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BVerwG: Verbot von jagdliche Halbautomaten?

Das BVerwG urteilte: Halbautomatische Waffen, die mehr als 2-Schuss-Magazine aufnehmen können, seien grundsätzlich für die Jagdausübung verboten.

Update 07.04.2016 – Einschätzung des Bund Deutscher Jagdaufseherverbände e.V. (BDJV) am Schluss eingefügt und unser Fazit.

Diese Meinung teile ich nicht

Sollte dies zutreffen, dann müsste jeder Jäger aus dem Ausland, seine Halbautomaten zu Hause lassen anstatt – wie Usus – sich nur für die Jagd in Deutschland ein kleines Magazin besorgen. (Dies machen laufend Jäger aus Österreich für deutsche Jagdeinladungen).

Das BVerwG macht hier m.M. einen großen Fehler, in dem es nicht zwischen temporärer Jagdausübung und dauerndem Besitz unterscheidet.

Update 18:50 Auch der DJV kritisiert diese Entscheidung auf das Schärfste

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Wie geht es weiter?

Das Europäische Parlament ist am Drücker. Am Dienstag‬ (29-03-2016) wird die führende Berichterstatter des IMCO (Vicky Ford) die „Änderung der Änderung“ präsentieren.

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Wir kennen den Inhalt nicht.
Wir wissen nur, dass Vicky Ford sehr kritisch war, dass sie Experten beider Seiten eingeladen (anti-gun und pro-gun) zur öffentlichen Anhörung am 15. März, dass andere Mitglieder des IMCO kritische Fragen gestellt haben und dass in den letzten Monaten viele Menschen, Verbände und Abgeordneten Vorschläge für den Vorschlag ihr zugesandt haben.

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IWA 2016 – EU Waffen(un)recht – Talkshow

IWA 2016

Wir sind – wie jedes Jahr – vom 4. bis 7. März 2016 auf der IWA Classis Outdoor, um für Sie Neuheiten einzukaufen. Ungeduldigen empfehlen wir den Besuch von All4Shooters und All4Hunters , wo bereits einige Neuheiten von der Shot Show (USA) und HIT (Italien) zu sehen sind und in den nächsten Tage viele neue Berichte erscheinen werden.

EU Waffen(un)recht

Wie Sie eventuell mitbekommen haben, engagiert sich Katja Triebel sehr, damit die im November vorgestellte EU-Richtlinie zum Waffenrecht nicht Wirklichkeit wird. Seit November hat sie diverse Aufrufe, Berichte und Petitionen angefertigt und unterstützt:

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Online-Formular der Europäischen Kommission zur Verschärfung der Feuerwaffenrichtlinie (Quelle: Screenshot/DJV)

Unser Feedback an die EU

Bis 1. Februar kann man sich noch bemerkbar machen: bit.ly/1kTV7aO

1. Gas-/Alarm/Signalwaffen

Es wird nicht zwischen nicht konvertierbaren Gaswaffen (aus DE und IT) und konviertierbaren (aus TR) unterschieden. In DE gibt es 15 bis 100 Mio. Gaswaffen. Eine Registrierung war 2002 angedacht worden, ist aber wegen der Verwaltungskosten abgelehnt worden. Die Aufnahme aller Gas-/Alarm/Signalwaffen in Kategorie C ist abzulehnen

2. Subsidarität

Deutschland hat bereits 2013 die Vorschläge der EK abgewiesen, die sich auf die Zuverlässigkeit der registrierten Waffenbesitzer beziehen. Solange es bzgl. der Zuverlässigkeit keine Probleme im border-crossing gibt (laut Evaluation sind EFP-Besitzer überhaupt kein Risiko), braucht die EU auch den Staaten nicht vorschreiben, wer national als zuverlässig gilt. Die Vorschläge bzgl. 5-Jahres-Lizenz und medizinischer Untersuchung sind daher abzulehnen.

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Historie des Aktionsplans Feuerwaffen in der EU

EU: Marini-Report auf Deutsch

Mein Dank geht an David Schäfer, Michael Quilez und Maximilian Heurteur, die in ganz kurzer Zeit die 24 Seiten ins Deutsche übersetzt haben. Die deutsche Version hat ein zusätzliches Kapitel: 7.1. Nachwort.

Ich höre von allen möglichen Seiten, aus Finnland, Portugal, Malta und Tschechien, dass dieser Report Regierungsmitgliedern und Mitgliedern des Europäischen Parlaments (MEP) vorliegt, was diese zu einer kritischen Haltung gegenüber der Europäischen Kommission veranlasst habe. Die vielen neuen nationalen Chapter der FIREARMS UNITED haben bei der Verbreitung auch geholfen.

Mal sehen, ob diese Haltung dazu führen kann, den gesamten Änderungsvorschlag abzulehnen – und nicht nur Teile davon zu ändern.

Bisher haben sich schon sieben Nationen gegen das Verbot der halbautomatischen Büchsen geäußert: Bulgarien, Tschechien, Estland, Deutschland, Finnland, Litauen und die Slowakei. Österreich, Griechenland, Norwegen und Spanien wollen Änderungen. Frankreich hält sich zurück – obwohl man munkelt, dass alles auf deren Mist gewachsen sei. Portugal möchte das Verbot. Die anderen Länder haben noch kein Statement abgelegt. Großbritannien äußert sich per Pressemeldung und will alle „high-power semi-automatic rifles“ verbieten. Die Gerüchteküche vermeldet, dass UK sonst die EU verlässt und den Gunban als Druckmittel benutzen will.

Historie des Aktionsplans Feuerwaffen der EK

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Gemeinsam gegen den EU Action Plan

AUFRUF zum HANDELN!

Internetverkäufe und Halbautomaten sollen verboten, Schreckschusswaffen beschränkt werden u.v.m.

Die EU glaubt, sie kann mit Stress über die Weihnachtsferien so einen zeitlichen Druck aufbauen, dass der Vorschlag im Januar zum Gesetz wird. Dieser Vorschlag ruiniert Händler und Industrie, enteignet Schützen, Jäger und Sammler, kriminalisiert jeden zweiten Haushalt in Deutschland und gefährdet die Landesverteidigung der EU-Grenzstaaten und Ihre Möglichkeiten zum Selbstschutz!

Dies ist ein Kampf, aber WIR KÖNNEN DIESEN GEWINNEN!

Wie?Weiterlesen »