2004 hatten sich die Soziologen Arne Niederbacher und Thomas Bucher ins unbekannte Terrain der Sportschützen getraut und dort Feldforschung betrieben. Beide hatten keinerlei Erfahrung mit Sportschützen oder Waffen.
Autor: Katja Triebel
Termine im September: Schnupperschießen, Jagdmesse uvm.
Mail-Newsletter 04/2015 (mit zwei Updates)
Schnupperschießen in Berlin: 12.09.2015
Interesse am Schießsport? Besuchen Sie den BDMP am 12.09.2015 zum Tag der Offenen Tür auf dem DEVA Schießstand in Berlin Wannsee von 13-18 Uhr. In entspannter Atmosphäre wird Ihnen den Schießsport erläutert, sowie verschiedene Disziplinen und Waffen vorgestellt. Einzelne Disziplinen können von Interessenten direkt vor Ort ausprobiert werden. Wir Triebels unterstützen diese Aktion.
Waffenverbot für Udo Lindenberg
Im November 2014 wurde bei Lindenbergs Flug nach Paris im Handgepäck ein ungeladener Taschenrevolver im Kal. .22 und die passende Munition gefunden. Eine Untersuchung in seiner Hotel-Suite wurde auch gleich angeordnet, aber nichts Verdächtiges gefunden.
Lindenberg bekam dennoch seinen Flug nach Frankreich und meldete sich aus Paris bei der ‚Hamburger Morgenpost‘: „Alles cool. Keine Panik. Das war ’ne Waffe meines Bodyguard-Teams. Gruß von den Champ Elysées.“ Neben dem Ermittlungsverfahren gegen Lindenberg bei der Staatsanwaltschaft Hamburg wird auch noch gegen einen Bodyguard ermittelt. Die Polizei erließ ein Waffenverbot für den Musiker.
Udo Lindenberg bekommt Waffenverbot erteilt (MSN vom 03,08.2015)
Ein Waffenverbot bedeutet, dass Lindenberg weder Schreckschuss-, noch Luftpistolen besitzen darf; auf keiner Kirmes darf er an eine Schießbude gehen und jede künftige Situation (auch Notwehr) wird für ihn belastend, falls er mit einem Baseballschläger, Küchenmesser oder was die Polizei sonst noch auf ihrer „Waffenliste“ führt, angetroffen wird.
Die Hamburger Polizei findet, dass man Udo Lindenberg weniger Vertrauen als einem durchschnittlichen Volljährigen schenken darf.
Warum?
Rückblick zum Waffenrecht – August 2015
Die aktuellsten Nachrichten bezüglich Waffenrecht findet man auf der Facebook-Seite der German-Rifle-Association.
Da wir jedoch nicht jedem zumuten wollen, sich bei dem sozialen Netz anzumelden, gibt es seit Ende Juli die Wochenrückblicke mit allen Meldungen. Ich werde versuchen, diese monatlich hier zu listen.
Zwei Karten und eine große Fehlinterpretation
Bei Twitter kursiert eine Grafik, die belegen soll, daß deutsche Waffenexporte von 2014 zu den großen Flüchtlingsströmen 2015 geführt haben sollen. Zumindest lassen die beiden Grafiken den Eindruck entstehen.
- Korrelation zweifelhaft
- Kausalität nicht bewiesen
- Rohdaten? Nicht vorhanden
Weiterlesen: Zwei Karten und eine große Fehlinterpretation.
Falsche Tierliebe III
Jagdverbote und Transportverbote für Jagdtrophäen der Airlines werden die afrikanischen Wildtiere nicht schützen, sondern führen zu deren Ausrottung.

Wie ich schon in Falsch verstandene Tierliebe I (nach der Giraffentötung im dänischen Zoo) schrieb, dient die legale Jagd dem Arterhalt (im Gegensatz zur Wilderei). Wie ich in Falsch verstandene Tierliebe II schrieb (nach dem Bashing auf Massentierhaltung), ist die Viehhaltung für uns evident für die Ernährung.
Wir tun der Natur keinen Gefallen, wenn wir jeden gewaltsamen Tod eines Tieres durch Menschenhand vermeiden wollen.
Vorurteile der LINKEN entkräftet vom schwulen Schützen-Ratsherrn

Eklat zwischen Schützen und DIE LINKEN
Rene Krombholz veröffentlicht die Vorurteile der LINKEN und die Antwort von Uwe Figge, Schütze-Ratsherr- schwuler Mann- Heimatfreund – St. Martinsfreund und vieles mehr.
Schützen sind lt. DIE LINKE:
- Alkoholiker
- Gewaltverherrlicher
- Frauenerniedriger
- Schwulenhasser
- Ausländerfeinde
Die Antwort des schulen Schützen-Ratsherrn gibt es hier: Unwahr, diskreditierend und falsch!
Der Seite Schützenwesen in Europa folge ich schon seit langem auf Facebook, da ich kaum etwas über Brauchtum weiß und die Informationen dort für sehr interessant halte.
Bewaffneter Amokläufer von Bürgern überwältigt!
Der Täter wurde nach Informationen von Nordbayern.de von Mitarbeitern der Esso-Tankstelle überwältigt und mit Kabelbindern gefesselt, nachdem er mit gezückter Waffe in den Verkaufsbereich eingedrungen war. (FOCUS von heute)
Hut ab vor den Leuten von der TANKSTELLE !!!
Dazu gehört extrem viel Mut.
Weiterlesen:
Die Polizei kann uns nicht schützen.
Update am 11.07.2015: Die Anführungszeichen von Amokläufer habe ich entfernt. Diese Tat trägt alle Kennzeichen eines Amoklaufs: ungeplant und vermutlich im Zustand einer „akuten Psychose mit einem bizarren Wahnsystem“ laut Aussage des Psychologen, den die Polizei hinzugezogen hat.
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Tödlicher Einbruchsversuch: Notwehr oder Selbstjustiz?
Der Besitzer einer Autowerkstatt sagte laut Staatsanwaltschaft aus, er habe nächtliche Geräusche gehört, drei Unbekannte auf seinem Gelände erblickt, von denen einer auch bewaffnet gewesen sei. Das Wohnhaus grenzt unmittelbar an die Werkstatt. Er hätte deshalb seine eigene Waffe geholt und die Haustür geöffnet. Er glaubte, einer der drei Unbekannten hätte eine Waffe gehabt und der andere hätte „Schieß!“ gemurmelt. Daher habe er auf die „bedrohlich wirkenden Eindringlinge“ aus unmittelbarer Nähe einen Schuss abgeben. Die drei seien geflüchtet. Er informierte sofort die Polizei. Diese fand 200 Meter vom Haus/Werkstattkomplex den verwundeten Unbekannten und ließ ihn ins Krankenhaus bringen, wo er verstarb.
Mittlerweile wurden die beiden anderen Geflüchteten gefunden und sagen als Zeugen aus. Auch ein Video einer Überwachungskamera wird ausgewertet.
SPON berichtet:
Oberstaatsanwalt Klinge sagte, Notwehr sei „mehr als unwahrscheinlich“. Am Mittwochabend war Haftbefehl gegen den Schützen erlassen worden.
Der Inhaber einer Autowerkstatt beruft sich auf eine Notwehrsituation. „Die Videoaufnahmen werden beweisen, dass unser Mandant die Wahrheit gesagt hat“, sagte sein Verteidiger Fritz Willig.
Im deutschen Blätterwald und den Foren wirbelt dieser Vorfall heftig die Gemüter auf. Auch werden Parallelen zu Sittensen und Montana gezogen.Weiterlesen »



