Wir lassen uns das Jagen nicht verbieten!

Wir lassen uns das Jagen nicht verbieten

In den letzten Monaten diskutierten die Öffentlichkeit und viele Ebenen der Politik intensiv über Themen rund um die Jagd. All4shooters.com erläutert die Hintergründe und bezieht Stellung.
Bundestagswahl 2013:  Was Sie jetzt unbedingt wissen müssen

Als erfolgreiche Absolventin der Jägerprüfung (leider ohne Passion) verfolge ich schon lange die Jagddebatte, die von vermeintlichen Natur- und Tierschützer angestoßen wurde und deren Forderungen von ideologischen Politikern, insbesondere der Grünen, aufgegriffen und umgesetzt werden.

Warum schreibe ich vermeintlich? Weil es den Jagdgegnern nicht um den Schutz von Tieren und der Natur geht, sondern einzig und allein um die Abschaffung der Jagd. So wie Waffengegner auch ein Ansteigen von Kriminalität hinnehmen, um die privaten Waffenbesitzer zu entwaffnen, so nehmen die vermeintlichen Tier- und Naturschützer eine Verringerung der Biodiversiät (Artenreichtum), unnötiges Leid und sogar das Verhungern von Tieren hin, um die Jagd, aber insbesondere die Privatjagd, abzuschaffen.

Deshalb wird Ihre Mithilfe gebraucht!

Vorreiter der Jagdgegner sind die Spenden-Gurus BUND, NABU und PETA, gefolgt von m.E. dubiosen Vereinen wie pro-iure-animalis, Abschaffung der Jagd (ein Ableger von der Sekte „Universelles Leben“) und dem Wildtierschutz Deutschland (vormals als jagd-aber-fair.de gegründet), denen allen ein hohes Medienecho garantiert ist.

Warum benutze ich das Wort Spenden-Gurus? Weil viele der ursprünglichen Gründer nicht mehr am Bord sind und viel Geld in die PR zur Aquise von Spenden und Mitgliedern investiert wird. So gab der NABU letztes Jahr 3,5 Mio. Euro nur für PR aus, der BUND sogar 5,5 Mio., während der Deutschen Jagddschutzverband (DJV)  im Jahr lediglich 2,5 Mio. Euro an Einnahmen hat, von denen alles bezahlt werden muss: Gehälter, Reisen, Studien, Büro u.ä., sowie PR.

Während ich die Arbeit der Ortsgruppen von BUND, NABU & Co. wertschätze und weiss, dass diese auch mit den örtlichen Jägern oft und erfolgreich zusammenarbeiten, sehe ich die politischen Forderungen ihrer Landesverbände zur Jagd als ideologisch begründet und faktenresistent an.

In Zusammenarbeit mit den ÖJV, einem Verband von Jägern, die vornehmlich Förster sind und daher „Wald vor Wild“ als Prämisse haben, werden Schalentiere (Rehwild, Gamswild, Rotwild und Schwarzwild) als Schädlinge des Waldes gesehen. Deren Vernichtung (Tierschützer würden dies in einer PR-Aktion als Bambi-Mörder publizieren) ist oberstes Ziel. Hierzu gehören als paradigmenmäßige Jagdrechts-Änderungen wie Verlängerungen der Jagdzeit, Abschuss von trächtigen Tieren, Diffamierung von Hege, Waidgerechtigkeit und Trophäenjagd sowie Forderung nach mehr Drückjagden mit höherer Magazinkapazität.

Doch der Widerstand wächst – auch in Zusammenarbeit mit echten Natur- und Tierschützern:

Jäger und Naturschützer machen aktuell per Online-Petition Front in Rheinland-Pfalz gegen das drohende Jagdgesetz. Auch wehrt sich der LJV Rheinland-Pfalz mit einer Pressemitteilung gegen den Vorwurfs des Umweltministers , alle Jäger wären gierige Trophäensammler.

Auf den Bericht „Ärger um die Jagd im Müritz-Nationalpark“ von der Fachzeitschrift Unsere Jagd folgten Konsequenzen: Der Nationalpark-Chef musste seinen Sessel räumen.

Nachdem der Jagdgegner und Fuchsschützer Lovis Kauertz in der BILD die Abschaffung der Hasenjagd forderte, die auch vom BUND NRW mitgetragen wird, reagierte der DJV sofort mit Fakten. Die Welt und regionale Zeitungen wie die Schwäbische, der Südkurier, der Merkur und Top Agrar machten sich darauhin die Mühe, mehrere Experten, darunter auch Jagdvertreter zu befragen.  Der größte Feind des Hasens ist nebem dem Wetter, der Fuchs, die Landwirtschaft, sofern sie keine Wildkräuterrandbepflanzung zulässt, und der Verkehr – jedoch nicht der Jäger.

Unterstützung fand der DJV jetzt bei den Heimatvereinen. Gemeinsam wollen sie das kulturelles Erbe bewahren.

Die Politik wird von den Medien beeinflusst und 40% der Medienmacher stehen den GRÜNEN nah.

Deshalb wird Ihre Mithilfe gebraucht!

Aktivieren Sie den Abgeordneten in Ihrem Wahlkreis oder auf Bundesebene und klären diesen auf mit diesen Informationen von der Jägerstiftung natur+mensch:

Fakten gegen Vorurteile.

Nehmen Sie dazu den persönlichen Kontakt mittels Brief oder Termin auf. Erst wenn sich Ihr Ansprechpartner als faktenresistent oder nicht erreichbar erweist, fragen Sie ihn per www.abgeordnetenwatch.de.

Äußern Sie Ihre Meinung und stehen Sie für unsere gemeinsamen Interessen ein!

Beziehen Sie sich auf all4shooters.com und die Initiative natürlich-jagd.de

Bitte werden Sie jetzt aktiv.

Für Ihre Passion und für die Erhaltung der Jagd.

36 Gedanken zu “Wir lassen uns das Jagen nicht verbieten!

    • Meine Jägerprüfung umfasste 6 Monate mit zweimal Abendkurs pro Woche, sowie am Wochenende Reviergang oder Schießstand zzgl. eigener Lerngruppe, die sich nochmals die letzten 3 Monate mind. 1x pro Woche traf zzgl. dem Anbüffeln des Lehrstoffes, der heute noch (nach 30 Jahren) zu großen Teilen vorhanden ist.

      • Als ich 1958, ale vor 55 Jahren die Jägerprüfung ablegte, war die Jagd unpolitisch. Die Jagdzeiten waren andere und die bejagbaren Tierarten mehr. Die Waffengesetze großzügiger und trotzdem waren die Waffendelikte weniger, wenn nicht gar unbedeutend. Die Jäger waren Jäger und brachten als „Kleine Leute“ große Opfer um die Jagd ausüben zukönnen. Die Jäger waren gleichzeitig keine Golfer, Reiter, Yachter, Weltreisende. Sie betreuten die Jagden verantwortungsvoll im Einvernehmen mit der Jagdgenossen schafft. Der Wald wuchs und was daraus wurde, lässt sich an den seit damals gewachsenen Bäumen sehen. Es gab keine Bleihysterie und die Leute, die viel mit Bleimunition erlegtes Wild verzehrt haben, sterben heute mit 90 und älter.
        Der höhere Lebensstandard hat Auswüchse begünstigt, der sich durch die Verstädterung zu einem idealisierten Naturverständnis ala „Bambi“ hinentwickelt. Die Entwicklung des Klimas, der Landwirtschaft, des Verkehrs, der Politik und der Medien, insbesonders des Internet, hat zu einem virtuell-fiktiven Weltverständnis geführt. Es wird völlig vergessen, dass Chicken-Nuggets und Mc-Doof-Burgers Teile von lebenden Tieren sind, deren Leben alles andere als artgerecht war. Wenn sich Jäger für die Umwelt einsetzen, dann nur damit sie umso mehr ballern, morden, Trophäen sammeln und Tierarten aurotten können. Die Zeiten sind irr und wirr, was sich erst wieder ändern wird, wenn es echte Probleme gibt, die sich nicht einmal diejenigen wünschen, die schon einmal erlebt haben.

  1. Seit gestern gibt es eine Möglichkeit, diesem , auch medialen Ökoterror entgegenzuwirken.
    http://www.Alternativefuer.de , hier Wahlprogramme lesen. Als Mitglied lasse ich denen den Entwurf der Piraten zum Waffenrecht zukommen. Wenn die Wahlprognosen stimmen, wird unsere Zonenwachtel alles dafür tun, damit sie nicht vollständig von der Macht entfernt wird. Dann haben wir auch wieder ein Ohr für die Belange des Jagd-und Waffenrechtes.Die Bürger,die sich bei AfD zusammenfinden, sind wie ich der Meinung, dass Anstand und Respekt , Traditionen sowie der Gültigkeit eines gesprochenen Wortes wieder Geltung verschafft werden muss. Äh, bin ich jetzt rechts ????

    • Nur, weil eine Partei Anit-Euro ist und libertär daher kommt, heißt das leider noch lange nicht, dass sie pro Jagd oder pro Schießsport eingestellt ist.

      Nach dem Debakel bei den Piraten, die von grünen Protestwählern überrannt wurden, warte ich erstmal ab.

    • Sehr geehrter Herr Zickler, bitte fallen Sie doch nicht auf diese Mogelpackung herein. Alleine schon das lesen der Mitgliederliste lässt mich schaudern. Da sind viele dabei die aus Ecken kommen wo mir das grosse Würgen kommt, für mich ist das alter Wein in neuen Schläuchen. Die Probleme die wir haben, hatten wir größtenteils schon vor der EU. Bundespolitiker haben nämlich permanent dafür gesorgt das es mit Deutschland bergab geht. Schauen Sie sich doch mal die Balkengrafik der Staatsschuldenentwickelung an, deutlicher geht es nicht.
      Was die Angelegenheit der Jäger angeht, sie sind wie die Sportschützen selbst das grosse Problem. Beide Gruppen haben selber dafür gesorgt das sie unbedeutende und überalterte Minderheiten sind, und ausnahmsweise wird auf Minderheiten hier mal keine Rücksicht genommen den es gibt ja wichtigere.
      Man schaue einfach mal nach Frankreich, im Zeitungsladen jede Menge Jagdzeitschriften, Jägerprüfung in 2 Tagen für kleines Geld, in jeder Kleinstadt ein Waffen oder Jagdladen und es heisst nicht umsonst „jeder Franzose kennt einen Jäger“.

  2. Reblogged this on Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht und kommentierte:
    Katja Triebel blogt darüber, was in den großen „Naturschutz/Tierschutz“-Organisationen für Unsinn verzapft wird – vor allem in Bezug auf die Jagd. Örtlich tun die Mitglieder der Verbände viel gutes, vor allem, weil sie mit der Realität in Berührung bleiben, die ihren Funktionären längst abhanden gekommen ist.

  3. Was ist denn an einem Jagd-Schnellkurs so verwerflich ? Nicht jeder Jäger möchte auch unbedingt Förster oder Wildbiologe sein. In Finnland dauert mW der Jagdkurs 1 Tag und kostet dich 15 Schuss Munition + Prüfgebühr. Mehr braucht es eigentlich auch nicht.

    In Common-Law Staaten gar gibt es nicht mal das, dort ist jedem Bürger auf öffentlichem Grund während der Saison die Jagd erlaubt, ohne irgendeinen Schein. Jagd = Nahrungsbeschaffung, das Recht eines jeden freien Mannes.

    Nur die Deutschen machen um alles immer so Gewese und wundern sich dann, dass sie von all den daraus folgenden Gesetzen und Vorschriften erschlagen werden. Das Ganze wird noch gekrönt von einem verkappten Dünkel, resultierend aus der Einbildung, weil sie von Staats wegen so einen Schein erhalten haben und deswegen ja etwas besonders sein müssen. Und dann geht der Spaß erst richtig los.

  4. Ein eintägiger Jagdkurs kann auch nicht ansatzweise die Fähigkeiten vermitteln, die ein Jäger benötigt. Die Jagdausbildung muss dagegen intensiviert werden und auch bei der Bestimmung/Eignung der Mentoren gibt es Verbesserungspotential. Hagestolze und zeitlich gestresste Mentoren schaden der Jagdausbildung genauso wie 3-wöchige Managerkurse. Die Diskussion muss also in Richtung Qualität gehen, nicht in Richtung Nachmittagskurs incl. Prüfung. Die Sorge um die Jagd als Ganzes darf nicht zu schnellen Scheinlösungen führen und der Jagdschein ist kein Mittel gegen die Angst um den Waffenbesitz. Jäger wie Schützen und Waffensammler, Arbeiter wie Unternehmensvorstände, Pfarrer, Richter, Lehrer, Polizisten, einfach alle müssen an einem Strang ziehen was den Legalwaffenbesitz betrifft. Aber bitte nicht einen Jagdschein „light“ für verängstigte Sportschützen fordern.

  5. Ich hoffe sehr für sie, dass ihnen und ihren „Mitstreitern“ dasselbe passiert wie den armen Tieren, die ohne Grund sterben müssen. Früher musste gejagt werden um das Überleben zu sichern, aber heute ist es einfach nur unfassbar sich am Töten zu erfreuen! Oder gibt es nach jedem getöteten Tier eine Gedenkminute??? Menschen gibt es ebenso zu viele auf der Erde wie Tiere, also warum fangen wir nicht an auch dort eine Auslese zu betreiben? Und am besten fangen wir mit den herzlosen wie ihnen an…

    • Hallo Anne,

      sofern Sie Vegetarierin oder gar Veganerin sind, bewunder ich Sie bzgl. Ihrer Disziplin.

      Sollten Sie jedoch – wie ich – zu den Allesverzehrern gehören, die auch Fleisch und Wurst mögen, sollten Sie bedenken, dass Wildbret ohne Gatter, ohne Antibiotika und ohne Transport zur Schlachtung lebt, aufwächst und stirbt – im Gegensatz zu dem anderen Fleisch, dass wir konsumieren, auch wenn es ein Biosiegel aufweist.

      Falls Sie zudem kein Auto fahren, keinen Wald oder landwirtschaftliche Fläche besitzen und auch keine Spielplätze oder Friedhöfe besuchen, dann kann ich Ihren Abscheu sogar verstehen. Einem Lebewesen das Ende zu bereiten, ist schmerzvoll. Ich selber habe es als 16-jährige Jungjägerin bei meinem ersten Ansitz nicht geschafft, den Abzug zu betätigen. Und ich habe es danach trotz 8-monatiger Büffelei, diversen Reviergängen und Schießtrainings und bestandener Jägerprüfung auch nie wieder versucht.

      Ich habe aber etwas gelernt: die Natur regelt sich in einer Kulturlandschaft nicht von selbst. Die Generalisten (Wildschweine, Füchse, Waschbären, Kaninchen & Co.) können sich wunderbar anpassen und ihre Fruchtbarkeit um 100-900% steigern. Die Selektierer (Hase, Rebhuhn, Schnepfe, Bekassine, Auerhahn, Uhus & Co.) schaffen es nicht.

      Wer mit Passion ein Jagdrevier pachtet, versucht im besten Fall, das Biotop insgesamt zu verbessern, weil er weiß, dass auch Frösche, Lurche, Ringelnattern, Singvögel, Igel und Greife – die alle nicht zu jagen sind – zum Kreislauf dazugehören. Er versucht, die Generalisten kurz zu halten, damit diese nicht die Selektierer ausrotten. Denn das ist Jagd. Sie ist Freude, aber auch Pflicht zur Hege (neudeutsch Biotopverbesserung und Wildregulierung).

      Selbst in Naturparks wird gejagt. Auch wenn die Naturparkbetreiber dies mit „Wildentnahme“ umschreiben.

      Ich persönlich ziehe meinen Hut vor Jägern.

      Die sind 90% ihrer Zeit im Revier, ohne einen Schuss abzugeben. So viel Zeit verbringe ich nicht in der Natur. Und wenn sie die Population regulieren, d.h. überzähliges Wild abschießen, dann ist das oft ein persönlicher, freudvoller Erfolg. Im Gegensatz zum Schlachthaus, wo im Akkord getötet wird, bedeutet die Beute dem Jäger etwas. Deshalb gibt es auch so viele Traditionen (Strecke legen, letzter Biss, Verblasen, Trophäenschau etc.), die der Beute Respekt zollen. Jagd ist eben kein Akkord-Killen, sondern viel, viel mehr. Und allen, die das mit Passion machen, gebührt mein Respekt.

      Da mir selber die Passion als Großstadtkind völlig abgeht, übe ich die Jagd nicht aus. Aber ich empfinde sie als sehr sinnvoll und möchte sie lieber in privater Hand als in den Händen von bezahlten Staatsbediensteten sehen. Letztere sehen oft nur die Effektivität und propagieren Jagdmittel, die ich ablehnen: Massentötungen per Schnellfeuergewehr durch Soldaten, Abschuss von trächtigen Tieren, Abschuss in Gattern u.ä. Interessanterweise verbreiten gerade die „ökologischen“ Jäger des ÖJV, die in Wirklichkeit Baum- statt Naturschützer sind, gerade solche effektiven Massentötungspläne.

      Ich würde mich freuen, Anne, wenn Sie sich meine Antwort durchlesen und dazu Fragen stellen. Jagd interessiert mich in Bezug auf der praktischen als auch philosophischen Ebene sehr – auch wenn sie nicht zu meiner Person passt.

    • Hallo Anne,
      bedauerlicherweise haben Sie offensichtlich keine solch ausgezeichnete Kinderstube genossen wie die Jäger, denn die begrüßen sich mit einem „Waidmannsheil“. Für Sie als offensichtliche Nicht-Jägerin wäre sicher ein einfaches „Hallo“ oder eine tageszeitabhängige Begrüßung allein schon der Höflichkeit wegen angebracht gewesen.

      Ich möchte nur auf die fragwürdigen Aussagen Ihrer Einlassung antworten, Frau Triebel war bereits so freundlich und untermauerte die Notwendigkeit der Jagd und deren Vorzüge bereits ausreichend und vor allem sachlich.

      Ihre Argumentation dass es auf der Erde ebenso viele Tiere wie Menschen geben würde, ist schon einmal grundsätzlich falsch, schätzungsweise gibt es etwa 1 Trllion lebende Tiere auf unserem Planeten, vom Aal bis zur Zecke ist dort alles dabei. Es leben hingegen „nur“ ca. 7,2 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, nachfolgend demonstriere ich einmal anschaulich:

      Tiere: 1 000 000 000 000 000 000
      Menschen: 7 200 000 000
      Mit ein wenig mathematischem Geschick lässt sich ermitteln, dass etwa 138 888 888 (Einhundertachtundreißig Komma Acht Millionen) Tiere pro einzelnen Mensch gibt. Ihre These dass es genau so viele Tiere wie Menschen gibt, ist hiermit widerlegt.

      Es sterben täglich tausende arme Menschen ohne Grund an Hunger, Krankheiten, Unfällen, Kriegen und Naturkatastrophen und nun wünschen Sie den Jägern auch noch unverblümt den Tod? Mit dem Anstand scheint es bei Ihnen wirklich nicht weit her zu sein, vielleicht liegt es auch an Ihrem Alter, im Internet ist man ja so schön anonym.

      Ich möchte das Thema Auslese noch kurz anreißen, eine gewisse Partei, welche u.A. so genannte E-Post verschickt und mit Parolen wie „Maria statt Scharia“ für sich wirbt, wäre sicher an einer Fürsprecherin für eine erneute „Auslese“ interessiert. Die von Ihnen vorgeschlagene „Auslese“ von Menschen nannte man übrigens bis 1945 Selektion und wurde traurigerweise zum dunkelsten Kapitel unserer deutschen Geschichte.

      Liebe Anne, wie herzlos und verbittert müssen Sie nur sein? Sie bezeichnen eine Volksgruppe als herzlose Mörder, Schlächter, wünschen wildfremden Menschen den Tod an den Hals und sprechen von der Auslese von Volksgruppen, von Ihren Mitmenschen. Ich hoffe, dass Ihnen nie ein Jäger begegnen muss, derjenige müsste wohl ernsthaft um sein Leben fürchten.

      Herzlichst

      Chris

      PS: Ich bin kein Jäger und erfreue mich auch den Wildtieren in unseren heimischen Wäldern, Gott sei Dank muss man noch nicht in den Zoo um mal ein Reh, Biber oder Eichhörnchen zu sehen, den fleißigen Jägern dafür meinen verbindlichsten Dank.

      • Hallo Chris,
        Anne hat nicht geschrieben, dass es genau so viele Tiere wie Menschen gibt, sondern sie hat geschrieben: « Menschen gibt es ebenso ZU viele auf der Erde wie Tiere, …», also kein Grund, die niedrigere Mathematik zu bemühen.

        Herzlichst
        Franz

    • „Oder gibt es nach jedem getöteten Tier eine Gedenkminute???“

      In der Tat gibt es die Bräuche, bei der Einzeljagd mit gezogener Kopfbedeckung an ein erlegtes Wild heranzutreten, nicht über das erlegte Tier hinwegzusteigen, und ihm nach dem Aufbrechen den letzten Bissen in den Äser/Wurf zu schieben und eine Minute stille Totenwacht am verbrochenen Stück zu halten oder es sogar mit einem Jagdhornsignal zu verblasen. Ich will damit nicht sagen, dass das alle Jäger unbedingt so streng befolgen, aber vielen bedeuten diese Rituale noch sehr viel. Das kaltherzige Töten zum Spaß, das Jagdgegner unterstellen, ist in der Praxis wenn überhaupt dann nur sehr selten anzutreffen…

      http://www.jagdschulatlas.de/jagdlexikon/totenwacht-20-1059.html

      • Lieber Olli,

        wenn ich mich endgültig von Freunden und Bekannten auf dem Friedhof verabschieden muss, zieh ich den Hut. Beim Herantreten an Wild oder beim Verblasen bleibt er oben. Für die Strecke wird auch keine Totenwache gehalten oder gar Gebete gedacht. Und wenn ich Wild töte, dann töte ich weil dies nun mal dem späteren Verzehr vorausgeht. Ich empfinde dabei weder Spaß noch Trauer, aber ich freue mich über die Beute, die ich gemacht habe. Ich wünsche mir, nicht nur das Fleisch verwerten zu können und irgendwann werde ich das auch noch lernen. Man tötet um zu leben (oder man lässt eben töten, wenn es einem selbst zuwider ist). Nur wer tötet um zu töten und nichts verwertet, ist von zweifelhaftem Charakter. Das trifft auch für jene zu, die töten lassen und dann im Lokal das Fleisch liegenlassen, weil ihnen beispielsweise die Portion zu groß war.

        Schönen Gruß

    • Liebe Anne,
      ich darf einen Satz von Ihnen herauspicken und ein wenig abändern.
      „Früher musste gejagt werden um das Überleben zu sichern, aber heute ist es einfach nur …“
      … so, dass ich den Supermarkt gehen muss um ein Stück von einem Tier zu kaufen. Das Tier hat nie in Freiheit gelebt, wahrscheinlich war es zu Lebzeiten auf engem Raum zusammengepfercht, wurde mit anderen zum Schlachthof gefahren, hat in der Erwartung dessen was kommt furchtbar gebrüllt, …

      Lieber esse ich weniger Fleisch und weis, dass das Tier in Freiheit gelebt hat, von seinem nahen Ende nichts wusste und nach dem Schuß meist nach wenigen Sekunden tot ist.

      Übrigens, mehr „Bio“ kann kein Fleisch sein, auch wenn die Verwendung dieses Begriffs für Nahrungsmittel schon skurril ist.

      Schönen Gruß

  6. Was viele stört ist wenn irgend welche fremden Schnösel ungefragt auf ihr Grundstück kommen und da einfach rumballern und wenn sie kein Wildschein erwischen muß halt ein Fuchs dran glauben den eh keiner isst. Wenn es genügend Wölfe und Luchse gäb bräuchten wir gar keine Jäger. Mit einem Staatlich ausgebildeten Berufsjägerteam aus der Region hätten wohl die meisten weniger Probleme. Die Ausbildung sollte mindestens drei Jahre dauern, auch wissenschaftliches Arbeiten enthalten und sollte auch Schnittmengen zur Ausbildung zum Ranger in Nationalparks und Förster haben. Das Ziel sollte dabei sein einen Berufsjäger zu erhalten der in der Lage ist alle Zusammenhänge zu erfassen, wenn Notwendig eigene wissenschaftliche Forschung einzuleiten und im engen Kontakt mit der Bevölkerung steht. Das was die Hobbyjäger veranstallten braucht doch keiner.

    • Was mich stört ist, wenn irgendein fremder Schnösel glaubt, die Deutungshoheit über die Brauchbarkeit aller anderen Schnösel zu besitzen. Was mich auch stört ist, wenn er kolportiert, in einer von Menschen stark dominierten Biozönose (Westeuropa) wären Wölfe und Luchse (vielleicht auch Bären?) allein in der Lage ein für die Mehrheit der Menschen akzeptables ökologisches Gleichgewicht sicherzustellen. Radikal fundamentalistische Umweltbeschützer mit Unfehlbarkeitsanspruch sehen das sicherlich anders, ich stehe zum Pluralismus.

      • Wenn wir alles tun damit Wölfe , luchse und Wisents zurück kehren dann brauchen wir keine Jäger . Und selbst wenn nicht – töten ist keine Lösung , das ist es nie ! Füchse regeln ihren Bestand selbst und für die anderen Tiere muss eine Lösung gefunden werden . Und was ist so falsch daran Bären zurückkehren zu lassen ? Solange man nicht fahrlässig handelt geht von ihnen weniger Gefahr aus als von Jägern die einfach rumballern . Und versucht nicht das zu leugnen , es gibt genügend Fälle

      • Träume mal schön weiter….

        Irgendwie haben Wölfe, Luchse und Bären noch nicht verstanden, dass sie Wildtiere regulieren sollen – und zwar nach Managementplänen. D.h. keine Muttertiere töten, bedrohte Tiere schützen, Überpopulationen regulieren und die Haus- und Herdentiere in Ruhe lassen.

        Stattdessen brechen sie in Herden, Wildgatter und Ställe ein, weil dort die Nahrung für sie – wie auf einem Buffet angerichtet – rumsteht.

        Rumänien, welches schon länger Wölfe hat und weniger dicht besiedelt ist als Deutschland, macht diese Erfahrungen: Großprädatoren ersetzen keinen Jäger, sondern müssen selber reguliert werden, da wir alle hier in Europa in Kulturlandschaften leben – und nicht im Yellowstonepark.

  7. Hobbypolizisten würde auch keiner auf seinem Grundstück haben wollen und man würde ganz schnell die echte Polizei rufen.

    • Die sogenannten Hobbyjäger haben die Jagderlaubnis für die Grundstücke von den Eigentümern gepachtet. Für dieses Recht auf die Jagd haben sie auch die Pflicht auf die Jagd unterschrieben. D.h. sie werden von den Aufsichtsbehörden gezwungen, letztens sogar per Gerichtsbeschluss, die staatlich festgelegten Abschüsse zu tätigen, auch gegen den eigenen Willen. Zudem müssen sie den Grundstückseigentümern den Wildschaden ersetzen. D.h. für Eigentümer und Jagdpächter ist dieser Pachtvertrag ein gegenseitiges Nehmen und Geben.

      Diese sogenannten Hobbyjäger bringen pro Jahr ca. 6.000.000.000 (Milliarden) auf durch die Pacht, die Jagdabgabe, Jagdsteuer, Anschaffungen und ehrenamtlicher Arbeit. Gäbe es sie nicht, müsste der Staat – so wie in Holland bei den Gänsen – die Wildschäden bezahlen, die Population regulieren, die Biodiversität verbessern.

      Diese sogenannten Hobbyjäger, die eine Jagd gepachtet haben, laden ab und zu Jagdgäste ein, damit die bei der Jagdarbeit helfen. Es gibt also keine legalen Jäger (Wilderer sind ausgenommen), die ohne Erlaubnis auf fremden Grundstücken herumlaufen. Die Eigentümer haben diese Erlaubnis durch die Jagdverpachtung bereits erteilt.

      Und ja, wenn ein Eigentümer es möchte, dann beschäftigt er auch Hobbypolizisten, die sich Security oder Wachschutz nennen. Diese dürfen – wie die Jäger – nur in den ihnen vom Eigentümer ausgewiesenen Gebieten tätig werden.

      So wie der Hobbypolizist (Wachschutz) keine Obrigkeitsaufgaben in der Öffentlichkeit wahrnehmen darf, darf der „Hobbyjäger“ keine Obrigkeitsaufgaben ausserhalb des Jagdreviers übernehmen. Kommt es z.B. zu einem Wildunfall, benötigt er die Erlaubnis der Polizei, bevor er das Tier erlösen darf, da die Straße nicht zu seinem Pachtrevier gehört. Diese Abhängigkeit führt dazu, dass – obwohl ein Jäger sofort vor Ort ist – die Tiere solange leiden müssen, bis die Polizei eintrifft. Das gilt übrigens auch für Ärzte. Auch die dürfen ein verunfalltes Tier nicht ohne Erlaubnis erlösen.

      All in all: Jäger übernehmen Pflichten und Rechte durch die Grundstückseigentümer in ihrem Jagdpachtgebiet oder mit Erlaubnis durch den Jagdpächter. Ich gehe mal davon aus, dass Sie, Herr Fuchs, lediglich Mieter des Grundstücks sind, denn als Eigentümer wüssten Sie, wovon ich rede.

  8. Ich sagte doch „ungefragt“ und nicht illegal. So einfach kommt man nicht aus der Zwangsmitgliedschaft der Jagdgenossenschaft raus, es ist mir schon klar das die Jäger legalen Zutritt haben. Aber niemand stellt sich Persönlich vor und niemand kündigt etwas an. Weiß ich wann gejagd wird und wer und wann das Grundstück betritt oder ob unbekannte Jagdgäste nicht aus versehen zu dieser Zeit im Wald spielende Kinder verletzen? Es geht hier um das Verhalten von den Hobbyjägern was man dulden soll. Der Grundstückseigentümer sollte das alles nicht bei der Jagdgenosseschaft erfragen müssen.
    So lange sich Wildschweine ungehindert vermehren, sollen sie ja auch auf ein normales Maß reduziert werden. Das soll dann aber bitte ein Berufjäger machen und zwar nur deshalb weil es zu seinem Job gehört und nicht weil er seinem teuren Freizeitvergnügen nachgeht. Ein Berufsjäger hätte auch niemals Angst das ein Luchs ihm alle Rehe im Revier weg frißt. Er hätte keinen Grund zum „Schiessen, Schaufeln, Schweigen“. Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört auch der nötige Anstand, wenn man das Grundstück eines anderen betritt.
    Der Staat drückt sich schon genug vor seinen Aufgaben und wenn eine Steuererhöhung etwas wirklich verbessert, dann ist sie auch in Ordnung.

  9. Herr Fuchs,

    was soll man darauf noch antworten? Frau Triebel hat es bereits in aller Ausführlichkeit getan. Nochmals klargestellt sei aber:
    Jagdpächter und Jagdgenossenschaft (Jagdvorstand) kennen sich nicht nur persönlich sondern haben auch ihre Beziehungen im Jagdpachtvertrag geregelt. Werden weitere Jäger tätig, so kann dies legal nur mit Erlaubnis des Pächters geschehen. Es ist zudem Unsinn, würden sich Jäger jedesmal bei allen Jagdgenossen (sehr, sehr viele!) persönlich melden, wollten sie zur Jagd gehen.

    Ihre Ausführungen verfolgen nur den Zweck der Hetze gegen die Jagd.
    Zitat:
    „Ein Berufsjäger hätte auch niemals Angst das ein Luchs ihm alle Rehe im Revier weg frißt. Er hätte keinen Grund zum Schiessen, Schaufeln, Schweigen. Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört auch der nötige Anstand, wenn man das Grundstück eines anderen betritt.“

    Offenbar wollen Sie der Allgemeinheit kundtun, dass ein Jäger einfach ein ungehobelter und schlechter Mensch ist.

  10. Klar ist das gnadenlose abschlachten von hilflosen Tieren zu schützen . Gerade bei füchsen wird nicht mal hält vor Müttern gemacht … Dabei bringt das abschiessen von Füchsen nur Bewegung in die Reviere = höhere Krankheitengefahr !!! Und die ECHTEN Tierschützer päppeln dann die Welpen und Kitze auf … Wir Menschen sind mit Empathie geboren warum kann so etwas nur tuen ??? Keinen Cent ist das Leben eines Tieres (ja wir sind auch Tiere der Gattung Homo !) wert das sich am töten erfreut !!! Das geht an alle Fleischesser !!!

  11. Warum wird keine Partei für Jäger, Angler und Sportschützen gegründet?
    Die hätte einen regen Zuspruch!

    • Es sieht tatsächlich so aus, als ob die Allianz der Bauern, Jäger, Sportschützen, Fischer, Angler, Grundbesitzer, Gärtner und Handwerker langsam möglich ist.

      Beste Beispiele sind die Demos in diesem Jahr, wo genau diese Menschen gegen „Grüne Pläne“ auf die Straßen gingen.

  12. Nur ein paar Gründe warum die Jagt verboten gehört!!!:

    16.9.15 Zwei Traktorfahrer von Jägern angeschossen
    14.9.15: Jäger schießt Radfahrerin nieder
    10.9.15:Jäger erschießt Mann, verletzt Frau schwer
    8.9.15: Felderjagd: Wildschwein verletzt Anwohner
    7.9.15: 12-Jähriger bei Jagdunfall schwer verletzt
    7.8.15: Touristin bei Jagdunfall getroffen
    9.7.15: Jäger vor Gericht: Tödlicher Schuss
    6.7.15: Junge stirbt bei Jagdunfall
    21.6.15 Jäger will Marder schießen – trifft Wohnung

    • Wo etwas getan wird, da passieren auch Unfälle.

      Auch wenn sich nach der obigen die Unfälle zu häufen scheinen, sterben weniger Menschen durch die Jagd als beim Bergwandern. Und auch beim Bergwandern werden durch ausgelöste Lawinen andere Menschen gefährdet, sowie das Leben der Bergretter. Und Wandern ergibt kein Benefit für die Gesellschaft (außer Tourismus).

      Würde die Jagd verboten, dann würde sich das Wild übermäßig vermehren. Dann gäbe es noch mehr Wildunfälle auf der Straße als heute, dann würden noch mehr Menschen bei Wildunfällen verletzt und getötet als heute.

      Nebenbei gäbe es weniger Ernte der Landwirte und weniger Holz bei den Förstern, da das Wild, das nicht erlegt wird, ja fressen will. Auch würden bedrohte Bodenbrüter (Vögel, Hasen & Co.) aussterben, da die Prädatoren (Fuchs, Marderhund, Waschbär & Co.) als Zivilisationsfolger sich sehr stark vermehren würden.

      Würde die Jagd für die Volkswirtschaft eine sehr große Gefahr darstellen, dann würden die Versicherungen, die für Fremdschäden in Regress genommen werden, die Beiträge erhöhen. Das tun sie aber nicht. Es passiert trotz 360.000 Jäger so wenig, dass eine Jagdhaftpflichtversicherung nur 30 Euro im Jahr kostet, d.h. 30% der Haftpflicht für Motorradfahrer oder 10% einer Autohaftpflicht. Und hier möge man bedenken, dass die Schäden, die der Jagdhund anstellt, auch noch versichert sind.

      Meine Bitte: nicht schwarz/weiß, d.h. entweder/oder denken. Falls gehäuft Jagdunfälle passieren, dann sollte man die Ursachen ergründen.

      Der Jäger in Nauen hat grob fahrlässig gehandelt und wird sicherlich auf Totschlag angeklagt. Die anderen Unfälle sehen oft nach Abprallern und Querschlägern aus. Hier möge man auch die verwendete Munition untersuchen. Eventuell wurde ja bleifreie Munition verwendet, die größere Abpraller/Querschläger verursacht, weswegen das Bleiverbot in Norwegen auch wieder aufgehoben werden soll.

      BTW: statt nur Schlagzeilen zu wiederholen, wären die Links dazu hilfreich gewesen….

      • In meinem ersten Kommentar sind nur Unfälle aufgelistet die innerhalb der letzten 4 Monaten passiert sind. Andere Tragödien wie Mord etc. habe ich bewusst weggelassen.
        Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind Jagdunfälle mit Toten akzeptabel und hinnehmbar da in anderen Bereichen des Lebens weitaus mehr Menschen sterben oder verletzt werden und ein gewisser gemeinnutzen durch die Jagd entsteht.
        Um noch auf den Punkt mit der von Ihnen angesprochen günstigen Jagdhaftpflichtversicherung zu kommen. Deutschland ist dafür bekannt keine hohen Entschädigungen zu zahlen und schon gar nicht für die Hinterbliebenen. Der Schaden sollte somit bei 360000Jäger und 30€/Jäger pro Jahr schon gedeckt sein. Was ich damit sagen will, die günstige Haftpflicht rechtfertigt auch nicht nur einen Toten! Ein Handeln ist hier wohl Ihrer Meinung nach nicht nötig?! Anhand der Überschrift, den Sie für Ihren Blog gewählt haben, gehe ich auch davon aus, dass wohl jedes Argument an Ihnen abschmettern wird. Leider fängt der Fehler Ihres Gedankenguts schon in der Überschrift an. Auf meinem Gut ist Jagen verboten und dies wird auch so bleiben. Ich kann nur hoffen dass noch mehr Privatpersonen von Ihrem Recht Gebrauch machen und das Jagen auf Ihrem Grund und Boden verbieten (Ist nicht einfach, aber es geht! Grundstück<75Hektar). Die Links zu den Schlagzeilen finden Sie bei Google. Einfach Schlagzeile einfügen und suchen klicken ;-).

  13. Nichts „rechtfertigt“ einen Toten. Aber Tote, sei es durch Unfälle oder auch als Mord in Beziehungstaten, rechtfertigen auch keine Jagdverbote oder Waffenverbote.

    Jeder Tote ein Toter zuviel?

    „Nur Menschen mit fehlender Risikokompetenz können diesen Satz äußern“, sagt Prof. Gerd Gigerenzer, Leiter des Berliner Harding Zentrums für Risikokompetenz. Es mag zynisch klingen, aber man muss in der Lage sein, die Zahlen von möglichen Toten, Verletzten oder Kranken mit dem Aufwand in Beziehung zu setzen, mit dem sie verhindert werden können.
    https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2012/08/14/hello-world/

    Wenn Sie auf Ihrem Grundstück nicht jagen lassen, ist das seit dem EUGH-Urteil Ihr gutes Recht, sofern Sie es begründen können. Dann müssen Sie jedoch auch den Gedanken ertragen, dass Ihr geschütztes Wild einen Wildunfall mit Verletzungen oder sogar Todesfolge für beide (Wild und Autofahrer) verursachen kann.
    https://www.test.de/Wildunfaelle-Gefahr-in-der-Daemmerung-4767322-0/

    Ich gehe mal davon aus, dass Sie generell kein Fleisch essen. Auch dann nehmen sie den Tod unzähliger Tiere in Kauf, die für den Obst- und Getreideanbau vernichtet werden. „Bei der Produktion pflanzlicher Lebensmittel sterben 25 mal mehr Lebewesen als bei der Produktion von Weidefleisch.“ (Anm. von mir : ) und Wildfleisch.
    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/584509/Vegetarier-sind-auch-Moerder

    Sie können das Blut, dass durch Ihr Handeln an Ihren Händen klebt, nicht abwaschen.
    Im Gegensatz zu Ihnen stehen jedoch die Jäger dazu und verbergen/verdrängen es nicht.
    Und im Gegensatz zu mir, die Fleisch nur im Handel kauft, beauftragen Jäger auch keine Auftragsmörder (Schlachter und Metzger), sondern erledigen das Töten selber.

    Den Jägern ist das einzelne Tier i.d.R. unwichtig, es kommt ihnen darauf an, viele Tierarten zu erhalten. Und ähnlich wie die Naturparkbetreiber „entnehmen“ sie die Überpopulation. Der Unterschied ist nur, dass die Naturparkbetreiber dies mit einem „schlechten“ Gewissen machen und es Jägern Freude bereitet, Beute zu erledigen. Die ersteren werden i.d.R. vom Steuergeldern bezahlt, die letzteren gerieren Steuereinnahmen. Und Naturparks „missbrauchen“ Jäger bei der Entnahme ihrer Überpopulationen. Ein paar Mal pro Jahr treiben sie ihr Wild raus aus dem Park, wo dann draussen die Jäger anstehen und das Wild „entnehmen“.

    All in all: es bleibt mir unerklärlich, wenn Tierschützer gegen die Jagd wettern. Die engagierten Jagdpächter, insbesondere wenn sie selber Landwirte sind, sind diejenigen, die viele Tierarten in Mitteleuropa vom Aussterben bewahren, indem sie für Habitate sorgen, die für mehr Biodiversität sorgen.

  14. Ihre Antwort erzeugt bei mir schon ein Zynisches Lächeln :). So in dieser Art und Weise habe ich sie schon erwartet. Ich denke dass ich die Aussage von Prof. Gerd Gigerenzer kenne. Sie haben meiner Meinung nach den Inhalt missverstanden. Der Inhalt bezieht sich meiner Meinung nach weniger auf Unfälle und steht kaum im Zusammenhang mit diesem Thema. Es geht Ihm mehr um Fehlinvestitionen bzw. Fehlentscheidungen der Entscheidungsträger, die u.a. Mediengerichtet bzw. Öffentlich gelastet, entschieden werden und somit eine falsche Wahrnehmung der Gefahr für die Bevölkerung entsteht. Hierbei wird oft mehr geschadet als geholfen da die Maßnahmen in die falsche Richtung laufen oder Mittel falsch investiert werden. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren mit Bitte um Quellenangabe (Neutrale Seite) und Angaben zum Abschnitt. Verstricken Sie sich bitte nicht in Spekulationen ;-). Es geht mir hier nur um die unschuldigen Opfer die durch Schüsse aus Waffen der Jäger ums Leben gekommen sind. Was gegessen wird, kann jeder für sich selbst entscheiden ;).

  15. Degenerierter Abschaum. Wenn ich was zu sagen hätte würdet ihr alle Kanäle durch Sibirien graben. Ich hoffe ihr ballert euch alle gegenseitig übern Haufen, wäre absolut kein Verlust.

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