Wertvolles historisches Essbesteck als verbotene Waffe eingestuft

Auf Grund Änderungen des des § 2 Absatz 5 WaffG am 04. März 2013 erging durch das Bundeskriminalamt am 11. September 2013 ein Feststellungsbescheid der ein historisches Essbesteck, bestehend aus Messer und Gabel, in deren Griffe einschüssige Steinschlosspistolen eingebaut sind, zum Gegenstand hatte.

Mit diesem Feststellungsbescheid wird dieses Essbesteck als Schusswaffen eingestuft, die in dieser Form einen verbotenen Gegenstand darstellen. Damit ist jeglicher Besitz eines solchen historischen Essbestecks verboten. Solche kulturhistorischen Raritäten befinden sich zumeist im Besitz von Museen und privaten Sammlern. Es bleibt abzuwarten, ob demnächst Museen und Sammler Besuch vom SEK oder anderen Polizeieinheiten erhalten um diese verbotenen Gegenstände “vorsorglich zu vernichten”. Siehe hierzu auch [2].

Quellennachweis:
[1] Bundeskriminalamt: “Festsellungsbescheid zur waffenrechtlichen Beurteilung eines Essbesteckes mit einschüssigen Steinschlosspistolen in den Griffen” in Bundesanzeiger BAnz AT 26.09.2013 B5; veröffentlicht am Donnerstag 26. September 2013
[2] Hans von Draminski: „Erlanger Polizei will wertvolles Klingoenschwert vernichten“ in http://www.nordbayern.de/region/erlangen/erlanger-polizei-will-wertvolles-klingonenschwert-vernichten-1.3184632; Stand 30. September 2013

Rebloggt von Caliber-Corner vom 2. Oktober 2013

Das Geschäft mit den Waffen – Wie in Österreich eine Lobby Stimmung macht

Am 25. September 2013 wurde im ZDF Auslandsjournal unter dem Titel „Das Geschäft mit den Waffen – Wie in Österreich eine Lobby Stimmung macht“ ein Beitrag über das Waffenrecht in Österreich gesendet . In der Ankündigung  zu diesem Beitrag heißt es: „Im Vergleich zu seinen Nachbarländern hatte Österreich eine sehr liberale Gesetzgebung in Bezug auf Schusswaffen“. In der Tat hatte Österreich bis vor Kurzem im Vergleich zu Deutschland ein liberales Waffenrecht. So konnten noch bis Ende letzten Jahres von jedem volljährigem Österreicher Langwaffen – Einzellader und Repetierer frei erworben werden. Lediglich Halbautomaten sowie Kurzwaffen bedurften einer behördlichen Bewilligung.

… Gemäß einer EU-Richtlinie sollen nun alle Waffenbesitzer bis 2014 registriert werden. In Vorbereitung eines zentrales Waffenregisters sollen deshalb seit Anfang dieses Jahres alle Schusswaffen auch diejenigen, die bis Ende letzten Jahres von Österreichern frei erworben wurden registriert werden. In Bezug auf diese Registrierung regt sich unter anderem in der Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich Widerstand.

Nachfolgend ist ein Transkript der Sendung zusammen mit Kommentierungen von Volker T. zu finden

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Unschuldig des Amoklaufs verdächtigt: Selbstanzündung

Edvard Munch: Der Schrei
Edvard Munch: Der Schrei (© © The Munch Museum/The Munch Ellingsen Group/VBK )

Ich bin heute morgen ganz zufällig über diesen Artikel gestoßen, der mich sehr schockiert hat – und der bisher nicht in den Schlagzeilen gelandet ist. Ein 17-jähriger Jugendlicher hat sich am Donnerstag, den 31. August 2013 selbst angezündet. Er starb am folgenden Tag in einer Klinik.

Vorigen Samstag hatten die Eltern in der Zeitung eine Todesanzeige veröffentlicht. „Zerstört vor 4,5 Jahren durch falsche Anschuldigungen und seitdem auf der Suche nach Menschlichkeit im Menschen“

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Die EU-Waffenrichtlinie und die Sicherheit

Es geht um das Waffenregister – Video bitte anschauen

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So lautet der Titel eines von der IWÖ produzierten Videos, präsentiert vom Generalsekretär der IWÖ, meinem lieben Freund Dr. Georg Zakrajsek. Das will ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten.

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Einige internationale Fakten zu Waffenverboten und Mordraten

Gary Mauser, PhD, ist Professor Erimitus in Business Administration und im Institute for Canadian Urban Research Studies an der Simon Fraser University.

Aktuell wird die an der Harvard Universität publizierten Studie „Would Banning Firearms Reduce Murder and Suicide?“ von Don B. Kates und Gary Mauser gerade von Breitbart, NRA u.a. verteilt.

Da die 46–Seiten-Studie auf Englisch ist und einen gravierenden Fehler bzgl. Luxemburg enthält, habe ich mir letztes Wochenende die Mühe gemacht, deren Kurzfassung, die vom Co-Autor Prof. Gary Mauser im Fraser Institut publiziert wurde, zu übersetzen:  „Some International Evidence on Gun Bans and Murder Rates„.

Der Generalstaatsanwalt von Ontario hat vor kurzem behauptet, dass der private Schusswaffenbesitz zu einem Anstieg der Mordrate beiträgt und forderte deshalb ein Verbot von Kurzwaffen (Kari, 2007).

Diese Behauptung lässt sich jedoch anhand der internationalen kriminologischen Forschungen nicht belegen. Die Forschungen zeigen, dass Staaten mit vielen zivilen Schusswaffen – auch mit Kurzwaffen- keine höheren Mordraten aufweisen als Staaten mit geringem Privatwaffenbesitz.

Die gesamte Übersetzung mit Tabellen bzgl. Waffenbesitzdichte und Mordraten in euorpäischen Ländern, sowie aus den USA, Kanada und Mexiko, findet man hier auf http://www.legalwaffenbesitzer.de

Update 17.09.2015: Der Link ist jetzt auf der neuen Seite: hier

Gewerkschaft der Polizei sagt, das Nationale Waffenregister ist ein Schuß in den Ofen

Welch’ eine Erkenntnis. Hätten nämlich die für das NWR zuständigen, verantwortlichen Behörden und die Firmen, die das Projekt durchgeführt haben, sauber gearbeitet, dann hätten sie das wissen können/müssen. Die Projektierung ging an den tatsächlichen Erfordernissen weit vorbei, entsprechend fällt die Evaluation aus.

Bei lawgunsandfreedom bitte weiterlesen: KLICK

Update 03.09.2013:

Die Ausgabe 09/2013 der GdP ist jetzt online einsehbar. Der Artikel steht auf Seite 12-14

Einen schönen Kommentar findet man auf dem Blog der GRA, wo ich auch kommentiert habe: Polizeigewerkschaft übt scharfe Kritik am Nationalen Waffenregister (NWR)

Wahl 2013 Teil 3: Grün verhindern

briefwahlMan sieht es an meinem Header: ich wähle im September kein Grün, obwohl ich 20 Jahre lang (bis 2000) grüne Stammwählerin war. Damals waren die Grünen kritisch, liberal und antiautoritär.

Seitdem DIE GRÜNEN Macht haben, sind sie autoritäre Gouvernanten geworden, die alles besser wissen und sich viel zu oft in mein Leben einmischen.

DIE GRÜNEN haben sich in ihrem Wahlprogramm und ihren Gesetzesentwürfen zum 1A-Gegner von Jägern und Sportschützen positioniert und es mit Unterstützung der Medien und NROs wie BUND und NABU geschafft, SPD und LINKE von ihrer Position zu überzeugen.

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Wahlen 2013 Teil 2: Energie, Soziales und Familie

Personalisierte Verhältniswahl der Bundesrepublik Deutschland von Horst Frank – Deutsche Wikipedia

Zentrale Wahlkampfthemen im Überblick

Kurzlink: http://wp.me/p2Ff8N-cm

Ich habe mir die Mühe gemacht, die zentralen Themen der 7 Parteien (inkl. Piraten und AfD) gegenüberzustellen und die Waffenrechts- und Jagdrechtpostionen gleich dazu.

Plakativ als Einzelfotos mit Kommentar und neutral alle Themen zusammen als PDF: Wahlkampfthemen im Überblick.

Teil 1 zu Waffen- und Jagdrecht, sowie Finanzen findet man hier

Thema Energie

Da haben alle Koalitionen, ob rot-grün oder schwarz-gelb versagt und sie haben leider auch kaum besseren Pläne auf Lager, sondern hoffen, dass das niemand bis September merkt. Nur die Piraten publizieren, dass ohne Speicherkapazitäten und Netzausbau die Großprojekte zum Scheitern verurteilt sind und setzen auf Speicher, dezentrale Energiegewinnung und möchten Ausnahmen für die Industrie an Energieeffektivität und flexiblen Verbrauch koppeln.Weiterlesen »

Wahlen 2013 Teil 1: Waffenrecht, Jagd und Finanzen

Personalisierte Verhältniswahl der Bundesrepublik Deutschland von Horst Frank – Deutsche Wikipedia

Zentrale Wahlkampfthemen im Überblick

Kurzlink: http://wp.me/p2Ff8N-bD

Ich habe mir die Mühe gemacht, die zentralen Themen der 7 Parteien (inkl. Piraten und AfD) gegenüberzustellen und die Waffenrechts- und Jagdrechtpostionen gleich dazu.

Plakativ als Einzelfotos mit Kommentar und neutral alle Themen zusammen als PDF: Wahlkampfthemen im Überblick.

Sylvia Merkle hat sich zudem Gedanken über die Vergabe der Erst- und Zweitstimme gemacht: Leserbrief von Sylvia Merkle

Thema Waffenrecht:

FDP ist für Erleichterung, Grüne und Linke für Verschärfung, Piraten und AfD äußern sich nicht, CDU und SPD äußern sich ebenfalls nicht, d.h. sie werden evtl. das machen, was der Koalitionspartner möchte.

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