die teile verkaufte man als Gerösel sonst weiter. Praktisch hiess das, wer sich auskannte kaufte gleich das kleine Teilchen mit dazu.

    Es war damals absolut unsinnig und ist es auch heute noch, als Schweizer etwas vom Schwarzmarkt zu kaufen, hier bekommt man es auch sonst ganz legal. Nur das mit der alten Norm, das hat der Gesetzgeber 1993 geändert und 1998 dann zu einer Schweizer Norm geändert was die Waffen dann wirklich zu Halbautomaten machte. Es passiert in der Schweiz faktisch nie etwas mit den zehntausenden Waffen die damals in die Schweiz kamen, aber die Obrigkeit ist darob verunsichert und es ärgert sie. Nun ja, das soll die ruhig ärgern, denn der Bürger ist der Souverän und der Staatapparat soll ihnen dienen, nicht umgekehrt.

    Ein liberales Land hat einen kleinen Schwarzmarkt, aber leider machen sich die Linksparteien in der Schweiz gerade auch daran viele Schweizer in die Illegalität zu treiben.
    Man macht Gesetze die der Schweizer nicht befolgen will und kann und denen er sich nicht unterwerfen wird und schon hat man einige zehntausend kriminalisierte Staatsbürger.

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