Newsletter 1/2015 : IWA, Großdemos, Selbstschutz

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Mail-Newsletter 1/2015 der Triebel GmbH

Inhalt

  • IWA Outdoor Classics im März
  • Jäger und Landleute demonstrieren am 4.3. in Stuttgart und 18.3. in Düsseldorf
  • Selbstverteidigung als Bedürfnis: Schrecken oder Segen für Europa?

1. IWA 6.-9.03.2015

Wir werden wie jedes Jahr die IWA besuchen. Bitte haben Sie Verständnis für Verzögerungen bei Emails, telefonischen Anfragen und im Geschäft.

Zum ersten Mal präsentiert sich der S&W Club 30 Germany auf der IWA – auf dem „Marktplatz der Büchsenmacher“ zwischen Halle 2 und 4.

2. „Rote Linien in der Jagdpolitik sind überschritten“

DJV-Präsidium ruft zu Geschlossenheit auf.  „Landwirte, Waldbesitzer, Angler, Imker, Berufsjäger, Sportschützen und viele mehr sind ebenfalls von tiefgreifenden Reglementierungen betroffen. Es ist Zeit für ein klares Signal, demonstrieren wir gemeinsam.“

In Baden-Württemberg sollen auf dem Verordnungsweg kurzfristig – gewissermaßen durch die Hintertür – Regelungen des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes ohne Anlass verschärft werden. In Nordrhein-Westfalen rufen Landesjagdverband und neun Partnerverbände aus dem ländlichen Raum zwei Wochen später zum Protest gegen das geplante „ökologische“ Jagdgesetz auf:

Der Anhörungsentwurf der Durchführungsverordnung zum Jagd- und Wildtiermanagementgesetz enthält Regelungen, die über die vom Landtag verabschiedeten Gesetze hinausgehen. Das wären Verschärfungen des Ministeriums am Landtag vorbei durch die Hintertür.

jagddemoAm 18. März geht’s nach Düsseldorf!

Alle Jäger und Naturfreunde sind unter dem Motto „Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“ aufgerufen, an der Großdemonstration teilzunehmen.

„Die nordrhein-westfälische Regierung verachtet das Land. Die Grenzen sind erreicht, couragierte Gegenwehr ist notwendig“, sagte Philipp zu Guttenberg, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Forum Natur mit sieben Millionen Mitgliedern der deutschen Landnutzerverbände auf der 5.Regionalkonferenz in Bielefeld am 18.November 2014.

3. Selbstverteidigung als Bedürfnis: Schrecken oder Segen für Europa?

Auch wenn die meisten Jäger, Sportschützen und Sammler auf das Bedürfnis Selbstverteidigung wie der Teufel auf Weihwasser reagieren, sollten sich die größten Kritiker diese von mir erstellte Analyse durchlesen, die u.a. von einer FBI-Studie, dem ehemaligen Interpol-Generalsekretär und dem Oberrabbiner der Juden Europas gestützt wird.

“Ist eine bewaffnete Bürgerschaft heute notwendiger als in der Vergangenheit durch die ansteigende Bedrohung durch den Terrorismus? Dies ist etwas, das diskutiert werden muss” sagte Richard Noble, ehemaliger Generalsekretär von Interpol.

In Kenntnis dieser erhöhten Bedrohung durch bewaffnete Angriffe und der Schnelligkeit, mit der sich diese Vorfälle entfalten, kommt die FBI-Studie „Active Shooter Incidents“ zu dem Ergebnis, dass Ausbildung und Training nicht nur für die Strafverfolgung, sondern auch für die Bürger von größter Bedeutung sind.

Weitere Infos – auch Links zur FBI-Studie:  Soft Targets: Bedrohung und Schutz

Ihre

Katja Triebel

T R I E B E L  GmbH – Schönwalder Str. 12 – DE 13585 Berlin (Spandau)
Tel. 030-35 59 59-0 – Fax  030-33 66 23 1 . http://www.triebel.de – feedback@triebel.de
Geschäftsführer: Katja Triebel,Kristian Triebel – HRB 39663 Amtsgericht Charlottenburg

10 Gedanken zu “Newsletter 1/2015 : IWA, Großdemos, Selbstschutz

  1. Die Schußwaffe wird in D, im Gegebsatz zu A und CH, nicht weitgehend emotionsfrei als Werkzeug betrachtet. Sie wird von wenigen, die darüber für sich die Deutungshoheit beanspruchen, als Ausdruck sozialer Inkompetenz und Prothese für mangelndes Selbstbewusstsein stigmatisiert. Vor einer Verwendung zum Selbstschutz steht in Deutschland die Notwendigkeit der Entmystifizierung von Schusswaffen und damit die Frage nach der Rückgewinnbarkeit der Deutungshoheit.

  2. Da die BRD ein weitgehend in voraufklärerische Denkmuster zurückgefallenes Land ist, wird das schwierig werden. Schon das reine Leseverstehen steht derzeit einer gebotenen Demystifizierung entgegen. Was die Fachliteratur aus terminalballistischer Perspektive angeht,
    Von der emotionalen Unreife und dem völligen Mangel an naturwissenschaftlicher Grundbildung braucht man garnicht anfangen!

    Vielelicht könnte man mit einer Art „Sendung mit der Maus“ anfangen? Innere, äußere und Terminalballistik?
    Das müsste dan zu Anfang wohl eine Art „Sendung mit der Maus“ -Externe,

  3. In der Regierung Schröder (SPD)/Trittin (B90/GRÜNE) waren 02.02.2002 von Veganern Demonstrationen an der Gedächtniskirche mit Verteufelung der Jäger als“Jäger sind Mörder“ angesagt. In Fortsetzung erfolgen ERMÄCHTIGUNGEN der Grünen in Landesregierungen die Jäger gesetzlich mit Verordnungen zu schikanieren, in der Zuverlässigkeit zu entmündigen. Weder für das Jagdwesen GG Art 74 (ehemals 75 3(1)) noch für die Lebensraumerhaltung GG art. 20a leisten die grünen Umweltminister konkrete Beiträge, den Lebensraum für den Artenreichtum zu erhalten. Deshalb ist in Kurzform der Abschaffungsprozess als JAGIDA – Jagenabschaffungsgesetzt interessehalber der Administrationen wie auch NAGIDA als Naturabschaffungsgesetz interessehalber der Administrationen zu definieren. Weshalb verdeutlicht das BfN das Fehlen des Artenreichtums in Agrarlandschaften wie auch den Bodenverlust von ca. 80 ha/Tag in Deutschland. Klar, weil außerhalb von Schutzgebieten die Grünen keinen Beitrag zur Lebensraum- wie Landschaftserhaltung leisten.

  4. Beim Problem des Waffenbesitzes sehe ich verschiedene Sichtweisen:

      1. Kann der unbewaffnete Bürger dem bewaffneten trauen und sicher sein, dass dieser sich im Hinblick auf die Waffen gesetzeskonform verhält?

      2. Kann der Staat seinem – bewaffneten – Bürger vertrauen und sicher sein, dass dieser sich im Hinblick auf die Waffen gesetzeskonform verhält?

      3. Dann aber auch und gerade: Kann der Bürger seinem Staat vertrauen und sicher sein, dass dieser sich gesetzeskonform und menschwürdig im Hinblick auf den Waffengebrauch verhält?

    Die letzte Frage ist in jedem Falle – mit Ausnahme einiger „Inseln der Seeligen“ – mit Nein zu beantworten. Man braucht sich nur die Krisengebiete ansehen und div. Problemstaaten.

    Die zweite Frage sollte man nicht mit Nein beantworten, denn der Staat – jedenfalls hier in Europa – sind wir. Wir sollten uns schon selber vertrauen.

    Die erste Frage wäre vielleicht statistisch zu entschärfen, denn der Waffenmissbrauch der registrierten Besitzer ist außergewöhnlich gering.

    Was spricht daher – emotionslos – gegen den registrierten Waffenbesitz?

    R.Lüpke

    • Danke Herr Lüpke!

      Auch ich beschäftige mich intensiv mit diesen drei Fragen.

      zu 3. Kann der Bürger seinem Staat vertrauen?

      Auch wenn ich einen vermehrten Vertrauensverlust gegenüber dem Staat bei mir entdecke, vertraue ich dem deutschen Staat noch mehr als vielen anderen Staaten.

      Nichtsdestotrotz sind Politiker, die den Staatswillen (= Volkswillen) implementieren, aktuell ziemlich weit entfernt vom Volk und leben in einem „Eliten-Elfenbeinturm“. Dies zu ändern ist in demokratischen Regierungen wie der unseren möglich, ohne dass es zur Revolution kommen muss. Und dies zu ändern ist die Pflicht eines jeden Bürgers. Im Gegensatz zu den 50er Jahren, wo wegen der Entnazifierung kaum Berufspolitiker, sondern Leute aus dem „echtem Leben“ in der Regierung saßen, haben wir heute wieder größtenteils „Speichellecker“ und „Klinkenputzer“ im Plenarsaal. D.h. Leute, die in ihrem ganzen Leben nichts anderes gemacht haben als an ihrer politischen Karriere zu feilen. Frank Schäffler, der EURO-Rebell der FDP, hat dies gerade anschaulich beschrieben:

      Hier nachzulesen (wichtig!): http://www.frank-schaeffler.de/fuldaer-zeitung-die-widrigkeiten-des-fraktionszwangs/

      zu 2. Kann der Staat seinem – bewaffneten – Bürger vertrauen?

      Defintiv ja, insbesondere bei Bürgern, die sich dem Staat unterwerfen und ihre Waffen auflagekonform registrieren lassen. Der Soziologe Arne Niederbacher hatte sich vor der Gesetzesnovelle 2003 in einem Feldversuch in die Gesellschaft von Schützen begeben und Interessantes herausgefunden: „Ihrem Selbstverständnis nach verstehen sich Schützen als friedliebende, verantwortungsbewusste, zuverlässige und gesetzestreue Bürger, die – um ihre Loyalität gegenüber dem Staat und ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der legalen Waffenbesitzer zu markieren – bei der Transformation von Fremdzwängen in Selbstzwänge weit >fortgeschritten< sind. Schützen stehen auf der Seite des Staates, welcher ihnen, wenn auch unter strikten gesetzlichen Vorschriften, den Besitz von Schusswaffen ermöglicht – die Erteilung der Waffenbesitzkarte von Seiten der zuständigen Behörden ist dabei Ausdruck der Monopolisierung von Gewalt.“
      Ich habe seine Erkenntnisse vor einem Jahr zusammengefasst: Gewaltmonopol und Selbstkontrolle

      zu 1: Kann der unbewaffnete Bürger dem bewaffneten trauen?
      Nach meinen Erkenntnissen ist hier ein eindeutiges JA zu vermelden. Hier gehe ich sogar noch weiter und spreche mein Vertrauen sogar vielen – nicht allen – illegalen Waffenbesitzern aus. Wer Waffen besitzt, weil er a) Waffen liebt, b) Waffen zur Ausübung seines Hobbys nutzt oder c) um diese als finales Rettungsmittel zum Selbstschutz zu nutzen, dem kann man vertrauen – egal ob der Besitz in diesem Land legal oder illegal ist.

      Wer jedoch Waffen besitzt, weil er Gewalt ausüben will, dem kann man nicht vertrauen. Dummerweise halten sich diese Menschen eh nicht ans Gesetz. Sie schrecken vor dem StGB nicht zurück, welches Mord, Erpressung, Bedrohung, Betrug u.v.a. verbietet, und halten sich auch nicht an Waffengesetze. Gewalt kann man nicht verhindern, indem man Tatmittel verbietet, sondern nur, indem man den Gewalttätigen Alternativen zeigt, wie sie ohne Gewalt in dieser Gesellschaft Erfolg haben können.

      • Bravo Frau Triebel…………

        Sie haben den Mut das zu schreiben, einmalig in Deutschland.
        —————————————————————————————————————
        Zitat :
        zu 1: Kann der unbewaffnete Bürger dem bewaffneten trauen?
        Nach meinen Erkenntnissen ist hier ein eindeutiges JA zu vermelden. Hier gehe ich sogar noch weiter und spreche mein Vertrauen sogar vielen – nicht allen – illegalen Waffenbesitzern aus. Wer Waffen besitzt, weil er a) Waffen liebt, b) Waffen zur Ausübung seines Hobbys nutzt oder c) um diese als finales Rettungsmittel zum Selbstschutz zu nutzen, dem kann man vertrauen – egal ob der Besitz in diesem Land legal oder illegal ist.
        —————————————————————————————————————-

        Als Konservativ und Libertär denkender, las ich das ausgesprochen gerne.

        Als Libertärer traut man dem Staat nicht und möchte ihn sogar rigoros zurückfahren. Und natürlich ist Waffenbesitz für einen Libertären etwas selbstverständliches, so er den möchte. Und da der Staat nichts vertrauenswürdiges ist, sondern ein notwendiges Übel, sind für uns Waffenbesitzer, die ihre 08 Vom Grossvater nicht melden, genauso vertrauenswürdige Mitbürger wie alle anderen, ja sogar noch mehr wie die anderen.
        Solche Waffenbesitzer gibt es bei euch in Deutschland viele, und auch mit diesen Waffen passiert sehr wenig, aber sie schaffen dem Besitzer doch ein Vertrauensgefühl für Notsituationen.

        Politisch gesehen, da gabs immer und zu allen Zeiten nur eine echte starke Demokratie, wenn der Bürger bewaffnet war. Wie anders wäre die Geschichte Deutschlands wohl verlaufen wenn ein Friedrich Hecker auf ein Volk hätte zurückgreifen können, das so wie wir Schweizer, im Waffengebrauch geübt und im Besitz von Waffen gewesen wäre.

        Rosa Luxembourg mahnte das sogar einmal als Vorbild für Deutschland an und fragte sich wie anders wäre es in Deutschland gekommen, hätte jeder Bürger eine Waffe gehabt, so nach dem Vorbild der Schweizer Wehrmannes.

        Nun ja, wir wissen, „Links“ liebt die bewaffneten Bürger nur gerade so lange bis sie die Macht ausüben…………………… Trotzdem hat sie hier ganz richtig erkannt das der Staat eben nicht primär das Wohl der Bürger im Sinne hat, sondern Macht ausüben will.

  5. Hallo Reinhard. Gut geschrieben aber du verfällst genau in dasselbe eingeimpfte Denkmuster.
    Daß da heißt: Ich bin doch der Gute, und tue niemandem etwas. Aus deiner Sicht der eines RA. ist dies verständlich. Diese Argumentation trifft man im öffentlichen Leben meist an. Auf die Idee daß mein Verhalten nichts mit den Maßnahmen zu tun haben könnte,kommt wohl niemand. Wenn man sich die Welt und die Problemfelder ansieht fällt mir auf, daß Waffenbesitz oder Verbot immer mit staatlicher Ausrichtung zu tun hat. Erlaubnis oder Verbot entspricht einer politisch vorrausgeplanten Staatsausrichtung,und hat meines Erachtens nach nichts mit unserer persönlichen Unzuverlässigkeit zu tun. Viele staatlich angeordnete Maßnahmen sind unsinnig,und werden trotz erwiesener Fehlstrategie einfach durchgezogen. Es hat wohl auch etwas damit zu tun daß man den riesigen Wasserkopf an Beamte und Entscheidungsträger werkeln läßt, um dem Bürger seinen Stellenwert aufzuzeigen. Waffenverbote, und wie jetzt in den USA zu erkennende Denkumkehr mehr Waffen im Volk zur Verteidigung gegen islamistische Gewalt bereitzstellen,sind nur temporär und haben keinen Rechtsbestand.Sie können und werden nach Belieben aufgehoben. Es gibt hinter alledem eine globale Planung die einen wehrlosen, kranken und dummen Bürger erfordert um diese Pläne durchzusetzen. Und dieses Ziel hat man erreicht. Jäger,Sportschützen und Sammler sind doch keine Gefahr für irgendein System. Das wäre auch lächerlich anzunehmen, in Anbetracht der extremen Hochrüstung auf dem Militär-Strategischem Sektor. Von der mentalen Anforderung mal abgesehen.
    Also lassen wir uns doch bitte nicht blenden.
    Reinhard Günther

  6. Was in den USA Besorgniserregend ist, das ist die Aufrüstung des „Ministeriums für Heimatschutz“.
    Die haben Milliarden Schuss gelagert und viele gepanzerte Fahrzeuge angeschafft.

    Aber wozu…?
    Das kann nur gegen das eigene Volk gerichtet sein. Glaubt man dort an soziale oder politische Unruhen….?
    Will man die Bürger entwaffnen sobald es zum Ausbruch einer echten „Finanz“ Krise kommt….?
    Ich kenne einige aus den USA und wenn ich die Frage warum sie Waffen haben, so kommt unter Kollegen oft die Antwort, wegen dem Staat…………

    Tja, die vielgeschmähten Amerikaner leiden sehr unter ihren Regierungen in Washington und sie reagieren darauf wie gesunde Bürger und Demokraten es normalerweise tun.

    ………….. Wehrhaft.

  7. Frau Triebel…………….

    ….und natürlich auch alle anderen.

    Es gibt da seit kurzem einen Blog von Nikolaus Fest.

    Er war bis gegen Ende 2014 Chefredakteur der Bild, wurde dann aus politischen Gründen gefeuert weil er den Islam so beschrieb wie er ist.

    Nun hat er einen Blog aufgemacht, wo er nicht sehr viel schreibt, aber dafür ist es für mich geradezu ein Genuss dort zu lesen. Nicht nur, das es in dem Blog nur ihn gibt, keine Werbung nichts, er schön gross schreibt und ich mich beim lesen genüsslich zurücklehnen kann, nein, was er schreibt ist so voll von gesunder Logik und Denkweise, also ich kann ihn nur empfehlen.

    Für mich besonders schön auch, das damit ein Mann der Mainstream-Medien zu erkennen gibt …..dass er deren Berichterstattung nicht mehr mittragen kann und das auch Leute die an dieser mitgearbeitet haben, noch selben zu denken vermögen.

    http://nicolaus-fest.de/bitte-nur-gewalt-gegen-personen/

    Was er da zur Verantwortlichkeit der Politiker sagt, und wie Hollywood das Thema in Filmen bearbeitet, also ich könnte mir das nicht besser vorstellen.
    Und nebenbei, er schreibt fast perfekt, ohne grammatische Fehler usw. …. etwas was mit bei jedem Text immer sofort auffällt, wo ich jeden Fehler sofort sehe, ich bei mir selber aber ….. naja lassen wir das….(((-:

    Hier ein Muster………….
    ——————————————————————————————————-
    Zitat:

    Im Flieger der Quatar Airways der Aufruf, für darbende Kinder in Bangladesh, Indien, Afrika zu spenden. Vermutlich sollten die Kinder zumindest so alt werden, dass sie die Todesfälle auf den katarischen Baustellen der Fußball-WM ausgleichen können.
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    …………….genau darum fliege ich mit keiner arabischen Airline mehr und seien sie noch so billig und gut.

    Und hier noch eines…………..
    ——————————————————————————————————-
    Zitat :

    Dass in Deutschland niemand auf eigenen Faust Rechnungen geradezieht, verwundert häufiger. Keines der mißbrauchten Kinder der Odenwaldschule, keiner der Zöglinge katholischer Internate hat je zur Lupara gegriffen; keiner der um ihre Existenz gebrachten ‚Thailänder’ wird es tun. Dabei wäre es nur allzu verständlich, und in Hollywood gehört dies zu den klassischen filmischen Narrativen: Der brave Bürger, der vom Staat oder mächtigen Organisationen unberechtigt um seine Existenz gebracht wird, wehrt sich mit Waffengewalt: ‚Das Mercury Puzzle’, ‚Der einzige Zeuge’, ‚Staatsfeind Nr.1’, ‚Bourne’, die Beispiele sind ohne Ende. Immer steht der Einzelne gegen eine staatliche, ins Kriminelle abgedriftete Organisation, und immer werden die Konflikte nicht per Diskurs gelöst, sondern mit Glock, Smith & Wesson oder Walther PPK.

    Im Kern sind all diese Filme Ausdruck des amerikanischen Mißtrauens gegenüber dem Staat; kein Wunder, dass es dieses Genre in Deutschland nicht gibt. Die Botschaft dieser Filme ist immer: Erst die Gewalt führt zur Läuterung. Nicht zufällig enden sie fast ausnahmslos damit, dass die ‚Guten’ innerhalb des Systems aufwachen und dem Einzelkämpfer zur Seite stehen.
    ———————————————————————————————————-

    Bravo………………… Und was eine Lupara ist sollte hier jeder wissen.

    Lupo ist der Wolf und die Luppara eine abgesägte Schrot-Doppelflinte zur Verteidigung dagegen.
    Nur die Walther PPK, also die scheint da etwas antiquiert…..((((-:

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