Islamisten stürmten Universität: 147 Tote in Kenia

18 Monate nach dem Angriff auf das Einkaufszentrum Westgate in Nairobi mit 67 Toten und 175 Verletzten, hat die gleiche Gruppe dieses Massaker an der Universität veranstaltet. Zwei bewaffnete Wachleute konnten diesen Angriff nicht verhindern – sie waren die ersten Opfer.

Die Attentäter von Garissa machten am Gründonnerstag gezielt Jagd auf christliche Studenten. Laut Augenzeugen zwangen sie ihre Opfer mit vorgehaltener Waffe, Koranverse zu rezitieren. Wer das nicht konnte, wurde erschossen.

Dieses Muster ähnelt dem Vorgehen der Schabab-Miliz bei ihrem letzten spektakulären Terroranschlag in Kenia. Im September 2013 überfiel ein Kommando das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi. Auch damals wählten sie gezielt Christen als Opfer aus.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kenia-al-schabab-veruebt-massaker-an-studenten-in-garissa-a-1026980.html

Wir von Firearms United wiederholen die Worte von Ronald Noble: Die Welt hat sich verändert. Wir brauchen mehr Schutz vor Terror.

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Sündenböcke und Prävention

Dienstag Abend, als ich nach der Arbeit das Auto startete, lief mein Nachrichtensender info-Radio. Ich hatte den Anfang verpasst und hörte: „Die Ministerpräsidentin fährt nach Haltern am See, um den Schülern ihr Beileid auszusprechen.“

Mein erster Gedanke? Amoklauf an der Schule!

Es dauerte noch einige Minuten bis ich erkannte, dass ein Flugzeug mit 16 Schülern abgestürzt war. Die restlichen 130 Opfer wurden in dieser Reportage nur am Rand erwähnt. Die Trauer der Angehörigen, der Mitschüler und Nachbarn und die Anteilnahme der Regierenden waren hier das Thema.

Es war eine sehr kurze Fahrt zum Treffen mit Blogger Volker T, der auch von dem Absturz gehört (update 4.4.15: und mittlerweile verbloggt) hatte. Wir beide nehmen seit Jahren die Statistiken zu Gewaltkriminalität, Waffenmissbrauch und Waffenbesitz auseinander. Eventuell ist es dem jahrelangen Umgang mit Toten „auf dem Papier“ und der Vielzahl der Fälle geschuldet, dass wir sehr rational – andere sagen herzlos – mit Unglücken, auch mit Terroranschlägen, umgehen. Wir kannten beide die Statistik, dass die Autofahrt zum Flughafen mehrfach gefährlicher ist als der Flug selber. Doch wussten wir beide, dass Massenopfer mehr zählen als die vielen täglichen Toten.

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Welche Akzeptanz hat die Jagd?

Emnid Befragungszeitraum: 12.03.-14.03.2015In allen Bundesländern, in denen Umweltminister der Grünen herrschen, gibt es aktuelle „Paradigmenwechsel“ zur Jagd und zur Landwirtschaft. Besonders heftig geht es  im bevölkerungsstarken NRW zu. Zahlreiche zusätzliche Einschränkungen und Verbote sollen laut Umweltminister Johannes Remmel (Grüne NRW) die Akzeptanz der Jagd sichern und den Tier- und Artenschutz verbessern.

Die Jäger sind jedoch der Ansicht, dass Tier-, Natur- und Artenschutz durch das Gesetz sogar verschlechtert werden. Unterstützung erhalten sie von Bauern und Grundbesitzern und der Mehrheit der Bevölkerung. Am 18. März 2015 zogen über 15.000 Jagdunterstützer zum Landtag in Düsseldorf.

15.000 Leute auf ihrem Weg über die Rheinkniebrücke zum Düsseldorfer Landtag
Überwältigend: 15.000 Leute auf ihrem Weg über die Rheinkniebrücke zum Düsseldorfer Landtag (Quelle: Gillessen/DJV)

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Die IWA in der Presse

Einen sehr guten Fernsehbeitrag gab es vom Bayrischen Rundfunk:

IWA Outdoor Classics : Waffentrends in Nürnberg

BR-IWA

Die identische Meldung der dpa wird in Nordbayern und der WELT völlig unterschiedlich ausgewertet. Überschriften, Einleitung, Zwischenüberschriften und Weglassen bestimmen die Wirkung, den die Meldung hervorrufen soll.

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Newsletter 1/2015 : IWA, Großdemos, Selbstschutz

triebel_mit-de

Mail-Newsletter 1/2015 der Triebel GmbH

Inhalt

  • IWA Outdoor Classics im März
  • Jäger und Landleute demonstrieren am 4.3. in Stuttgart und 18.3. in Düsseldorf
  • Selbstverteidigung als Bedürfnis: Schrecken oder Segen für Europa?

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Tierschutz: Emotionen holen Geld rein

„Die größten zehn Tierschutzorganisationen in Deutschland – allen voran WWF, Greenpeace, BUND und NABU – haben zusammen ein Budget von rund 200 Millionen Euro. Das meiste ist Spendengeld. Und das fließt offenbar am schnellsten, wenn sympathische Tiere als Testimonials eingesetzt werden.“

Der Autor kritisiert zu Recht, dass die Tiere, die am bedrohtesten sind, nicht die Tiere sind, für die Geld gesammelt wird und auch ausgegeben werden muss.

Weiterlesen: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/42687/1/1

Selbstverteidigung als Bedürfnis: Schrecken oder Segen für Europa?

Auch wenn die meisten Jäger, Sportschützen und Sammler auf das Bedürfnis Selbstverteidigung wie der Teufel auf Weihwasser reagieren, sollten sich die größtern Kritiker diese von mir erstellten Analyse mal durchlesen, die u.a. von einer FBI-Studie, dem ehemaligen Interpol-Generalsekretär und dem Oberrabbiner der Juden Europas unterstützt wird.

Einfach mal durchlesen und den Links folgen und selber ein Urteil fällen. Vieler der Links sind nie in den deutschen Mainstream-Medien aufgetaucht, und falls doch, wurden sie oftmals falsch interpretiert.

“Ist eine bewaffnete Bürgerschaft heute notwendiger als in der Vergangenheit durch die ansteigende Bedrohung durch den Terrorismus? Dies ist etwas, das diskutiert werden muss” sagte Richard Noble, ehemaliger Generalsekretär von Interpol. Der wusste scheinbar schon 2013, was die FBI-Studie von 2014 ergeben würde:

In Kenntnis dieser erhöhten Bedrohung durch bewaffnete Angriffe und der Schnelligkeit, mit der sich diese Vorfälle entfalten, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Ausbildung und Training nicht nur für die Strafverfolgung, sondern auch für die Bürger von größter Bedeutung sind.

Weitere Infos – auch Links zur FBI-Studie – zu der Bedrohung und Schutz von „soft targets“ findet man hier: Soft Targets: Bedrohung und Schutz

Der Artikel wurde von mir zuerst in Englisch bei Firearms United publiziert: Active Shooters: Threat and Defense for Soft Targets

Der Gipfel der Heuchelei

Heute habe ich Heiko Maas und Thomas Oppermann beim Heucheln erwischt. Bei jedem ihrer Worte musste ich an 2009 (Amoklauf von Winnenden) und 2011 (Amoklauf von Utoya) und 2013 (Antrag auf Waffenverbote im Bundestag) denken. Und deshalb habe ich ihre heutigen Reden einmal umgeschrieben, indem ich einige Worte ausgetauscht habe. Die Originalzitate befinden sich jeweils unter dem YT-Clip.

Die Art und Weise, wie die Regierungskoalition, GRÜNE und LINKE versuchen, diesen Anschlag für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, ist widerlich.

Wer jetzt Sportschützen und Jäger unter Generalverdacht stellt, der will die Gesellschaft spalten und Haß säen.

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Falsch verstandene Tierliebe II

Vor knapp einem Jahr hatte ich meinen Artikel Falsch verstandene Tierliebe veröffentlicht, der auf sehr große Resonanz stieß.

Wie ich gerade erfahren habe, saß auch ich einer grünen „Ente“ in Bezug auf die Fehlbetäubungsquote bei Rindern von angeblichen 4 bis 9 Prozent auf. Richtig ist: Die Bundesregierung hat keinerlei repräsentative Zahl über Fehlbetäubungsraten auf deutschen Schlachthöfen in der Antwort 23 auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag genannt.

Gregor Keckl skizziert hier, wie diese Falschmeldung in die Medien gelangte. Das ähnelt frappant der Falschmeldung in Bezug auf Amokläufen 2014, die ich hier im Blog analysierte.

Wie NGOs mit Hilfe der Grünen ihre Behauptungen in die Medien bekommen
Quelle: http://www.keckl.de/texte/Anti%20Fleischatlas%20Georg%20Keckl.pdf

Als ich den ersten Teil schrieb, war ich – wie fast alle Mainstreamleser – gegen die konventionelle Massentierhaltung. Seitdem habe ich vieles zu diesem Thema gelesen. Ich hinterfrage mittlerweile fast alles, nachdem ich mitbekommen habe, was in meinem eigenen Thema für Mythen existieren, mich bzgl. Klimaerwärmung eingelesen habe und sah, wie „Die ZEIT“ die „Agrarwende“ der Grünen mit einer aufwändigen Kampagne unterstützte.

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Deutschenversteher, AfD und PEGIDA

Zwei Migranten sind von den Grünen zur AfD gewandert. Warum?

„Beim Thema Zuwanderung drehen Tuncay und Mose die Debatte um. Sie fordern nicht mehr Verständnis für Zuwanderer, sondern mehr Verständnis für die, die schon da sind. Es sind Deutschenversteher.“

Katarina Mose: Mit Mitte dreißig saß Mose noch bei den Grünen. Die waren freundlich zu ihr, eine Art ausgleichende Gerechtigkeit für die Widrigkeiten da draußen in der vorurteilsbeladenen Welt. „Nett waren die alle“, sagt sie. Doch überzeugt haben sie Mose letztlich nicht. Denn die offenen Arme für Einwanderer erfuhr sie als bloße Theorie, ihre Kinder schickten diese Grünen lieber nicht auf Schulen, wo viele Migranten hingingen. Sie sagten das bloß nicht.

Tuncay Deniz: Früher hat er mal die Grünen gewählt, mal SPD, zuletzt FDP. Was treibt ihn zur AfD? Die Wut auf die Merkel-Regierung, sagt Tuncay. Die Probleme im Land würden totgeschwiegen, die Eurokrise, die Armut von Alten und Kindern, der Geldmangel an den Schulen. … „Als Migrant habe ich mich nie gefühlt, ich hab mich nie integrieren müssen, ich habe mich einfach angestrengt.“
Migranten bei der AfD – SZ vom 29. Dezember 2014

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