Refugees Daumen hoch

Integration zunächst gescheitert

Die FAZ veröffentlichte am 17.07.2019 einen Artikel über die gescheiterte Intergration in Deutschland in Bezug auf den Wohnungsmarkt. Ich ergänze dies mit Fakten zum Arbeitsmarkt und der inneren Sicherheit in Schweden und Deutschland.

WOHNUNGSMARKT

Die Forscher sollten den Nachweis erbringen, dass die Flüchtlinge sich rasch integrieren würden, dass sie die deutsche Gesellschaft nicht überforderten und sich in ihrer sozialen Schichtung dieser Gesellschaft bald angleichen würden.

[E]s gibt erste umfassende Studien zu zentralen Teilaspekten der Integration. Und die zeichnen ein ernüchterndes, teilweise sogar entmutigendes Bild der deutschen Integrationsgesellschaft.

Dass es im Sinne einer erfolgreichen Integration natürlich wünschenswert wäre, Flüchtlinge und andere Zuwanderergruppen räumlich möglichst gleichmäßig zu verteilen, scheitert an der städtischen Konzentration von bezahlbarem Wohnraum.

Die Folge ist, dass gerade sozial ohnehin benachteiligte Stadtviertel und deren Bewohner auch noch mit den Integrationsaufgaben im Übermaß belastet werden.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/integration-zuwanderer-und-sozial-schwache-gruppen-16272292.html

ARBEITSMARKT

Man hätte den letzten Satz auch für den Arbeitsmarkt schreiben können: Die Zugewanderten drängen in den prekären Arbeitsmarkt und belasten die „sozial ohnehin benachteiligte [Bürger] auch noch mit den Integrationsaufgaben im Übermaß“.

Die Zuwanderung nach Deutschland ist auch deshalb im Wesentlichen eine Armutszuwanderung, und das schlägt sich in den Zahlen der Studie nieder: Der Anstieg der Ausländeranteile in sozial sehr ungünstigen Vierteln der untersuchten Städte war dreimal so hoch wie in den deutlich bessergestellten. Auch zeigt sich, dass dieser Effekt in Ostdeutschland stärker ausgeprägt ist als in westdeutschen Städten.

Hier wie dort lasse sich außerdem ein „positiver linearer Zusammenhang“ zwischen der SGB-II-Quote und Ausländeranteilen feststellen: Je mehr Hartz-IV-Empfänger, desto mehr Migranten. In der Gesamtschau, so die beiden WZB-Forscher, entwickelt sich die deutsche Gesellschaft dadurch sozialräumlich weiter auseinander.

Gleiche FAZ -Quelle wie oben

Man hätte einfach mal nach Schweden schauen können. Das Land hatte seine Massenzuwanderung bereits einige Jahre zuvor mit seiner „explizit humanitär ausgerichteten Migrationspolitik“ realisiert.

Wie Daten des schwedischen Statistischen Amtes nämlich zeigen, bleibt die Beschäftigungsrate von Immigranten aus Asien und Afrika vor allem in den ersten acht Jahren ihres Aufenthalts in Schweden deutlich hinter derjenigen von Europäern oder Nord- und Südamerikanern zurück (vgl. Grafik). Von den Flüchtlingen im arbeitsfähigen Alter, die Schweden 2003 erreicht hatten, war 2013 jeder Zweite immer noch beschäftigungslos.

Kommentatoren sehen zwei wesentliche Gründe, weshalb die Integration von Flüchtlingen ins Arbeitsleben unbefriedigend verläuft. Der eine liegt in den relativ hohen Löhnen.

Der zweite Grund liegt darin, dass Schwedens Wirtschaft punkto Technologie und Automation weltweit mit an vorderster Front ist. Es fehlt an manuellen Jobs, die von Arbeitnehmern mit geringen sprachlichen und beruflichen Qualifikationen ausgeführt werden können. Es sind aber solche Jobs, die zahlreichen Immigranten ein wenigstens teilweises Fussfassen im Arbeitsleben ermöglichen könnten. Die vergleichsweise wenigen Stellen solcher Art sind laut dem schwedischen Rundfunk für Leute, die noch nicht im Arbeitsmarkt etabliert sind, schwer erreichbar – nicht nur für Immigranten, sondern oft auch junge Einheimische.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/schweden-fehlt-es-an-jobs-fuer-migranten-1.18654796

Beschäftigungsquote-Schweden
Quelle: NZZ

INNERE SICHERHEIT

In Schweden ist auch die innere Sicherheit „den Bach runter gegangen“.

In Schweden haben wir ernsthafte Probleme mit illegalen Schusswaffen und Schießereien auf der Straße. Im Jahr 2018 hatten wir 306 Schießereien und 45 #Tote. Gleichzeitig war die Aufklärungsrate der Polizei noch nie so niedrig. Das bedeutet, dass die meisten dieser Schießereien nie aufgeklärt werden. Politiker in Schweden möchten, ähnlich wie Politiker in der EU, so wahrgenommen werden, als würden sie etwas tun, und so verfolgen sie die legalen Besitzer von Schusswaffen, obwohl diese die Gesetze befolgen.

Es gibt Gebiete, die in Bezug auf Schießereien stärker betroffen sind als andere und die mit kriminellen Banden in Verbindung stehen. Die Vergewaltigungsverbrechen sind jedoch nicht mit bestimmten Gegenden verbunden, und wir haben sogar Fälle von Vergewaltigungen in Schulen und am helllichten Tag. Laut einer aktuellen Studie der schwedischen Behörde BRÅ wählt fast ein Viertel der Bevölkerung einen anderen Weg oder ein anderes Verkehrsmittel, um Kriminalität zu vermeiden. Bei Frauen im Alter zwischen 24 und 40 Jahren liegt die Zahl bei 42%.

https://german-rifle-association.de/interview-pia-clerte-in-schweden-ist-es-nicht-moeglich-mittel-zur-selbstverteidigung-zu-besitzen/

Ähnlich sieht es bei uns aus: Das Bundes­lage­bild Krimi­nalität im Kon­text von Zu­wan­de­rung 2017 zeigt die Anteile Gewaltverbrechen auf, und zwar die Gesamtzahlen und die Zahlen mit tatverdächtigen Zuwanderern. Für 2016 hatte ich diese Zahlen ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt. In Klammern ist immer das Verhältnis zu 82.522.000 Einwohner insgesamt bzw. zu 1.602.590 Zuwanderern angegeben.

  • Straftaten gegen das Leben: 3713 (0,004%), davon 532 (0,033%): durch Zuwanderer 1:8.
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: 39.829 (0,05%) davon 4.852 (0,30%) durch Zuwanderer: 1:6
  • Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die Freiheit: 614.628 (0,75%) davon 59.716 (3,73%) durch Zuwanderer: 1:5
  • Opfer von Straftaten: 1.017.602 (1,23%), davon 43.825 (2,74%) Zuwanderer: 1:0,4

Diese Zahlen zeigen, dass es überproportional viele Opfer unter den Zuwanderern gibt, aber die Proportionen bei Gewaltdelikten durch Zuwanderer noch viel größer sind.

Während es keine deutschen Tatverdächtige gab, die Zuwanderer getötet hatten, haben Zuwanderer Zuwanderer und Deutsche getötet. Und auch bei Strafdelikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gibt es überproportional mehr deutsche Opfer durch Zuwanderer als Opfer unter den Zuwanderern durch Deutsche.

Weitere Zahlen und Links bei mir: https://katjatriebel.com/2018/06/14/opferschutz/

EIN BLICK

.. nach Schweden:

Bei den landesweit derzeit 61 Quartieren, die von der Polizei als «exponiert» oder «sehr exponiert» eingeschätzt werden und wo rund 200 kriminelle Netzwerke mit insgesamt etwa 5000 Mitgliedern am Werk sein sollen, handelt es sich durchgehend um Stadtgegenden mit hohen Anteilen von Immigranten. Das heisst gleichzeitig, dass es in hohem Masse die Zuwanderer selbst sind, die unter den prekärer gewordenen Sicherheitsverhältnissen leiden – Leute, die vielleicht einst aus Kriegsgebieten flüchteten und nun wieder mit Gewalt konfrontiert sind.

Schweden hat es über Jahrzehnte verpasst, seine explizit humanitär ausgerichtete Migrationspolitik mit effizienten Mechanismen der Integration der Zuwanderer zu unterlegen. Im Gegenteil hat eine Kombination von Faktoren dazu beigetragen, Segregation sogar zu zementieren. Dabei geht es um Eigenheiten der Gesellschaft an sich (siehe Zusatztext), aber auch Charakteristiken etwa des Wohnungs- und Arbeitsmarktes, wo Outsider auf Kosten von Insidern grundsätzlich benachteiligt sind.

Diese Umstände haben der Entstehung von Parallelgesellschaften Vorschub geleistet. Einer Auseinandersetzung mit dem Thema ist die Politik allerdings lange ausgewichen.

https://www.nzz.ch/international/schwedens-zerplatzter-integrations-traum-ld.1362803

Schweden mag allzu lange davon ausgegangen sein, das eigene gesellschaftliche Modell sei attraktiv genug, dass Zuwanderer auch aus völlig anderen Kulturkreisen sich ihm wie von selbst anpassen würden. Mit der Bildung starker Parallelgesellschaften wurde nicht gerechnet.

https://www.nzz.ch/international/schweden-kein-einfaches-land-fuer-zuwanderer-ld.1362804

.. in die Vergangenheit

Wir haben Erfahrungen mit Massenzuwanderung gemacht, nicht nur direkt nach dem Krieg, sondern auch 1690 mit der Zuwanderung von Zigtausend verfolgter Hugenotten aus Frankreich:

Auch damals war die Elite für die Ansiedlung, gab finanzielle Starthilfen, erhöhte dafür die Steuer uvm. Die einfachen Bürger mussten sich mit dem Kampf um knappen Wohnraum und erhöhten Preisen rumschlagen.

Es gab anfangs Brandanschläge und Hass gegen die neuen Bürger. Gemischte Hochzeiten waren verpönt, die Zugezogenen schlossen sich zusammen und kapselten sich ab (Parallelgesellschaft). Es dauerte drei Generationen bis sich die Zugezogenen integriert hatten und z.B. gemischte Hochzeiten üblich wurden.

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert,
ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
George Santayana (1863-1952)

Die großen Unterschiede zu heute: Es kamen damals überwiegend Facharbeiter und Spezialisten mit ihren Familien.  Die damalige Parallelgesellschaft war ein Schutz für Bedürftige (Armenspeisung, Krankenhaus, Waisenhaus, Schule) mit dem Ziel der Integration.

Die finanziellen Mittel kamen ausschließlich von den lokalen Unterstützern, den Hugenotten selber und der lokalen politischen Elite (Kurfürsten, preußischer König etc.), nicht jedoch von Ideologen aus dem Ausland oder der internationalen organisierten Kriminalität.

FAZIT

Wer die berechtigten Ängste der Bevölkerung diskreditiert, die in direkter Konkurrenz im Wohnungs- und Arbeitsmarkt mit den Zugewanderten leben, der verliert zu Recht ihr Vertrauen.

Wer vor der steigenden gewalttätigen Kriminalität die Augen verschließt, ebenfalls.

Und wer sich mit „Partnern“ umgibt und diese fördert, die im Geheimen gar nicht an Integration interessiert sind, sondern nur ihre Lebensweise allen anderen aufpfropfen wollen, der ist m.E. sogar gefährlich.

Die erfolgreiche Integration der Gastarbeiter der 70er Jahre, die – wie bei den Hugenotten – sich erst nach mehreren Jahrzehnten einstellte, wird durch die aktuelle Politik fast zunichte gemacht.

Politik und Medien sind bereits länger auf einem besorgniserregenden Pfad. Mein heutiges Jahres-Abo für die NZZ (Westfernsehen) war daher schon lange überfällig.

7 Gedanken zu “Integration zunächst gescheitert

  1. Ich habe das o.g. Interview mit der schwedischen IPSC-Meisterin Pia Clerté hauptsächlich aus zwei Gründen übersetzt:

    Einmal ist es schlichtweg interessant, wie andere Staaten das Thema Waffen angehen und regeln. Wer den Artikel gelesen hat, der weiß, dass das schwedische Waffenrecht extrem streng ist. Nicht einmal Pfefferspray kann man dort ohne Erlaubnis kaufen.
    Trotzdem hat Schweden ein enormes Problem bei der inneren Sicherheit. Das traditionell sozialdemokratische Schweden zeigt in aller Eindringlichkeit, dass ein Weniger an Waffen eben nicht zu niedrigerer Kriminalität führt.

    Das Maß der Kriminalität ist nicht von der Zahl der Waffen im Volk abhängig, sondern vor allem von der Stabilität der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen. Diese Strukturen werden durch die sogar geförderte (Armuts-)Zuwanderung nach Schweden massiv zerstört. Das sieht man mittlerweile ganz deutlich.

    Die “schwedischen Zustände“ werden wir in weniger als fünf Jahren auch hier in Deutschland haben. Das ist der zweite Grund, warum ich das Interview übersetzt habe, denn Frau Clerté spricht auch die immer größer werdenden Probleme bei der inneren Sicherheit in Schweden an.

    Der schwedische Schriftsteller Björn Ranelid ist der Ansicht, dass die Kriminalität und Gewalt in seinem ehemals ruhigen Land mittlerweile das Niveau eines „Kleinkriegs“ erreicht hat. In dem Artikel auf https://summit.news/2019/07/05/author-sweden-is-experiencing-a-small-scale-war/ heißt es unter anderem:

    „Ranelid spricht von brennenden Autos, die bisher unbekannt waren, aber heute im ganzen Land alltäglich sind, zusammen mit einem explosionsartigen Anstieg der Zahl von Schießereien [trotz des strengen Waffenrechts!].
    [Ranelid] sagte, dass ‚Frustrationen‘ junger Menschen als Begründung für die Welle der Kriminalität eine Ausrede sei, da seine Generation es genauso hart hatte, sich aber nicht der Kriminalität zuwandte.
    ‚Sie lebten in überfüllten, veralteten Wohnungen und die Lebensbedingungen vieler Familien waren schlecht, aber keiner meiner unzähligen Bekannten, Freunde und Spielgefährten verbrannte Autos, beraubte alte Menschen oder trug Waffen‘, schrieb er.
    Laut Ranelid braucht das Land dringend eine ’spirituelle Revolution‘ der Ethik, Moral und Erziehung.
    ‚Es ist ein kleiner Krieg, der alle Menschen betrifft, die in Schweden leben. Die Zeit für die Abgabe von Erklärungen ist vorbei‘, sagte Ranelid.
    Wie bereits erwähnt, stellen Granatenangriffe und tödliche Schüsse in Schweden – einst von den Medien als Verschwörungstheorie verspottet – laut einem neuen Bericht nun einen ’nationalen Notstand‘ dar.“

    Sehr interessant ist auch der Bericht „Schwedens selbstverschuldetes Chaos“ der Juristin Judith Bergman vom Gatestone Institute (07.06.2019) über die Zustände in Schweden. Das Gatestone Institute stellt sogar eine deutsche Übersetzung bereit (s.u.). Hier ein paar „Highlights“:

    Auch wenn es im Artikel oben schon erwähnt wurde: In Schweden gibt es mittlerweile 61 (!) No-Go-Areas.
    Eine aktuelle Umfrage aus der Region Uppsala zeigt, dass sich nur 19% der Mädchen der High School in der Innenstadt von Uppsala sicher fühlen. Im Jahr 2013 lag die Zahl noch bei 45%. Die Kerle, die sich an der sexuellen Belästigung schwedischer Mädchen in Uppsala beteiligen, sind häufig neu angekommene Migranten.
    Vier von zehn Frauen haben Angst, sich draußen frei zu bewegen.
    Kaum zu glauben, aber die Regierung kürzt die Mittel für die Polizei.
    Laut Amnesty International lässt die Bearbeitung von Vergewaltigungsanzeigen in Schweden stark zu wünschen übrig.
    https://de.gatestoneinstitute.org/14349/schweden-chaos

    Im Juli 2019 hat sich Judith Bergman in „Sweden is at War“ („Schweden ist im Krieg“) erneut mit den Zuständen in Schweden beschäftigt. Hier wieder ein paar Schlaglichter:
    Bei den Schießereien werden besonders häufig geschmuggelte (vollautomatische !!!) Sturmgewehre des Typs Kalaschnikows benutzt. [Legalwaffen spielen keine Rolle.]
    In Malmö haben bereits 30% der Bewohner Migrationshintergrund.
    Die Zahl der Schießereien, bei denen wegen wegen Mordes ermittelt wird, hat sich seit 2012 verdoppelt.
    Und was macht die schwedische Regierung dagegen? Nun, gegenwärtig wird gerade das Waffenrecht verschärft…
    https://www.gatestoneinstitute.org/14518/sweden-is-at-war

    Klasse ist auch, was der Chef der schwedischen Polizei, Anders Thornberg, seinen Landsleuten kürzlich empfohlen hat: „Gewöhnt Euch dran!“
    (Quelle: https://www.gatestoneinstitute.org/14518/sweden-is-at-war, und hier: https://summit.news/2019/07/05/author-sweden-is-experiencing-a-small-scale-war/, am Ende des Artikels)

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  2. Hallo Katja,
    selbst an der so oft propagierten ach so erfolgreichen Integration der Türken, habe ich so meine Zweifel.
    Beispiele gefällig:
    Als der Sultan vom Bosporus in Deutschland auf seiner Wahlkampftour war, versammelten sich Tausende von Türken – in der Mehrzahl wohl Passdeutsche – in einem Meer von türkischen Fahnen und skandierten: „………mein Präsident, wir lieben dich“.
    Hunderte von ach so integrierte jungeTürken mit deutschem Pass ( > 3.te Generation !) , machten sich auf die Reise nach Syrien, um unter der Fahne des IS und für ein gewünschtes Kalifat, gegen die sog. „Ungläubigen“ zu kämpfen.
    Spätestens da hätten unsere rot-grünen Sozialromantiker erkennen müssen, dass hier offensichtlich was falsch läuft mit ihrer gelungenen Integration.
    Immer deutlicher zeigt sich ein Kontrollverlust in der Zuwanderungsfrage, Staatsversagen in der Vollstreckung von Abschiebungen, kein Rezept gegen kriminelle Familienclans sowie ein dramatischer Autoritätsverlust des Staates. Eine Weile werden wir durch unseren Reichtum noch viele Konflikte innerhalb der sich langsam auflösenden Gesellschaft beschwichtigen, schön reden, ignorieren und mit viel Geld zukleistern können.
    Aber spätestens, wenn die Verteilungskämpfe grösser werden ( > Einbruch der Konjunktur) und die Leistungsfähigkeit des dummen deutschen Steuerzahlers zurückgeht bzw. nicht mehr zu stemmen ist, brechen offene Unruhen und Kämpfe zwischen den unterschiedlichsten Gruppierungen aus und diese werden nicht mehr beherrschbar sein, es droht ein Bürgerkrieg.
    Dafür werden aber schon vorsorglich die legalen Waffenträger in D-Land von staatlicher Seite gesetzlich zermürbt und wehrlos gemacht, weil man die wirklichen Probleme nicht sehen will. Auf das kommende allgemeine Messertrageverbot für uns Deutsche, muss ich wohl hier nicht speziell eingehen.

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    • Nicht nur das. Ich denke da an die WDR? Doku, wo Migrantenkinder der 3. Generation erklärten Deutsche seien voll ekelig, weil die Schweinefleisch essen und so oder die Lehrerin, die ein Buch schrieb, nachdem die ach so integrierte Elternvertreterin aus der Rolle kippte, indem sie vehement darauf bestand die Schulkinder in der nun 4. Generation hier wären gefälligst stolze Türken und beileibe keine Deutschen.
      Integration?
      In unserem Supermarkt geht man mit vermeintlich gutem Beispiel voran, aber dass der hier aufgewachsene kleine Scheich an der Kasse den Mund nicht aufkriegt, ausser um unhöflich die zu zahlende Summe zu verlangen, weil da eine Frau vor ihm steht, wird unter den Tisch gekehrt…

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    • Deswegen schrieb ich ja, dass die erfolgreiche Integration im alten Jahrhundert (30 Jahre nach Ankunft der ersten Gastarbeiter) zunichte gemacht wird.

      Die 2. Generation hatte sich so gut integriert, dass viele Opas, die eigentlich ab Rente wieder zurück wollten, häufig der Familie wegen hier geblieben sind (und noch mehr Omas).

      Sehr große Teile der 2. Generation und Teile der 3. Generation haben sich sehr wohl integriert, was sich u.a. durch gemischte Partnerschaften ausdrückt, perfektes Deutsch und gute Ausbildung (Abitur, Studium, Promotion).

      Der von Erdogan (auch finanziell) hochgeputschte Nationalismus und die doppelte Staatsbürgerschaft haben einen Backslash verursacht. Ich merke das, wenn ich mit Erdogan-Unterstützern rede. Da gibt es wenig gemeinsame Werte, wogegen ich sehr viele gemeinsame Werte mit Erdogan-Kritikern habe.

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  3. Wer die berechtigten Ängste der Bevölkerung diskreditiert, die in direkter Konkurrenz im Wohnungs- und Arbeitsmarkt mit den Zugewanderten leben, der verliert zu Recht ihr Vertrauen.

    Kann ich nicht erkennen, die fanatischen Gutmenschen wurden in den letzten Jahren, nur noch fanatischer bei dem Thema und die anderen, ja was machen die eigentlich? Die wählen immer noch genau das und ( welch eine Überraschung) sie bekommen es auch. Selbst schuld, kein Mitleid!

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  4. Rekord im schwedischen Uppsala: 4 Vergewaltigungen in 4 Tagen

    Die stets sehr gut informierte amerikanische Seite Zerohedge meldet heute:

    „Geht nicht alleine raus“, warnt die schwedische Polizei nach 4 Vergewaltigungen in 4 Tagen

    „Es fühlt sich nicht sehr sicher an“, sagte eine junge schwedische Frau nach Berichten über eine vierte Vergewaltigung in ebenso vielen Tagen in der schwedischen Stadt Uppsala.

    „Ich habe gestern sogar ein Selbstverteidigungsspray gekauft. Ich werde es in der Hand halten, wenn ich alleine nach Hause gehe. Wenn etwas passieren sollte, bist du immer vorbereitet.“

    Ihre Ängste (und Vorbereitungen) sind gut begründet wie es scheint, wenn selbst die Polizei zugibt, dass sie nicht jeden schützen kann, und Frauen ermahnt, in Gruppen zu gehen und „darüber nachzudenken, wie sie sich verhalten sollen“.

    „Frauen in der Stadt sollten sich keine Sorgen machen, sondern darüber nachdenken, wie sie sich verhalten sollen“, sagte die Polizei der Stadt in einer Erklärung gegenüber der Zeitung Expressen (https://www.expressen.se/nyheter/kvinna-utsatt-for-valdtaktsforsok-i-uppsala/).

    „Fühlen Sie sich frei, auf beleuchteten Straßen zu gehen und nicht allein in Gassen oder Parks“, fuhr die Polizei fort und fügte hinzu, dass Polizisten „nicht an allen Orten sein können, sondern sowohl Männer als auch Frauen vorausdenken müssen“.

    Frauenrechtsgruppen kritisierten die Warnung und forderten eine stärkere Präsenz der Polizei auf den Straßen:
    „Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Mädchen ist eine ernsthafte Entwicklung“, sagte die Aktivistin Mariet Ghadimi gegenüber SVT Nyheter im März.
    „Es ist ein strukturelles Problem, das die Freiheit und Rechte von Mädchen einschränkt und auf lange Sicht Frauen im Allgemeinen betrifft.“

    Dies sind keine Einzelfälle, da die schwedische Vergewaltigungsrate seit 2005 steigt und allein 2017 um zehn Prozent gestiegen ist. Zwischen 2005 und 2017 haben sich die Vergewaltigungen fast verdoppelt und die Vorfälle von sexueller Belästigung mehr als verdoppelt.

    Quelle: https://www.zerohedge.com/news/2019-08-10/dont-go-out-alone-swedish-cops-warns-women-after-4-rapes-4-days, 11.08.19

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