Corona Teil 3: Impfung

Ich habe im letzten Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Artikel, Statistiken und Studien zu Corona (Covid-19) gelesen als die Minister, die die Maßnahmen beschließen. Erkennbar ist das daran, dass ich nie behaupten würde, dass der neue Impfstoff sicher sei, wie es unsere Forschungsministerin Anja Karliczek gerade verkündete.

Der Impfstoff ist nicht 100% sicher, da er – wie jeder Impfstoff – Nebenwirkungen hat. Zu diesen gehören Lokalreaktionen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Fieber. In der Phase 3-Studie waren die meisten Reaktionen leicht bis mittelschwer.

Schwere Nebenwirkungen traten in bis zu 4,6% Fällen auf und waren nach der zweiten Dosis häufiger und bei Erwachsenen >55 Jahren seltener. Das Auftreten allergischer Reaktion wurde in ähnlicher Anzahl sowohl in der Impfstoff-Verum- als auch in der Placebogruppe berichtet (0,63 % vs. 0,51 %).

Springer Medizin vom 17.12.2020: Schwere allergische Reaktionen nach COVID-19-Impfung mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech in Großbritannien

Sehr schwere Nebenwirkungen, die lebensbedrohlich sein können, sind anscheinend – wie auch bei anderen Impfungen, sogar bei Placebo-Impfungen – sehr selten. Trotzdem müssen die Bürger über diese möglichen schweren allergische/anaphylaktische Reaktionen aufgeklärt werden und vor dem Impfen befragt werden.

Zu 90% wirksamer Impfstoff?

Impfstoffkandidat erwies sich in der ersten Zwischenanalyse als mehr als 90 % wirksam im Schutz vor COVID-19-Erkrankung in Probanden ohne nachweisliche vorangegangene SARS-CoV-2-Infektion

Pressemitteilung von BioNTech

Der Risikoforscher Prof. Dr. Gerd Gigerenzer hat diese Aussage untersucht und kommt zu folgendem Ergebnis:

Die 90 Prozent beziehen sich nicht auf die Gruppe der Geimpften, sondern auf jene der Infizierten. BioNTech berichtete, dass insgesamt etwa 43.000 Menschen an der Studie teilnahmen, etwa die Hälfte davon wurde geimpft und die andere erhielt ein Placebo.  Sieben Tage nach der zweiten Dosis gab es insgesamt 94 bestätigte Covid-19 Fälle.  [..] Daraus folgt, es muss in der Impfgruppe 8 Fälle und in der Placebogruppe etwa 86 Fälle gegeben haben, was einer Reduktion von rund 90 Prozent entspricht 

Unstatistik vom 02.12.2020: Der Impfstoff ist „zu 90 Prozent wirksam“

Von 21.500 gesunden Menschen, die ein Placebo erhielten, haben sich demnach 86 Personen angesteckt; bei 21.500 geimpften Personen jedoch nur 8 Personen. D.h von den Ungeimpften hatten sich 99,6% nicht angesteckt und von den Geimpften 99,9%.

Wovor schützt die Impfung?

Bisher liegen noch keine Daten vor, ob die Impfung vor schweren Verläufen schützt. Auch ist noch nicht erwiesen, dass Geimpfte die Krankheit nicht mehr übertragen können, falls sie sich anstecken. Es gibt jedoch eine PhaseI/II Studie aus Deutschland mit 37 Probanden: Alle geimpften Teilnehmer zeigten sowohl neutralisierende Antikörper- als auch T-Zell-Reaktionen. Es ist daher anzunehmen, dass die Impfung – wie auch beim Grippeschutz – vor Ansteckung und schweren Verläufen schützt und damit auch zu weniger Todesfällen führt. Damit wird man aber – ebensowenig wie beim Grippeschutz – nicht total immun, sonst wären ja auch die 8 Personen aus der geimpften Gruppe nicht an Covid-19 erkrankt.

Wer sollte sich impfen lassen?

Jeder muss – wie beim Grippeschutz – immer persönlich abwägen, ob der Schutz durch Impfung höher ist als die Nebenwirkungen und die – noch gar nicht untersuchten – Langzeitschäden durch die Impfung. Die vorliegenden Studien zu den neuen Impfstoffen umfassen bisher nur wenige Menschen und auch nur einen kurzen Zeitraum. Bisher ist also noch überhaupt nicht klar, was dieser Impfstoff im Körper auf lange Zeit anrichten könnte.

Das einzige, was wir aus den veröffentlichten Daten und Studien zum Virus wissen, ist die Verteilung der Todesfälle und schweren Verläufe; auch kennen wir die Risikofaktoren.

Risikofaktoren

Alter

Covid-19 ist für die über 85-jährigen eine sehr große Gefahr (25% Todesrisiko), wie auch für über 60-jährigen (2-8,5%). Wogegen das Risiko für die 35- bis 44-Jährigen nur bei 0,06% liegt. In der Schweiz waren über 98% der Covid-Toten und über 80% der hospitalisierten Covid-Erkrankten über 60 Jahre alt, obwohl ihr Anteil an den Infizierten nur bei 20% lag. (Weiterlesen: NZZ vom 23.12.2020)

Ähnliche Werte gibt es aus Deutschland:

Covid-19 trifft auch in Sachsen vor allem die Alten. [..]Die Inzidenzzahlen derjenigen, die älter als 80 Jahre sind, sind oft doppelt, manchmal dreifach so hoch wie in den Altersgruppen darunter. Hochbetagte Menschen sind aber besonders gefährdet zu erkranken und an den Folgen der Infektion zu sterben. Bisher waren in Deutschland 65 Prozent der Verstorbenen älter als 80 Jahre alt – und nur fünf Prozent jünger als 60 Jahre.

Die ZEIT vom 18.12.2020

Alten- und Pflegeheime

Das Risiko für Alten- und Pflegeheimbewohner ist besonders groß. Je nach Region betreffen 50% bis 90% der Todesfälle deren Bewohner (div. Medienberichte).

Das mag an zwei Gründen liegen: Diejenigen über 80, die noch zu Hause leben, haben weniger Fremdkontakte und sind öfters (wie meine Eltern und Schwiegereltern) nicht so pflegebedürftig wie die Heimbewohner, auch wenn über 4 Millionen Menschen zu Hause von Angehörigen gepflegt werden. Viele der zu Hause lebenden Älteren haben weniger Vorerkrankungen, seltener Demenz und womöglich deswegen eine bessere Immunabwehr.

Auch das Personal in diesen Heimen ist stärker gefährdet, selber zu erkranken oder andere anzustecken.

Cluster und Kontakte

RKI Dashbord vom 27.12.2020: https://corona.rki.de/

Aktuell infizieren sich viele Leute in Sachsen und Berlin, aber nur wenige in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Ebenso haben die Wohn-, Freizeit- und Arbeitsverhältnisse einen Einfluss. Wer mit vielen Menschen auf wenig Raum zusammen lebt, arbeitet, in der Freizeit zusammenkommt oder sich bewegt (öffentlicher Nahverkehr) ist stärker gefährdet als der Single im Home Office mit Auto, der joggt oder mit dem Hund Gassi geht.

Offenbar ist das vielen älteren Menschen bewusst. Sie scheinen sich besser zu schützen. Jedenfalls sind auch in den sächsischen Kreisen die Infektionszahlen in den Altersgruppen zwischen 60 und 79 Jahren vergleichsweise geringer angestiegen – wenn sie auch im bundesweiten Vergleich dennoch hoch sind. Dass sich diese Altersgruppe weniger als die unter 60-jährigen oder die ganz Alten ansteckt, mag daran liegen, dass diese Menschen oft noch alleine leben, zum größten Teil nicht mehr arbeiten und durch die Schließungen der Kulturbetriebe und anderer Freizeitaktivitäten gerade recht wenig Kontakt zu anderen Menschen haben. Wenn sie sich allerdings doch infizieren, ist die Gefahr für sie, daran zu sterben, ungleich höher als bei jüngeren Menschen.

Die ZEIT vom 18.12.2020

Genesene

Mehrere Studien belegen, dass Genesene mindestens so gut geschützt sind wie Geimpfte. Eventuell ist sogar deren Immunität besser als die durch Impfung erworbene.

Eine an der Innsbrucker Universitätsklinik durchgeführte Studie kommt zum Schluss, dass Corona-Genesene eine stabile Langzeitimmunität aufweisen. Die Ergebnisse decken sich mit internationalen Erkenntnissen. Es bestehe ferner kein Grund zur Sorge vor einer abermaligen Infektion, Mutationen oder einer Übertragung durch Immune, erklärte Studienleiter Florian Deisenhammer im APA-Interview.

Medizinische Universität vom 09.12.2020: Corona – Antikörperstudien belegen konstante, stabile Immunität

Dies wäre ein Beweis, dass der schwedische Weg zur Herdenimmunität durch Ansteckung nicht ganz falsch war. Auch wenn die Schweden den Schutz der Heimbewohner anfangs ebenso wie wir vernachlässigt hatten, zeigen die Daten von EuroMOMO, dass es dort während der zweiten Welle keine hohe Übersterblichkeit (gestrichelte, rote Linie) gibt. Nur in der 49. Kalenderwoche liegen die Meldedaten leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Auch in Berlin gibt es keine Übersterblichkeit, obwohl meine Stadt in Bezug auf Inzidenz, Intensivbetten und Co. laufend in den Schlagzeilen steht. In Italien und der Schweiz sieht dies leider ganz anders aus.

EuroMOMO: Diagramme, die die wöchentliche Gesamtzahl der Todesfälle von 01-2015 bis 50-2020 zeigen

Fazit

Ähnlich der Reihenfolge der Impfgruppen der Bundesregierung, sollte sich jeder selber Gedanken machen und gegebenenfalls mit seinem Arzt sprechen.

Ich selber gehöre als Krebspatientin zur dritten Gruppe, zu der auch die Politiker gehören. Da ich aber die Chemo bereits seit Monaten hinter mir habe, noch unter 60 Jahre bin und kaum Fremdkontakte ohne FFP2-Maske habe, sowie keine einzige Person in meinem Umfeld mit positivem Testergebnis oder gar Erkrankung mit Symptomen kenne, werde ich mich so lange wie möglich nicht impfen lassen. Ich möchte zunächst die Langzeit-Ergebnisse für Krebspatienten kennen.

Ich habe auch noch nie Grippe gehabt und das letzte Mal, dass ich Fieber hatte, ist schon ein paar Jahre her. Ich habe alle langjährigen Impfungen gemacht, dieses Jahr auch Tetanus aufgefrischt und mich gegen Pneumokokken impfen lassen, jedoch noch nie eine Grippeschutzimpfung gemacht, da ich nicht zum empfohlenen Kreis gehöre. Sollte sich meine Situation ändern, werde ich erneut die Risiken abwägen.

Auch die 4-Tage-Inzidenz von 230/100.000 in meinem Stadtteil, finde ich nicht besorgniserregend. In Spandau steigt der Wert halt gerade noch und hat eventuell noch nicht die Spitze erreicht; in Neukölln fällt er bereits wieder. Im Gegensatz zur GroKo und Karl Lauterbach glaube ich nicht, dass man im Winter auf eine Inzidenz von 50 oder gar 10 pro 100.000 kommen kann. Angeblich haben wir ja deutschlandweit zur Zeit eine 0-Inzidenz für alle Grippeviren; die scheinen ausgemerzt zu sein. Entweder existieren andere Grippeviren gerade wirklich nicht oder sie werden mit Covid-19 in einen Topf geworfen.

Generelles zu den Maßnahmen

Ich hatte bereits Ende Januar und Mitte April zum Thema Corona zwei Artikel verfasst. Im Großen und Ganzen stehe ich noch hinter der Aussagen, obwohl es natürlich neue Erkenntnisse gibt.

Ich hatte mich jedoch geirrt, als ich im Januar Corona mit Grippe verglich. Anscheinend gibt es weltweit mehr Tote zu beklagen als bei einer schweren Grippewelle, insbesondere in Industrieländern und den Älteren. Auch ist die Ansteckungsgefahr höher und die Symptome der mittelschweren Fälle scheinen ungewöhnlicher zu sein. Ich habe mich daher vom Gedanken, Herdenimmunität nur durch Ansteckung zu erreichen, verabschiedet – auch wenn in 95% der Ansteckungen bei unter 60-jährigen schwache oder gar keine Symptome auftreten. Von daher sind die internationalen Bestrebungen, Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln, zu begrüßen.

Was ich jedoch überhaupt nicht verstehe, warum man die Vorschläge der „Deutschen Gesellschaft
für Krankenhaushygiene“ vom März völlig ignoriert hatte (ich berichtete im April).

Statt „Fokussierung des Krisenmanagements auf die Senkung der Fallzahlen schwerer Infektionen, von Intensivaufnahmen, Beatmungen und von Todesfällen“ wurden Maßnahmen „zu einer Senkung der generellen Infektionszahlen unabhängig vom Risikoprofil der Infizierten“ eingeführt.

Statt also alles zu tun, um die besonders gefährdeten Personen zu schützen, war erklärtes Ziel, den Virus komplett einzudämmen.

Es wurde nur nach den imaginären R0 und Inzidenzzahlen geschaut, ohne die Abhängigkeit zur Testanzahl oder zur Belegung von Intensivbetten zu beachten. Statt den Schutz der Risikogruppen bereits im Sommer für die nächste Wintersaison zu erhöhen – wie es der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer auf Kosten der Stadtkasse seit September tat -, wurde die Regierung vom Einsetzen der Winter-Erkältungswelle völlig überrascht und beschloss wieder einmal Kontaktsperren für die hauptsächlich Jüngeren, zunächst ohne besonderen Schutz für die Älteren.

Zudem werden sämtliche Kollateralschäden der Maßnahmen ignoriert. Es ist bekannt, dass während des Lockdowns nicht nur die Wirtschaft leidet, sondern häusliche Gewalt, Depressionen und Selbstmordversuche zunehmen. Es ist bekannt, dass durch die Einschränkung des globalen Handels und Tourismus gerade die ärmeren Länder besonders leiden und wir mit Millionen an zusätzlichen Toten durch Malaria, Tuberkolose und HIV rechnen, wie auch mehr als 100 Millionen Menschen wieder in totale Armut mit Hunger getrieben werden. Es ist auch bekannt, dass Angst und Arbeitslosigkeit in naher Zukunft, mehr Krankheiten und Tote fordern. Ich finde es daher unverantwortlich, sämtliche Maßnahmen auf die Senkung des R0-Werts zu konzentrieren und alle anderen Effekte zu ignorieren.

Zum Weiterlesen in den Medien

ISOLATION DER ÄLTEREN: „Verzweiflung, Aggression und Hilflosigkeit“ (WELT vom 20.12.2020)

Epidemiologe nennt Corona-Strategie illusorisch (ntv vom 22.12.2020)

Die Alten sind in ihrem Leben bedroht – die gesellschaftlichen Folgen tragen vor allem die Jungen (NZZ vom 23.12.2020

Impfstoff-Zulassung-„Spahn hat Druck ausgeübt“ (ZDF-heute vom 19.12.2020)

Corona-Medikament aus Braunschweig weckt Hoffnung (NDR vom 18.12.2020)

Nicht jeder lässt sich testen. Aber alle gehen auf die Toilette: Wie Forscher die Ausbreitung der Pandemie im Abwasser mitverfolgen (MSN vom 18.12.2020)

RECHTSMEDIZINER: Corona-Tote wurden im Schnitt 82 Jahre alt (WELT vom 19.12.2020)

Schleswig-Holstein: Fast 90 Prozent der Corona-Toten aus Heimen (ntv vom 18.12.2020)

Matthias Schrappe im FOCUS-Online-Interview: Lockdown-Politik ist endgültig gescheitert – das rächt sich bei Impfung (FOCUS vom 17.12.2020)

Österreich: Massentests: Mehr als die Hälfte der positiven Schnelltests falsch (oe24 vom 13.12.2020)

KONTAKTVERFOLGUNG: Faxgerät und Zettelwirtschaft (WELT vom 18.12.2020)

Corona-Hilfen Der deutsche Staat verachtet Selbstständige und Kreative (SPIEGEL vom 09.12.2020)

Zum Weiterlesen bei Wissenschaftlern

Lageeinschätzung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) (vom 30.03.2020)

Thesenpapier 6.0: Epidemiologie Die Pandemie durch SARS-CoV-2/CoViD-19 (Prof. Schrappe et al vom 22.11.2020)

Aussagekraft von PCR-Tests auf SARS-CoV-2 erhöhen (Bayrische Landesärztekammer vom 10.10.2020)

PCR-Tests auf SARS-CoV-2: Ergebnisse richtig interpretieren (Ärzteblatt vom 12.06.2020)

Ein Gedanke zu “Corona Teil 3: Impfung

  1. So sieht das im Mai 2021 aus. Boris Reitschuster hat so lange nachgefragt bis sie an der Bundespressekonferenz in Berlin damit rausrücken mussten.

    Nach der Impfung infiziert, erkrankt, gestorben: Regierung bestätigt Horrorzahlen
    17. Mai 2021

    „Fertig“ nach der Impfung.
    Es sind Zahlen, die schaudern lassen: Auch wenn die Relation zur Gesamtzahl der Geimpften niedrig erscheint – wie gehen solche massiven Schadensfälle zusammen mit dem doch bei Corona stets hochgehaltenen Anspruch, jedes einzelne Leben zählt und gelte es zu schützen? Per 13. Mai sind nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums in der Bundespressekonferenz rund 100.000 Fälle von wegen oder nach der Impfung Infizierten, von durch schwere Nebenwirkungen Betroffenen oder gar Verstorbenen deutschlandweit registriert.

    Konkret trat bei 57.146 Geimpften eine symptomlose Infektion mit Sars-CoV2 auf – obwohl die Betreffenden doch gerade dagegen geimpft waren. Bei 33.269 Geimpften brach Covid mit Krankheitswert tatsächlich aus; 6.221 Geimpfte wurden wegen Covid-19 hospitalisiert (Einlieferung ins Krankenhaus allgemein, nicht nur Intensivstationen). Und ganze 2.707 Geimpfte verstarben „an oder mit“ Covid-19 – wobei unklar ist, in welchen Fällen die Impfung todesursächlich war, oder die durch sie / trotz ihr ausgelöste Covid-Erkrankung. Die Daten wurden auf Anfrage des Journalisten Boris Reitschuster in der Bundespressekonferenz – auf drängende Nachfragen hin und mit erkennbarem Widerwillen – vom Bundesgesundheitsministerium genannt.

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    Da es sich hier nur um die Fälle handelt, in denen der Zusammenhang zu vorherigen Impfungen bekannt war und/oder eingeräumt wurde, ist von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen. So oder so: Wenn die Bevölkerung einer ganzen deutschen Großstadt durch die Impfung offenkundig mehr Schaden als Nutzen erlitten hat und diese ausgerechnet das erst herbeiführte (oder wenigstens nicht verhinderte), was sie doch eigentlich ausschließen sollte: Dann stellt sich die Frage, wie ethisch und gesundheitspolitisch vertretbar die Impfkampagne insgesamt überhaupt ist.

    Da Regierung und Behörden die tatsächlichen Risiken der Impfung – diametral entgegengesetzt zur Dramatisierung und Horrifizierung des angeblichen, da überwiegend nichtkausalen Corona-Sterbegeschehens übrigens – permanent verharmlosen und auch die Medien die Häufung beunruhigender Fälle gewohnheitsmäßig unter den Teppich kehren oder kleinreden, sind Wachsamkeit und Skepsis angebracht. Dies umso mehr, als demnächst auch die von Covid überhaupt nicht betroffenen Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen durchgeimpft werden sollen. (DM)

    https://www.journalistenwatch.com/2021/05/17/nach-impfung-regierung/

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