2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 81.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 3 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Ein Plädoyer für den Mindestlohn von einem Zillionär

Im Moment wird der Offene Brief von Nick Hanauer  in den sozialen Netzen geteilt und stößt dort auf viel Anerkennung.

Ich persönlich bin gegen einen staatlich verordneten Mindestlohn. Das setzt aber voraus, dass es auch keine Arbeitsplatzsubventionen bei Firmen gibt, die hoch bezahlte Vorstände haben und massige Gewinne einfahren, weil sie unterbezahlte Leiharbeiter oder Aufstocker beschäftigen oder ihre Ansiedelungen bezuschusst werden.

Wenn ein Kioskbesitzer selber gerade mal auf 10 Euro Stundenlohn kommt, kann er seinem Angestellten nicht 9,50 zahlen. Anders sieht es aus, wenn Vorstände im Jahr sechs- bis siebenstellige Bezüge erhalten. Das Verhältnis der Bezüge von Arbeitgeber (Risiko) und Arbeitnehmer sollte ausschlaggebend für die Entlohnung sein.

Wo bleiben die Betriebsräte und Gewerkschaften? Diese hätten eigentlich solche Zustände verhindern müssen. Stattdessen küngeln sie mit den Arbeitgebern und akzeptieren seit Jahren das Missverhältnis zwischen Vorstandsbezügen und Entlohnung der Arbeitnehmer.

Nick Hanauer ist ein Etatist. Er sieht Ungerechtigkeit und Gefahren und glaubt, der Staat könne diese lösen, z.B. mit Mindestlöhnen oder Gun Control. Er hat mit der Beschreibung der Zustände Recht, nur nicht mit dem Mittel zur Lösung: Mindestlöhne und Gun Control beseitigen nicht die Armut und Waffenkriminalität. Seine Millionenspenden an die Bloomberg-Gruppe sind für die Katz.

Auszüge aus dem Offener Brief von Nick Hanauer (Seattle, US) an seine „Fellow Zillionaires

Während Menschen wie Sie und ich über die Träume aller Plutokraten in der Geschichte hinweg prosperieren, lassen wir 99,99 Prozent des Landes weit hinter uns. Diese Kluft zwischen den Besitzenden und Besitzlosen wird immer schlimmer  – und zwar sehr, sehr schnell

Im Jahr 1980 kontrollierten die obersten 1 Prozent etwa 8 Prozent des US-Nationaleinkommens. Die unteren 50 Prozent teilten sich rund 18 Prozent. Heute besitzen die oberesten 1 Prozent ca. 20 Prozent und die unteren 50 Prozent nur noch 12 Prozent.Weiterlesen »

Umfrage zu Sicherheit und Waffenbesitz

Was schauen wir Deutschen neidisch auf die Österreicher, die ein viel liberaleres Waffenrecht haben. Doch auch dort wird politisch versucht, mit allen Mitteln den privaten Waffenbesitz einzuschränken. Manche Dinge, wie das Waffenregister kommen von der EU, manche Dinge, wie das Verbot von Vorderschaftsrepetierflinten, sind – wie bei uns und den Briten und Australiern – eines einzigen Missbrauchs mit vielen Opfern geschuldet.

Zum ersten Mal wurden die Österreicher in einer repräsentativen Umfrage befragt, wie sie die Sicherheit in Österreich einschätzen und was sie von Waffen und dem Waffenrecht halten.

iwoe-umfrage

Das Ergebnis mag Informierte nicht überraschen. Für Politiker und Journalisten ist es jedoch ein Schlag ins Gesicht. Trotz der konstanten Gehirnwäsche durch Politiker, NGOs und Medien wissen die Bürger mehrheitlich, dass Waffenbesitz nicht zum Töten verleitet und einen großen Benefit für die Gesellschaft darstellt. Spitzenreiter ist – wie auch bei den Frauen in den USA – der Selbstschutz!

Frage 13: „Welche gesellschaftliche Bedeutung haben Waffen Ihrer Meinung nach?“ (Mehrfachnennung möglich!)

  1. 96% : Aspekt der Sicherheit (Selbstschutz)
  2. 89% : Gebrauchswerkzeug (z.B. Jagd)
  3. 77% : Kulturgegenstand
  4. 71% : Nutzung im Rahmen der Berufsausübung
  5. 55% : Sportlicher Aspekt (Sportschützen)
  6. 20% : Lifestyleprodukt

Vergleichen wir die Einschätzung der österreichischen Bürger mit dem, was in Deutschland erlaubt ist:

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Crowdfunding: Waffen schützen Frauen

Unser Partner „Sons of Libertas“ machte uns gerade auf dieses Crowdfunding aufmerksam, das am 3. Dezember gestartet ist und am 2. Januar endet. Es wird Geld für eine 90-Minuten-Doku gesammelt, die das Thema Waffen und Frauen aus der Pro-Gun-Sicht zeigt.

Wir finden, dass dieses Projekt auch weltweite Unterstützung bekommen soll. Die Kleinwaffenkonferenzen der UN versuchen seit Jahren den Waffenbesitz zu kontrollieren und einzuschränken. Seit ca. 2 Jahren liegt deren Fokus auf dem Schutz der Frauen. Es wird argumentiert, dass Frauen ganz besonders gefährdet sind, wenn im Haus Schusswaffen sind.

Dieser Film wird zeigen, dass Frauen, die selber Schusswaffen besitzen, weniger gefährdet sind. Denn Gewalttäter halten sich nicht an Waffengesetze. Obwohl es viel in deutschen Haushalten viel weniger Waffen gibt als in den USA, werden auch in unserem Land jede Woche fünf Frauen ermordet und in England sieht es auch nicht besser aus.

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Waffen schaffen Sicherheit

Eine Studie des österreichischen Humaninstituts zum Thema „Schaffen Waffen Sicherheit?“ zeigt, dass die Bevölkerung gar nicht so Anti-Gun ist, wie die Politik und die Medien es uns weiß machen wollen.

Nach dieser Studie sind 95 % der Österreicher für eine seriöse öffentliche Diskussion zum Waffenbesitz und 75 % sind für eine Liberalisierung bzw. Vereinfachung des Waffengesetzs.

Avatar von lawgunsandfreedomWaffen - Waffenbesitzer - Waffenrecht

Bei der IWÖ ist eine Studie zu Waffen, Waffenbesitz und Waffengesetz verlinkt. Es ist zwar „nur“ eine recht einfache 1-Case-Studie mit 800 Befragten aus Österreich, aber nichtsdestotrotz sind die Daten recht interessant.

Link zur Studie

Mich würde mal eine saubere Studie aus Deutschland interessieren. Leider kann man schon durch die Fragestellung so ziemlich jedes Studie versauen (bzw. massiv manipulieren), weswegen man die Methodik komplett offen legen muß. Das ist etwas, was ich bei Organisationen wie Oxfam, Small Arms Survey und anderen  oft schmerzlich vermisse.

Die Daten werden einfach als Fakt in den Raum gestellt. Man kann oft kaum nachvollziehen, wie sie zustande gekommen sind und wer die Studie in Auftrag gegeben hat. So gut wie immer muß man selbst nachbohren und das was man findet hat mit sauberer statistischer Erhebung und Methodik nur selten etwas zu tun.

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Divide et impera!

Da schaffen wir es endlich mit der Protestaktion gegen den ZDF Film „Jäger in der Falle“ eine Allianz von Jägern, Bauern, Anglern & Co. hinzubekommen und und in NRW gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Forum Natur zu vernetzen, da lanciert die ZEIT eine Kampagne gegen die Bauern und Tierärzte in Bezug auf Massentierhaltung.

Die Kampagne startet zeitgleich mit den Forderungen der Grünen zur „Agrarwende“ (Kampf gegen Massentierhaltung, Agrarlobby und genverseuchtem Tierfutter) und Textpassagen daraus werden aktuell auch von Jägern geteilt, um die Jagd positiv zu besetzen und die Massentierhaltung zu kritisieren.

Das Bauern-Bashing der Medien und NGOs ist jedoch ebenso ideologisch und manipulativ, wie das Bashing gegen Jäger und Sportschützen. Natürlich gibt es – wie in jeder Gesellschaftsgruppe – schwarze Schafe. Natürlich müssen Missstände angeprangert werden und Lösungsmöglichkeiten gesucht werden.

Aber: wir benötigen Tierhaltung, da nur 1/3 der landwirtschaftlichen Flächen weltweit für den Anbau von Lebensmitteln geeignet sind. Der Rest ist Weideland. Zudem benötigen sogar Biohöfe Tiere für ihren natürlichen Dünger. Auch wenn es für Jäger und Flexitarier sinnvoll ist, kein Fleisch aus Massentierhaltung zu konsumieren, reichen diese Bestände nicht aus, um die Weltbevölkerung damit zu ernähren.

Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!

Das ist nicht nur der Wahlspruch der Jäger aus NRW, sondern sollte für alle Leute vom Land gelten. Lasst es nicht zu, dass die Grünen mit  „Divide et impera“ (Teile und herrsche) die Landnutzer entzweien, um uns einen nach dem anderen zu entmachten.

Macht euch schlau, lest euch in das Thema ein und glaubt nicht den Medien und NGOs wie BUND & Co. Die sind in Punkto Landwirtschaft und Tierhaltung ähnlich faktenresistent wie in Bezug auf Jagd und Sportschießen. Ich habe etwas hierzu auf dieser Seite für euch zusammengestellt.

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Gunology Teil 2: Waffenmissbrauch

Ron war wieder fleißig und hat den zweiten Teil der Gunology fertig gestellt.

Im ersten Teil geht es um die Ziele und Strukturen der Waffen- und Anti-Waffenlobby. Diesmal beschäftigen wir uns mit den Zahlen, Gründen und Präventionen des Waffenmissbrauchs.

Wir fragen danach, wo der Waffenmissbrauch stattfindet und wer die Täter sind. Was sind ihre Motive? Was treibt sie an? Anschließend untersuchen wir die Wirksamkeit oder auch Unwirksamkeit strenger Waffengesetze, indem wir die Effekte sowohl bei Verschärfungen als auch bei Lockerungen der Waffengesetze in verschiedenen Ländern vorstellen.

Wir haben uns bemüht, so viele Studien und Daten aus dem europäischen Raum zu verwenden wie möglich. Leider sind diese immer noch mit der Lupe zu suchen, auch wenn wir in Deutschland, England und Skandinavien auf einige gestoßen sind.

Vielen Dank an Volker T., der seit Jahren Statistiken anlegt, sobald neue Fakten bekannt werden. Vielen Dank auch an Star Fire, der sich ebenfalls seit Jahren um Fakten kümmert. Ich habe beide bei der AG Waffenrecht kennengelernt und wir haben extrem viele Informationen zu Waffen und Amokläufen zusammengetragen. Es lohnt sich sowohl, deren Blogs zu besuchen, wie auch das Wiki der Piraten AG. An letzterem kann übrigens jeder mitarbeiten.

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LJV BW distanziert sich vom Editorial der Wild und Hund

In der Regel bin ich die Allerletzte, die sich gegen die Positionen eines Landesjagdverbandes auflehnt. Aber manchmal ist „political correctness“ eines Verbands ein Tropfen zuviel und ich muss darüber schreiben.

Was war passiert? Es gab ein Editorial einer Jagdzeitschrift, welches aufgrund von angeblichen Nazivergleichen in der Süd-West-Presse ein Echo fand.

Mich beschlich dieses ohnmächtige Grausen, als ich die Jagdgesetz-Entwürfe aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen studierte. Zu oft stand mir dort das Wort „Ermächtigung“ oder „die Oberste Jagdbehörde (also das Ministerium) wird ermächtigt“.
Auszug aus dem Editorial:  21/2014  Wild & Hund

Jagdzeitschrift hetzt gegen Grüne – Empörung über Nazi-Vergleich

In ihrem Editorial vergleicht die bekannteste Jagdzeitschrift die grün-rote Jagdnovelle mit Hitlers Ermächtigungsgesetz – und sorgt damit für Kopfschütteln
Auszug aus http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Jagdzeitschrift-hetzt-gegen-Gruene-Empoerung-ueber-Nazi-Vergleich;art4319,2889545

Was hatte der Chefredakteur getan? Er verglich die Gesetzesvorlage der Grünen, die sich nicht auf Mehrheiten stützen kann, mit den Gesetzen, die in der Weimarer Republik kurzfristig eingeführt werden durften und den Aufstieg der Nazis ermöglicht hatten. Er verwies dabei auf das satirische Buch von Timur Vermes „Er ist wieder da“.
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Ein Abschied von einem tapferen Mitstreiter

Richard ist von uns gegangen, wie sehr werde ich ihn vermissen, seine Ideen, Aktionen und seinen Blog.

Avatar von dagarserdagarser

Liebe Freunde und Leser dieser Webseite!

Ich habe die traurige Pflicht, Euch mitzuteilen, daß unser Richard überraschend und unerwartet von uns gegangen ist.

Jeder von uns weiß, welch wertvollen Menschen wir verloren haben, wie tapfer er für unsere Ideale gekämpft hat.

Viele von uns hat eine tiefe Freundschaft mit ihm verbunden. Wir wollen ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Wie wird es weitergehen? Ehrlich gestanden ich weiß es noch nicht. Er hat diese Webseite in meine Hände gelegt und mich gebeten, das in seinem Sinne weiterzuführen.

Ich werde das nach besten Möglichkeiten versuchen, aber es muß wohl erst einmal eine Pause eintreten.

Widmen wir ihm ein paar Tage stillen Gedenkens und wer will, möge für ihn beten. Seine Gedanken, seine Schriften werden immer bei uns sein.

Ein letztes Weidmannsheil

Georg und alle Deine Freunde von der IWÖ

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Überflüssig und übertrieben bürokratisch..

… ist die EU mal wieder.

Diese drastischen Worte findet der europäische Jagdverband FACE, der über 7 Millionen Jäger in der EU vertritt.

FACE ist davon überzeugt, dass der neue Entwurf der Kommission sich gegen den falschen Personenkreis wendet, d. h. gegen gesetzestreue Jäger, und dass der nachhaltige Handel mit Wildtieren auch durch weniger restriktive Maßnahmen gewährleistet werden kann.

Schon heute ist für die Einfuhr von Trophäen dieser sechs Tierarten in die EU eine Ausfuhrgenehmigung des Landes erforderlich, aus dem die Trophäe ausgeführt bzw. wiederausgeführt wird. Außerdem hat das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES), das von der EU ratifiziert wurde, weltweit einheitliche und verbindliche Verfahren eingeführt, um den Handel mit Wildtieren und dessen Auswirkung auf die gehandelten Tierarten zu regulieren.

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