Waffenwahn bei texanischen Kindern oder Vorsicht?

Galileo-Logo von WikipediaAm 12. April 2014 zeigte Galileo den Beitrag „Waffenwahn in Texas„.

In Deutschland heißt es nach Amokläufen immer: Waffengesetze verschärfen. Ganz anders in den USA, hier ist aufrüsten angesagt. Ein Pistolen-Pfarrer, Robotergewehre, die sich ihr Ziel selbständig suchen und Waffenkurse für Kinder – ein Land im Ausnahmezustand. Galileo schickt Reporter Cornel Bunz auf Entdeckungsreise nach Texas.

Anfangs wird ein Pistolen Pfarrer gezeigt, dessen Lieblingswaffe ein Dirty Harry Revolver ist, der Schießkurse anbietet, Notwehrkurse abhält, bewaffnet durch die Gegend läuft – auch in der Kirche – und seiner 5-jährigen Tochter das Schießen beigebracht hat. Er kann auch das Töten eines Angreifers in Notwehr mit der christlichen Lehre vereinen. Das sei Gottes Wille.

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ZDF Intendant findet keinen Zusammenhang zwischen Dominik Storr und der Sekte „Universelles Leben“

Der LJV Brandenburg schrieb heute auf Facebook: „In einer Petition gegen tendenziöse Berichterstattung haben sich über 70.000 Menschen gegen den ZDF-Beitrag „Jäger in der Falle“ ausgesprochen. Der Intendant verteidigt den Beitrag in einem offenen Brief, den Sie hier finden.

ZDF Intendant Dr. Thomas Bellut hat entweder noch nie etwas vom Internet gehört oder er ist mit den Jagdgegnern verbandelt. Die Art und Weise, wie er den Beitrag verteidigt, ist das Gegenteil von objektiv:

„Einige Zuschriften werfen dem Film vor, dass einer der Protagonisten Mitglied einer dubiosen Sekte und schon deshalb nicht glaubwürdig sei. In keinem einzelnen Fall konnte diese Behauptung auch auf Nachfrage durch die Redaktion bewiesen oder auch nur im Ansatz belegt werden.“

Im Gegensatz zu Dr. Bellut und seinen ZDF-Mitarbeiter kann ich googeln und recherchieren. Das Ergebnis von einem Tag Recherche sieht man hier:    (Kurzlink: http://wp.me/p2Ff8N-jn )Weiterlesen »

EU Überwachung: Rückverfolgung als Segen für die IT-Branche

Die erfolgreichsten Lobbyisten in Brüssel sind die Soft- und Hardwarehersteller!

Sie haben es geschafft, dass EU Politiker sich immer stärker dafür einsetzen, effektive Prozesse durch neue zu ersetzen, die eine permanente Rückverfolgbarkeit der Produkte garantieren soll. Die Tabakindustrie war eine der ersten, dann folgte das Nationale Waffenregister, demnächst die Explosivstoffe und danach sind die Arzneimittel im Visier.

Allen gemein ist das schöne Ziel, Missbrauch zu bekämpfen. Kontrolliert werden jedoch nur die Dinge, die innerhalb der EU hergestellt oder legal eingeführt werden – mit hohen Kosten für die Hersteller und Händler, die das letztendlich auf die Verbraucher abwälzen.

Alles, was über die Außengrenzen eingeschmuggelt wird, ist nicht registriert und bleibt auch illegal. Die Organisierte Kriminalität lacht sich ins Fäustchen, dass wir legalen Hersteller, Händler und Käufer immer mehr Kontrollen bezahlen müssen und sie fast ungehindert ihre Waren mit immer höherem Profit umschlagen können.

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Nationales Waffenregister – Kleine Anfrage der Linken

Avatar von lawgunsandfreedomWaffen - Waffenbesitzer - Waffenrecht

Ich bin kein großer Freund der LINKEN. Worüber ich mich aber regelmäßig freue, das sind ihre kleinen Anfragen an den Bundestag. Da hat diese Fraktion schon oft Dinge ans Tageslicht gezerrt, die die Bundesregierung den Bürger lieber nicht sehen lassen möchte.

Aktuell ist eine „Kleine Anfrage“ bezüglich des Nationalen Waffenregisters. Der Text ist hier zu finden: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/007/1800723.pdf

Aufmerksam wurde ich durch die Webseite „Deutsches Waffenrecht„. Sollte man öfters mal drauf schauen. Sind immer wieder sehr interessante Beiträge dabei.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß man das Waffenregister getrost einstampfen kann, da es keine Sicherheit bringt und die Kosten-/Nutzenrechnung negativ ausfällt.

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Warum Waffenverbot?

Ich habe die Woche einen interessanten Artikel von Stefan Blankertz gelesen, der sich hier in meinem Blog informiert hat. Blankertz ist ein bekannter libertärer Autor, u.a. schreibt er regelmäßig bei der Monatszeitschrift eigentümlich frei

Wer will Friedhofsruhe?

Ich selbst besitze keine Waffe, bin nicht zum Schusswaffengebrauch ausgebildet, habe nie eine echte Waffe gebraucht und wünsche mir, weder mit Waffengewalt konfrontiert zu werden noch jemals in die Verlegenheit zu kommen, eine Waffe einzusetzen. Wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich für eine community ohne Waffen, würde meine Wahl jedoch nie anderen aufzwingen wollen, denn das ist ohne Gewalt – indirekt ausgeführt über den Staat – nicht zu bewerkstelligen. Die Einsicht, dass hinter jedem staatlichen Verbot zumindest die Drohung mit Waffengewalt steht, mag verloren gegangen sein. Sie wieder zugewinnen ist der erste Schritt hin auf Verantwortung und eine friedliche Gesellschaft.

[..] »Armut, Arbeitslosigkeit und Drogen haben großen Einfluss auf Gewaltdelikte mit Schusswaffen, Waffengesetze werden jedoch von Kriminellen ignoriert«, fasst Katja Triebel die Forschungsergebnisse zusammen.

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In your FACE!

Eine bemerkenswerte Stellungnahme der FACE zu den Entwaffnungsplänen der EU-Kommission hat Richard verbloggt.

Von mir stammt ein Kommentar zur Diebstahl-Studie in Schweden.

Für Deutschland gehe ich von ähnlichen Erkenntnissen aus. Leider haben wir nur reelle Daten aus Berlin (2003-2010) und von 1999 und 2000, bevor die Tresorpflicht Gesetz wurde. Hier auf Seite 1 und 5 mit Links zum Berliner Senat und Bund. http://www.triebel.de/2011/Evaluation-Waffenrecht-Berlin.pdf

Weiterlesen: http://dagarser.wordpress.com/2014/02/19/in-your-face/

Avatar von dagarserdagarser

In your face!“ ist eine englischsprachige Redensart und bedeutet – je nach Zusammenhang – soviel wie „Gell, da schaust!„, „Das hättest jetzt nicht gedacht!“ oder – wie in diesem Fall –  „Nimm das!„. Hier steht das „face“ nämlich für die „FACE„, den Europäischen Zusammenschluss der Verbände für die Jagd und Wildtiererhaltung. Und die haben der Europäischen Kommission, ganz besonders der Frau Kommissarin Malmström, einen ordentlichen Brocken hingeworfen!

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Falsch verstandene Tierliebe

Die folgenden Argumente werden von Tierschützern öfters nicht akzeptiert:

  • Jagd – auch Elefantenjagd – ist Artenschutz
  • Die Elefanten Afrikas müssen wie das Rotwild Mitteleuropas reguliert werden
  • Löwen sind Raubtiere, die gerne Giraffen fressen
  • Sogar vegane Ernährung tötet Tiere
  • Fleisch wächst nicht im Supermarkt

Während grüne Politiker mithilfe des ÖJV, NABU und BUND das heimische Rot- und Schwarzwild dezimieren möchten [1], weil die Tiere die jungen Bäume fressen, wird regulierenden Artenschützern der Marsch geblasen [2].

Ob Juan Carlos oder der Artenschützer im Thüringer Ministerium, ob Prinz William als Wildschweinjäger oder der dänische Zoodirektor, der seinen Löwen eine Giraffe aus eigenem Bestand zum Fraß vorwirft – schnell sind sich Presse und NGOs einig, dass hier eklatant gegen Tierschutz verstoßen wurde.

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Newsletter 1/2014 : IWA, Petition, Studie, Firearms United, Demonstration

triebel_mit-de

Mail-Newsletter 1/2014 meiner Firma

Inhalt

  • IWA
  • Online Petition „Schluss mit tendenziöser Berichterstattung beim ZDF“
  • Zwei interessante Studien zu Amokläufen, Statistiken und Suiziden
  • Firearms United erhöht den Druck gegen den „EU Action Plan on guns“
  • 1700 Jäger demonstrierten adhoc vor dem Saarländischen Landtag

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ZDF oder Jäger in der Falle?

Petition gegen die tendenziöse Berichterstattung des ZDFhttps://www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-tendenzioeser-berichterstattung-beim-zdf
Petition gegen die tendenziöse Berichterstattung des ZDF https://www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-tendenzioeser-berichterstattung-beim-zdf

Hier ein Beispiel, wie einseitig der Öffentliche Rundfunk berichtet trotz vorliegender Fakten und das ZDF nach Kritik weiterhin mit falschen „Fakten“ argumentiert.

ZDF-Film „Jäger in der Falle“:

Nach großer Kritik an dem einseitigen Bericht, behauptete das ZDF:

  1. die Jagdverbände hätten ein Interview verweigert
  2. der Kanton Genf sei ein Beispiel dafür, dass es auch ohne Jagd ginge
  3. der Jagdkritiker und Förster Peter Wohlleben hätte die Wahrheit gepachtet

Ich bin keine Freunding von Petitionen, aber hier habe ich mitgezeichnet.
Setzen auch Sie ein Zeichen: Schluss mit der tendenziösen Berichterstattung des ZDF!

Update vom 2. Februar 2014:

Update vom 4. Februar 2014: Der DJV legt den Email-Verkehr mit dem Autor offen uvm.: hier

Update vom 17. Februar: Interview mit dem Petinten Max Götzfried und DJV-Präsident Hartwig Fischer : hier

Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn….

Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn der Staat davon ausgeht, dass ein mitgeführtes Messer, Baseballschläger, Teleskopschlagstock o.ä. zum Angriff und nicht zur Verteidigung geführt wird.
Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn der Staat davon ausgeht, dass ein registrierter Waffenbesitzer seine transportierten Waffen als Bedrohung einsetzen könnte und deshalb die 3-Sekunden-Regel eingeführt hat.
Es ist ein Zeichen des Misstrauens, wenn der Staat davon ausgeht, er könne seine Bürger bei unangemeldeten Hauskontrollen „in flagranti“ ertappen.

Und es gibt KEINE Beweise, dass dieses Misstrauen berechtigt ist.

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