Viele Waffen = wenig Verbrechen?

Gun Ownership - Homicides
Gun Ownership (legal and illegal guns) by Small Arms Survey, Yearbook 2007
Homicides by the U.N. office on Drugs and Crime (circa 2007)

Die ZEIT hat sich die Mühe gemacht, die registrierte Waffenbesitzdichte Deutschlands bildlich darzustellen und die Todesfälle mit registrierten Schusswaffen kenntlich zu machen.

Autor WOLF WIEDMANN-SCHMIDT: Bedenklich stimmt, dass es in Regionen, in denen es viele registrierte Waffen gibt, auch gehäuft zu Todesfällen durch diese zu kommen scheint. Dies wird auch durch eine gerade erschienene internationale Vergleichsstudie gestützt: mehr Waffen, mehr Tote.

Ich weiss ja nicht, welche „Kapazitäten“ der Autor interviewt hat. Mir liegt keine einzige Studie vor, die diese These stützt. Auch kann ich diese Relation nicht an seiner selbst erstellten Karte erkennen und auch nicht im weltweiten Vergleich zwischen Gun Ownership (Waffenbesitzdichte) und Homicides (Mordraten) – siehe Bild.

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Legale Waffenbesitzer können Verbrechen verhindern !?

gra_logo_vektorFür mich stellen sich die folgenden Fragen:

  1. Wie viele Morde in den USA wurden von Verbrechern begangen, die keine legalen Waffen erwerben können?
  2. Wie viele der Schusswaffenopfer waren Kriminelle, die aus berechtigtem Grund oder von kriminellen Bandenmitglieder getötet wurden?
  3. Wie oft wurden in den USA Verbrechen verhindert, weil ein bewaffneter gesetzestreuer Bürger anwesend war?

Im Gegensatz zum Direktor des Law Center to Prevent Gun Violence habe ich Studien gefunden, die darauf Antwort geben.

  1. Über 90% der Mörder in den USA haben eine kriminelle Historie.
  2. Es gibt keine Statistik aus den USA, die Mordopfer dahingehend unterscheiden, ob das Opfer der ursprüngliche Angreifer war oder der Angegriffene.
  3. Schusswaffen werden über eine halbe Million Mal pro Jahr gegen Einbrecher eingesetzt, in der Regel flieht der Einbrecher, sobald er erfährt, dass das Opfer bewaffnet ist, kein Schuss wird abgegeben
    Jährlich wehren sich drei- bis sechsmal so viele Opfer erfolgreich mit Handfeuerwaffen als Verbrecher Handfeuerwaffen missbrauchen (Kurzwaffen nützen demnach bis zu sechsmal mehr als dass sie schaden)
    Widerstand mit Schusswaffen erscheint die effektivste Reaktion auf kriminelle Angriffe zu sein, in dem sie schwere Verletzungen vom Opfer und Vermögensschäden verhindern.

Weiterlesen bei der GRA:  Detroits Polizeichef: Legale Waffenbesitzer können Verbrechen verhindern

Die hoh(l)e Geistlichkeit

Mit Kommentar von mir

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Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wenn sich Menschen einer Sache annehmen und es ganz klar zu erkennen ist, daß sie davon in Wahrheit nicht einmal den Anflug eines blassen Schimmers haben. So etwa eine Reihe von Geistlichen aus den USA, die aktuell die europäischen Waffenhersteller heimsuchen um sie von der „Notwendigkeit“ zu überzeugen, weitere „technische“ Sicherungen in ihre Produkte, also die Waffen, einzubauen.

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Gastbeitrag: „Thema Selbstverteidigung“

Der Autor hat sich die Mühe gemacht, eine Aufstellung von gerechtfertigten „Notwehrfällen mit Schußwaffe“ zusammenzustellen. Nach Angaben von Linkspolitikern und Waffengegnern soll es angeblich keinen einzigen Fall von bewaffneter Notwehr in Österreich gegeben haben. Komisch, dass der Autor 51 (einundfünfzig) Fälle gefunden hat.

Er war 35 Jahre Polizeibeamter und weiß, wovon er spricht.

„Eine Waffe in der Hand ist besser als ein Polizist am Telefon.“

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Am Dienstag habe ich über die Gewaltbereitschaft der Kriminellen geschrieben, im Kommentarbereich hat der „Michl“ angeboten, eine Zusammenfassung einiger IWÖ-Artikel zum Thema „Selbstverteidigung“ hier einzustellen. Dem habe ich sofort zugestimmt und angeboten, daraus gleich einen Gastbeitrag zu machen. Jetzt ärgere ich mich darüber!

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Von Menschen und Waffen: „Das kalte Eisen“

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Quelle: Kasseler Dokfest 2013

2012 hat der Filmemacher Thomas Lauterbach aus Stuttgart eine Dokumentation über die Folgen vom Amoklauf in Winnenden gedreht. Waltraud Tschirner beschreibt auf Deutschlandradio Kultur, wie Lauterbach an diesen Film herangegangen ist und was sie selber von dem Film hält.

„Also, man kommt natürlich in jeden Film mit seinen eigenen Vorurteilen, seinen eigenen Gedanken und auch seiner eigenen Haltung an einen Ort. Und dieser Ort macht was mit einem. Und diese Hilflosigkeit, die ich in mir selbst gespürt habe, aber auch in den Menschen gespürt habe, weil kein Mensch – sowohl auf der Waffenseite als auch auf der Elternseite, auf politischer Seite, auf wissenschaftlicher Seite – ist auf so etwas vorbereitet. Jeder muss erst mal einen Weg, einen Umgang damit finden, der ganz individuell ist und ganz unterschiedlich.“

Als Zuschauer geht man am Ende sehr nachdenklich und aufgewühlt aus dem Saal und diskutiert oder grübelt.

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Gunology – Leitfaden für die Waffenlobby

Nachdem wir im Juli den Leitfaden der Antiwaffen-Lobby auf Englisch gelesen hatten, habe ich mit an Ron Fungun gewendet, mit der Bitte, so etwas auf Deutsch und für die Waffenlobby zu schreiben. Er hat sofort Ja gesagt.

Diese 56-seitige, m.E. sehr, sehr gute Werk hat er dazu erarbeitet. Ich habe es zweimal Korrektur gelesen und finde, das kann sich sehen lassen und eignet sich sehr zum Verteilen.

Download: PDF (720 kB)

Aus Sicht von all4shooters – inkl. einem Exklusivbeitrag von mir

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Wie die EU Gesetze macht am Beispiel Klospülung und Waffenrecht

Anscheinend können EU-Beamte machen, was sie wollen. Und im Gegensatz zum Ölkännchen-Gebot wissen die nationalen Politiker nicht, sofern sie von der Regelung – wie zum Beispiel beim Waffenrecht – nicht selbst betroffenen sind, dass die EU-Planwirtschaftspläne dumm sind, weil diese so eloquent rüberkommen.

Der Ansatz, sich an die EU-Kommission bzgl. Waffenrecht zu wenden, die bereits von den Betroffenen (Stakeholdern) informiert wurde, (bei uns FACE, AECAC, FWR u.a.) und FACE als Experten abgelehnt hat, dafür aber Saferworld akzeptiert hat, bringt überhaupt nichts. Die haben eine Agenda – wie die Ölkännchen-Lobbyisten.

Wir müssen die Politiker im Bundesrat und Bundestag überzeugen, dass die EU-Pläne nicht umgesetzt werden. Und das zeitgleich in allen EU-Ländern zugleich. Die EU-Parlamentarier natürlich auch. Die sind ja bei EU-Richtlinien wenigstens noch zum Abnicken dabei, bevor es in die einzelnen Staaten geht.

Kurzlink: http://wp.me/p2Ff8N-f7

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EU-Umfrage: falsche Statistiken und suggestive Fragen

Frage1
Laut Cecilia Malmström, Chefin der DG Home Affairs, ist es Zeit für schärfere EU-Maßnahmen gegen Waffengewalt

Sie begründet dies damit, dass laut ihrer Eurobarometer-Umfrage sechs von zehn Europäern von einem Anstieg der schusswaffenbezogenen Kriminalität in den nächsten fünf Jahren ausgehen. Zudem sprechen sich insgesamt 55 % der Europäer für eine strengere Regulierung des Besitzes, Kaufs und Verkaufs von Schusswaffen aus.

Warum nimmt sie keinen Bezug zu ihrer EU-Umfrage, an der 85.673 Teilnehmer beteiligt waren, darunter 3464 Organisationen und 274 öffentliche Einrichtungen, die mehrheitliche keine Notwendigkeit darin sehen?

Liegt es daran, dass die erhofften Antworten nicht kamen?

Dabei hatte sich die Kommission doch so viel Mühe mit ihren suggestiven Fragen gegeben.

DJV und FWR monieren ebenfalls:

Falsche Zahlen und solch suggestive Umfragen können nicht Grundlage für ernsthafte Bemühungen um Fortschritte für die innere Sicherheit der EU‐Länder sein.

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Das ist einmal ein Polizist!

Interpol-Generalsekretär Ronald Noble schlug vor, eine Antwort auf die akute Bedrohung durch Terroristen könnten bewaffnete Zivilisten sein.

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Eigentlich ist Ronald K. Noble ja gar kein Polizist, sondern ein Jurist. Als amtierender Generalsekretär der internationalen kriminalpolizeilichen Organisation „INTERPOL“ ist es aber sicher nicht verkehrt ihn auch als äußerst ranghohen Polizisten zu bezeichnen, man kann jedenfalls davon ausgehen daß er von der Polizeiarbeit einiges versteht.

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Die Angst der Diktatoren

Es ist einfach unglaublich wie Cecilia Malmström Fakten verdreht und sie zu ihren Gunsten manipuliert.

So wird die EU-Umfrage, an der über 85.000 Betroffene teilgenommen haben, nur auf vier Seiten grob und manipulativ wiedergeben, während eine Telefonumfrage mit 97% Nicht-Waffenbesitzern auf 70 Seiten festgehalten und auf 22 Seiten ausgewertet wird. Das Fazit: sie wollen mehr Regulairen und die Schusswaffengewalt würde ansteigen.

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Neues von der EU: Unsere braven Vertreter in Brüssel machen sich Sorgen. Große Sorgen. Was macht man als machterprobter EU-Politiker wenn man sich Sorgen macht? Richtig: Man verschärft wieder einmal das Waffengesetz!

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