Donna Quichotta: Armatix ist insolvent ….

… und der Hauch der Freude kommt auf, weil FORTUNE einen sehr interessanten Beitrag geschrieben hat, der Zweifel an „Smart Guns“ sät. (Anm: Fortune ist nach dem Forbes Magazin das zweitälteste Wirtschaftsmagazin der USA und gehört zum Medienkonzern Time) Zudem ist es der Insolvenzverwaltung geschuldet, dass Armatix in den USA nicht an der 5-Städte-Tour des Rabbi Mosbacher mitmacht, die in den USA Werbung für „Smart Guns“ macht. Auch wurde die Presse bei dieser Tour ausgeladen.

Wenn die von Fortune verteilten Informationen zu einem weiteren Shitstorm führen, Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Armatix begründen und bestenfalls Lobpreisungen in den Medien verhindern, ist dies großer, wichtiger Schritt.

Ich habe nichts gegen „Smart Guns“. Ich habe nur etwas gegen die Lügen und Geldgeschenke einiger „Smart Guns“-Hersteller, die damit Politiker und Interessenvertreter „überzeugen“, ihre Produkte gesetzlich verpflichtend zu machen. Wenn eine echte Smart Gun ohne Lügen und Geldgeschenke sich am Markt behaupten kann, würde ich sie sogar verkaufen – sofern sie von einem anderen Hersteller kommt als von Armatix.

Nachfolgend meine „Donna Quichotta“-Geschichte im kurzen Abriss. (Viele glaubten, ich kämpfe gegen Windmühlen, und verpassten mir daher diesen Spitznamen). Zudem übersetze ich die wichtigsten Informationen von FORTUNE.

2002 : Austritt aus dem Forum Waffenrecht, weil dieses sich nicht gegen die Produkte von Armatix gewehrt hatte. (Nach Absetzung der Werbekampagne pro-Armatix sind wir wieder eingetreten)

2002 – heute: Ich schreibe Leserbriefe, Newsletter, führe Gespräche/Emails mit Verbandsvorsitzenden, Politiker, Behörden

2003 – heute: Wir führen keine Armatix Produkte.

2012 – heute: Ich blogge zu Armatix und das ef-Magazin publiziert dies.

2011 : Mein sehr umfangreiches Dossier über Armatix, wo ich die Lügen/Übertreibungen und Geldgeschenke mit Belegen nachweise und Hintergründe aufdecke, die ich im Internet recherchiert habe.

2012 : Übersetzung dieses Dossier ins Englisch vom mittlerweilen verstorbenen Thomas L. Dobert

2013 : Kenneth Smith und ich informierten Tatonka mittels des Dossiers. Tatonka unterzeichnete danach keinen Vertriebsvertrag mit Armatix. Insider berichten, dass es damals bei Armatix viel Stunk gab.

2013 : Über das Web lernte ich den Journalisten David Codrea kennen. Dieser schrieb einen hervorragenden Artikel im Examiner und verlinkte zu meinem Dossier, sowie den Blogbeiträgen von Michael Kuhn: Bloomberg tied to German move to occupy New Jersey ‘smart gun’ market

201Armatix: Statements-Facts: Kenneth Smith und ich informierten das kalifornische Waffenforum Calgun mit dem Dossier und dieser Kurzübersicht. Der Oak Tree Gun Club hat kurz darauf Armatix von seiner Range geworfen und die Bewertung auf seiner FB-Seite nicht gelöscht. (Hut ab!)

April 2015 : Ich erhalte anonym die Information, dass Mauch rausgeschmissen wurde. Der ehemalige Verkaufsleiter Lutz Belger verifiziert den Brief. Ich informiere David Codrea und schicke ihm gleich noch die im Bundesanzeiger veröffentlichte Bilanz von 2012 hinterher; wo insgesamt 14 Mio. € als Verluste ausgewiesen werden.

3. Mai 2015 : Die Information, dass Mauch nicht mehr Geschäftsführer ist, wird verbreitet.

7. Mai 2015 : David Codrea publiziert meine Informationen im Examiner:  Documents point to ’smart gun‘ developer’s ouster at Armatix

12. Mai 2015 : Bearing Arms berichtet über Davids Artikel: Armatix ‘Smart Gun’ Developer Out: Is The Company Itself Doomed?

…New questions about Armatix center not on its controversial product, but on the company itself, brought to this column’s attention by German weapons law researcher, online journalist, and co-owner of a shooting supply firm,Katja Triebel.

“I have also attached the last balance sheet of 2012,” Triebel continued. “In 2011 they had loss of €11.000.000 and had another €3.000.000 loss in 2012. The balance sheet is a copy from an official government site.”

13. Mai 2015 : Die Washington Post bestätigt, dass Mauch nicht mehr bei Armatix arbeitet. Michael S. Rosenwald, der die Einführung der Smart Gun beworben hatte, ein Lob-Abgesang auf Mauch und „Smart Guns“: Legendary ‘smart gun’ designer abruptly leaves German company

20. Mai 2015 : Das Wirtschaftsmagazin Fortune erhält per Email von Armatix die Bestätigung, dass ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde.

21. Mai 2015 : Fortune schreibt den oben erwähnten excellenten Artikel: Smart gun leader is in chapter-11 style restructuring, den jeder lesen sollte, weil er sehr viele interessante Informationen enthält. Die Wichtigsten folgen hier auf Deutsch:

Eigentlich war Armatix das Zugpferd für eine Fünf-Städte-Messe-Tour, die Smart-Gun Technologie den lokalen Strafverfolgungsbehörden erklären sollte. Am 21. Mai fand die Messe in New Rochelle (New York) statt. Doch Armatix konnte nicht daran teilnehmen, weil der Sanierungsberater die Reisekosten dafür nicht bewilligte.

Offiziell gibt es von der National Shooting Sports Foundation (NSSF – Handelsgruppe für den amerikanischen Waffenindustrie) und der National Rifle Association (NRA) keine Stellungnahmen zu personalisierten Waffen, aber beide äußern ihre Skepsis an deren Zuverlässigkeit und an den Motiven der Smart-Gun-Unterstützer, die sie als Waffenverbotsaktivisten in Verkleidung ausmachen.

Armatix ist ein privates Unternehmen in Unterföhring, Deutschland, in der Nähe von München. Seine letzte öffentlich eingereichte Bilanz ist für das Jahr 2012. Anscheinend wurden 2012 3 Mio. € Verluste gemacht, zusätztlich zu den bereits angehäuften 11 Mio. €. (Armatix lehnte es ab, zu diesen Zahlen Stellung zu nehmen, die zuvor vom Examiner.com gemeldet wurden.)

Viele Befürworter der Smart Gun Technologie glauben, dass Waffenbesitzer dieser nicht vertrauen und sie nur annehmen würden, wenn die Polizei und Armee diese Waffen nutzen würden. Diese Meinung vertritt auch Mosbacher, ein Rabbiner aus Mahwah, NJ, der auch der Ko-Vorsitzende einer nationalen Kampagne ist, die von der Metro Industrial Areas Foundation unterstüzt wird und den Namen „“Do Not Stand Idly By” (Stehen Sie nicht untätig daneben) trägt. Ziel der Kampagne ist, wie Mosbacher es erklärt, die „Waffengewalt mit Hilfe der Kaufkraft der US-Polizei und Militär zu reduzieren, die 40% der in den USA pro Jahr verkauften Waffen abnehmen, und die Waffenhersteller direkt zu erpressen, sichere Verteilungssysteme und sichere Technologie zu schaffen.“

Die Veranstaltung in New Rochelle war die erste in einer Fünf-Städte-Tour, die diese Gruppe geplant hatte, um lokale Polizeibeamte in verschiedenen Bezirken mit den neuen Technologien, die entwickelt werden vertraut zu machen.

Die übrigen Aussteller der Veranstaltung sind iGun Technology (ein Ableger der OF Mossberg & Sons, die eine RFID-Schrotflinte herstellen); TriggerSmart (ein irisches Unternehmen, das RFID-Technologie verwendet); und ein 18-jähriger Oberschüler namens Kai Klopfer. Im vergangenen Jahr gewann Klopfer einen $ 50.000 Zuschuss von der Smart Tech Challenges Foundation, um seinen Fingerabdruck-basierten Prototyp einer Smart-Pistole weiter zu entwickeln. (Anm: Die Smart Tech Challenges Foundation wird von Ron Conway, Silicon Valley Magnat, und anderen mit 4 Mio USD gesponsert).

Obwohl Mosbacher ursprünglich Reporter für die Messe eingeladen hatte, schloss er diese aus. Diese Änderung ist nicht durch Armatix Rückzug begründet, behauptet Mosbacher, sondern sei vielmehr den Wünschen der anderen Aussteller geschuldet, die glauben, das der offene Dialog mit den Amtsträgern dadurch erleichtert wird.

21. Mai 2015 : Michael Rosenwald von der Washington Post scheint verägert zu sein. Er schreibt dezidiert, dass die finanziellen Schwierigkeiten, in denen Armatix steckt, von Ernst Mauch verursacht wurden. Ich selber glaube dies ja auch – und meine Insider deuteten auch darauf hin -, aber so deutlich hat es keiner ausgedrückt wie die ehemalige Werbe-Ikone pro „Smart Guns“ wie Rosenwald. (Übrigens habe ich auch schon andere faktenreiche, nicht ideologische Artikel zu Waffen von ihm in der letzten Zeit bei der WP entdeckt.)

Financial records reported to German authorities show Armatix has recorded more than 14 € million euros in losses since 2011.

The financial issues are mounting amid a key personnel change: Ernst Mauch, the legendary gun engineer who designed the iP1 pistol introduced by Armatix in the United States last year, abruptly left the company several weeks ago.

Washington Post: Smart gun company in corporate restructuring

21. Mai 2015 : Armatix verkündet Insolvenz mittels einer Pressemitteilung der Sanierungsberater und lobhuldelt die Produkte. Ich bin mir zu 98% sicher, dass keine deutsche Zeitung, diese Information bringen wird und dabei ähnlich informativ wie FORTUNE oder knapp und kurz wie die Washington Post berichten wird. Wenn überhaupt, wird die Lobhudelei, die in dieser Pressemitteilung steckt, publiziert.

Die Armatix GmbH, ein Hersteller elektromechanischer Waffensicherungssysteme,  strebt eine Sanierung des Unternehmens im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens an.  Bei dieser Sonderform des Insolvenzverfahrens bleibt die amtierende Geschäftsleitung vollumfänglich handlungsbefugt, um selbst das Unternehmen nachhaltig zu sanieren und für die Zukunft neu aufzustellen. Die Geschäftsführung wird dabei von dem erfahrenen Sanierungsberater Andreas Elsäßer von Schultze & Braun unterstützt. Zusätzlich überwacht der vom Amtsgericht München bestellte vorläufige Sachwalter Dr. Hubert Ampferl von Dr. Beck & Partner den Fortgang des Verfahrens im Sinne der Gläubiger.

Die Löhne und Gehälter der rund 30 Mitarbeiter in der Firmenzentrale in Unterföhring sowie am Produktionsstandort im thüringischen Petersberg sind durch das Insolvenzgeld bis Ende Juni abgesichert.

Im Nachhinein frage ich mich natürlich, ob mein Dossier und die Bilanz, die David Codrea veröffentlicht hatte, einen Einfluss auf die Berichterstattung von FORTUNE und WP hatte. Und gleichzeitig frage ich mich, warum es in Deutschland kaum Medien gibt, die daran interessiert sind. Wir Kritiker haben Gott und die Welt mit Infos versorgt, publiziert hat – trotz Interesse – kein Journalist die Informationen. Die einzigen kritischen Artikel erschienen in Lokalblättern und wurden – im Gegensatz zu anderen Infos – nicht weiter verteilt.

Hier die beiden einzigen kritischen Artikel der deutschen Presse:

2011: Tagesspiegel (Berlin):  Waffenfirma hat Einfluss im Opferbündnis – von Lars Winkelsdorf

2012: Weserkurier (Niedersachsen):  Waffengesetz: Marktführer Armatix profitiert von Bremer Antrag – von Maren Beneke und Christine Kröger

23 Gedanken zu “Donna Quichotta: Armatix ist insolvent ….

  1. Meine liebe Katja
    super Arbeit, ARMATIX weg vom Fenster. So kann es weitergehen.

    Danke und Grüße
    Bruno Winkler
    KSM Sportschützekreis 5 Heidelberg

  2. In den letzten Monaten war so viel los, dass ich völlig vergessen hatte, hierüber zu berichten:

    Die Armatix iP1 ist überhaupt keine personalisierte Smart Gun. Dies hat der im November 2014 erschienen Report des Attorney General ergeben, den Bearing Arms im Februar publizierte:
    http://bearingarms.com/smart-new-jersey-ag-rejects-brady-attempt-trigger-smart-gun-law/

    Ebenfalls im Februar trafen sich in Washington Gesetzgeber, Smart Gun Hersteller und „gun-safety advocates“. Waffenhersteller, NRA und „gun-rights advocates“ waren nicht eingeladen. (Armatix auch nicht) Das Fazit war: noch gibt es keine funktionierende Smart Gun, aber Sentinl und TriggerSmart glauben, dass sie es bis Jahresende schaffen. Der CEO von Allied Biometrix ist da skeptischer. Er sagte, dass eine Waffe keinen „404 Error Code“ zeigen darf. Und der Sheriff von Washington traut den Smart Guns auch nichts zu : “Any tech to make that better is a good thing. That being said, (smart gun technology) is not ready for my officers yet. If it worked 110 percent of the time, I’d be interested,” He said.
    http://www.homelandsecuritynewswire.com/dr20150202-smartgun-technology-faces-many-hurdles

  3. Eine Firma, die trotz 14 Mio. € Schulden so lange durchgehalten hat, wird künstlich (von außen) am Leben erhalten. Das zieht sich sicher noch. Aber schön, daß es denen so schlecht geht. Blöd für die einfachen MItarbeiter – denen wünsche ich nichts Schlechtes. Aber das, was die Firma für die sie arbeiten treibt, das färbt natürlich auch auf die Angestellten ab.

  4. Mit sinnlosen Unternehmen sterben leider keine schwachsinnigen Ideen. (Die politische „Zwangsentwicklung“ des M16s und seine Munition schrieben die Overture zu diesen Trauerspielen.) Schützen und Benutzer hatten bei Waffenentwicklungen historisch am wenigsten zu sagen, siehe das G36, designed by Hans Grohe 😀

    • Ich finde diese Kampagne gegen das G-36 unangebracht.

      Ich kenne das G-36 , ……entgegen den meisten anderen hier. Ich kenne auch das G-3 und habe es auf 300 m geschossen, es ist so gut wie das STGW 90 auf diese Distanz.
      Das G-36 ist eine sehr gute Waffe, aber wenn man möchte das die Thermik bei starkem Gebrauch dessen Leistung nicht verschlechtert, muss man wieder mehr auf Stahl anstatt Kunststoff zurückgreifen. Die Verbindung der Zieleinrichtung zur Waffe samt Lauf muss Stahl sein.
      Das aber will man heute nur noch ungern, denn die Waffe wird sofort schwerer und teurer.
      Das G-36 an sich ist eine sehr gute Waffe, eignet sich aber wegen seines kleinen Kalibers nicht für jeden Einsatzzweck gleich gut. Und dort verorte ich das wirkliche Problem an der Sache.

      Ich habe auch die Kurzversionen des AR-16 geschossen, auch die fallen mit längerem Seriefeuer schnell ab, was aber bei kurzen Gefechtsdistanzen nur wenig ausmacht, ja man bemerkt es im Gefecht kaum, denn das spielen andere Dinge eine grössere Rolle. Zum Beispiel ob der Mann vorher stark belastet wurde, gestresst, Müde oder sonst etwas ist.
      Als man die Waffen einführte glaubte man das die übliche Gefechtsdistanz die 200m Marke nicht mehr überschreiten würde.
      Das man nun gerade in oft beinahe Baumlosen Gegenden wie Afghanistan und dergleichen Ländern plötzlich wieder auf lange Distanzen schiessen muss, daran glaubte kaum noch jemand.

      Auch die Schweizer Armee hat als Maschinengewehr das FN-Minimi eingeführt, und seien wir ehrlich, ich würde es im Gefecht lieber gegen ein MG 42 tauschen mit dem man den Gegner auch hinter der Lehmmauer vertreiben kann.

      Das Sturmgewehr 90 ist etwas besser wie das G-36, im längeren Gefecht. Es ist aber wohl auch die letzte Waffe die in guter alter Manier mit Monate dauernden Truppenversuchen, im Schiesstand mit Millionen Schuss, und in Dauerbelastungstests mit 100-tausend Schuss pro Waffe getestet wurde.

      Auch das 90-iger hat seine schwächen gegenüber den STGW-57, G-3 usw. aber doch lieben es die Soldaten weit mehr, ………….es ist viel leichter.

      • Hallo Herr Roth,
        eine Diskussion über das G36 war auch nicht beabsichtigt, sondern nur als Beispiel der Diktatur der Politik über die Vernunft.
        Weil aber SIE sich näher darüber ausließen, meine ich folgendes: Wegen der falschen Wahl und Kombination der Werkstoffe, Zeileinrichtung und Kaliber, ist es eben auch keine „sehr gute Waffe“ – die das G3 IST, ohne diese Mängel (zusammen mit der AK47). Zuverlässigkeit und Effektivität wiegen ungleich mehr als Gewicht. Ironischerweise benutzen Spezialkräfte, wie die US Seals, unsere G3, in 308, während wir mit derem Gasdruck-Schrott-Äquivalent in 223 fuchteln. Infanteriewaffen müssen universal einsetzbar sein.
        Das gleiche politische Theater wiederholte sich bei der Wahl der Pistolen, in den USA mit Beretta, hier mit der USP, usw., usw. Die einzige brauchbare Dienstwaffe von HK ist die MP5; ein wahres Wunder, dass sie noch nicht durch irgendeine Starwars-Wunderwaffe (a la P90 vielleicht?) ersetzt wird.
        Zu optischen Zieleinrichtungen auf Sturmgewehren und defensiven Waffen habe ich diese Meinung: Unsinn! Als Ausbilder von 100erden Teams von Spezialkräften habe ich die Erfahrung, dass keine Gimmicks der Welt richtiges Training mit „open sights“ ersetzten.
        Grüße

      • Zum Thema G36 gefällt mir dieser Vergleich von German GunWorks:

        Der Bundesverkehrsminister erklärte heute sämtliche Golf 3 Modelle der 90er als verkehrsunsicher und behält sich rückwirkend gerichtete Schadenersatzansprüche sowie eine Sammelklage gegen den Hersteller vor! Nach zahlreichen, aktuellen Tests stellte man fest, dass der 3er Golf die aktuellen Sicherheitsnormen bei Crashtests, sicherheitstechnische Eigenschaften sowie Abgasnormen nicht erfüllt. Der Fahrraum verforme sich bei Frontalzusammenstößen in deutlich drastischerem Maße als z.B. bei dem aktuellen Golf 7 2015 Modell. Anhand dieser erheblichen Mängel werden nun alle Golf 3 Modelle aus dem Verkehr gezogen.

        Nach klaren Äußerungen des Verkehrsministers trage der Hersteller hierbei die Hauptlast der Schuld. Hierbei hätte man schon bei der Produktion Anfang der 90er damit rechnen müssen, dass die Fahrzeuge auch in Ländern wie dem Kongo, Afghanistan oder Kosovo das Verkehrsbild beherrschen oder mit einer aktuellen Verschlechterung der deutschen Straßen (Schlaglöcher) rechnen müssen.

        Im Auslandsverkehr zeige sich dieser Herstellungsmangel vor allem bei Reisen nach Afghanistan, bei welchen das Fahrzeug schnell ausgeschlagene Radlager und defekte Stoßdämpfer aufweist. Ebenfalls sind die allgemeinen Offroadeigenschaften des Fahrzeuges deutlich hinter aktuellen Geländewagen von ausländischen Herstellern anzusiedeln.

        Der VW Golf ist somit ein schlechtes Fahrzeug und sollte nicht weiter betrieben werden!

        Schwachsinnig was Sie hier lesen? Richtig!

        Genau dieses Spiel treibt derzeit unsere Verteidigungsministerin mit den G36ern von Heckler & Koch!

        Quelle: https://www.facebook.com/German.GunWorks/posts/1070532256295569?fref=nf&pnref=story

      • @G36
        Als das Gewehr konzipiert wurde, war es für den Kalten Krieg und für eine reine Verteidigungsarmee im Raum Westeuropa und den dortigen Klimabedingungen gedacht. Das Pflichtenheft des Beschaffungsamtes wurde also erfüllt. Es war nie gedacht, daß die Waffe unter den extremen Bedingungen in anderen Ländern eingesetzt werden sollte.

        Jetzt zu lamentieren, daß die Waffe bei extremen klimatischen Bedingungen nicht zuverlässig funktioniert, verkennt, daß sie nie dafür ausgelegt war.

        Statt jetzt allerdings die guten, alten und zuverlässigen G3 wieder aus dem Arsenal zu holen und sie ein bisschen zu modernisieren, wird ein politischer und journalistischer Bohei veranstaltet, der einfach nur albern ist. Schade nur, daß der durchschnittliche Bürger keine Ahnung hat und dann auch noch falsch informiert wird.

  5. Frau Triebel und alle anderen die den Film Noch nicht kennen. ich habe gerade auf SF DRS den Film „Kill Zone“ gesehen.

    ……hier ist er zu finden.
    http://www.srf.ch/sendungen/dok/uebersicht

    Es ist ein Musterbeispiel wie man Kampagnenjournalismus betreiben kann und dabei natürlich die Fakten einfach auslässt, dafür aber auf Zahlen herumreitet, aber diese Zahlen nicht differenziert wiedergibt.

    Da ist ständig von 30`ooo Waffenopfern und vom Lobbying der Waffenindustrie die Rede. Aber man erfährt nicht das die USA gemäss UNO zu den 5% der sichersten Länder der Welt gezählt werden, zusammen mit den USA, Deutschland der Schweiz und weiteren Ländern.
    Auch wird nicht klargemacht was es im Verhältnis bedeutet……. 30`ooo Schusswaffenopfer gemessen an 319 Millionen Bevölkerung. Zudem wird nichts darüber ausgesagt wie sich diese 30`ooo zusammensetzen. Wer musste bei einem Polizeieinsatz getötet werden und hat es selber verschuldet, wer im Gangkrieg um Leben kam usw. usf.

    Der Film suggeriert uns, dass die Waffenindustrie in den USA für die Toten verantwortlich ist, denn die wollen die Bürger bewaffnen weil es einfach ihr Geschäft ist, nichts weiter. Das 2-te Ammendement in der US-Verfassung ist deren Hebel um jede Reform abzublocken.

    Fakten……. wie, das seit der Einführung des „verdeckten Waffentragens“ die Fallzahlen stark gesunken sind, das bleibt völlig unerwähnt. Auch das die Zahlen vor 40 Jahren höher waren wie heute, ….obwohl die USA in der Zeit ihre Bevölkerung um 1/3 steigerten. Um 100-Millionen also. Es wird vermittelt das man ein zunehmendes Problem habe, nicht das man auf einen guten Weg ist, was den Tatsachen entsprechen würde.

    Nun ja, ich habe Brieflich bereits gegen die Billag Gebühr gestimmt, denn die Schweiz befindet ja bald an der Urne darüber, ob wie eine flächendeckende Rundfunkgebühr einführen, analog der Deutschen GEZ.
    Aber es würde das SF DRS als staatliche Institution zementieren, wo ich sie lieber abschaffen möchte, denn so einen Sender der uns ständig Indoktriniert, den brauchen wir nicht.

    • Noch dazu haben die zivilen Waffenverkäufe in den letzten Jahren ganz schön zugenommen. Trotzdem sinken die Fallzahlen stetig. Auch etwas, was noch keinem Journalisten aufgefallen ist.

      Ich sag‘ ja immer, im Grundstudium (nicht nur Journalistik) sollte man den Leuten 4 grundlegende Dinge einbleuen:

      Mathematik
      Statistik
      logisches Denken
      wissenschaftliches Arbeiten

      Und das bitte nicht nur in den MINT-Fächern (wo es sowieso eine Grundvoraussetzung sein sollte). Auch in vielen geisteswissenschaftlichen Laberfächern würden die Studenten und die vermittelten Inhalte davon profitieren.

  6. @ alphachamber………….

    Ich hab vieles geschossen was sich schiessen lässt. Und ich denke das die Optik auf dem G-36 nicht das wahre ist, …….ein Aimpoint auf der MP-5 aber diese Waffe zum Schrecken des Gegners macht.

    Das G-36 ist sehr gut, einfach nicht für alles, aber wenn es das muss, naja warum eigentlich nicht mit dem G3 und einer Leupold Tactical Mark 4 / 1.5 – 4 fach Optik mit einem der neuen CMR Absehen. Ich habe nie verstanden warum man das G3 als Dekosatz verkaufte, wenn man nicht mal Geld hatte für neues und wichtiges.

    Die MP 5 hat nur einen Fehler, sie verträgt keine Dellen am Gehäuse, darum ist eine AKSU besser, nur darum.

    Tja, wir waren mit der Sig-210 ja super bedient. Aber in Zeiten in denen Rüstungsbeschaffer eben auch Fernsehen schauen, ja da müssen die Waffen eben Features haben die niemand braucht.

  7. @ lawgunsandfreedom…………

    Ja eben. ich versuche seit vielen Jahren den Menschen aufzuzeigen das das was sie immer hören, unbedingt kritisch zu hinterfragen ist.

    Aber seit Roger de Weck, ein Extrem-Linker, SF DRS Direktor ist, hat es beängstigende Ausmasse angenommen. Die Sendung der Rundschau ist da ein bekannt abschreckendes Zeugnis dafür.

    Die Amerikaner kaufen auch oft Waffen, weil sie die Gelüste der Regierungen kennen, ihnen diese abzunehmen. Der Bürger in den USA ist da viel gesünder in seinem freiheitlichen Geist wie die meisten Europäer, denn sie kaufen jetzt Waffen, ……………und das macht ja nur Sinn wenn sie die bei einer Gesetzes-Änderung eben nicht registrieren lassen. Sie machen es als Zeichen des zivilen Ungehorsams und rüsten sich ……so lange es noch geht, für alle Fälle.

    Tja, die Bürger dort wissen um ihre Präsidenten ……………………

  8. Auch nochmal zum Thema:

    Worin genau soll denn der behauptete Sicherheitsgewinn bestehen?

    Schießen kann, aus vielfach bekannten Gründen eh jeder der das will; unbenommen der Rechtslage.

    Die fragwürdigen Sicherungsmechanismen sind ja wohl schon demonstraiv überwunden worden und für den BOS-Bereich kann ich solche elektronischen Spielereien nur zurückweisen.

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