Werden Frauen härter bestraft?

Der Spiegel schrieb heute:

Messerattacke auf dem Oktoberfest: Millionärsfreundin scheitert mit Revision

Weil ein Wiesn-Gast sie rassistisch beleidigte, stach Melanie Meier mit einem Messer auf ihn ein. Ein Gericht verhängte für die Tat viereinhalb Jahre Haft. Nun hat der BGH das Urteil bestätigt.

Warum werden Frauen, die im Affekt handeln – hier womöglich sogar unter Alkohol – immer wieder härter bestraft als Männer?

Mordversuch hatte die Staatsanwaltschaft gefordert, was Heimtücke und einen Plan voraussetzt.

Wie man an den nächsten Fällen sehen kann, kommen Männer, die im Streit Kollegen, Ex-Vorgesetzte, Ex-Verlobte, Konzertbesucher oder gar nur beim Nachbarschaftsstreit andere Menschen lebensgefährlich verletzten, mit Bewährungsstrafen wegen fahrlässiger Körperverletzung davon.

Mir ist dieser Unterschied schon 2011 bei Lörrach und Plochingen aufgefallen: Bestimmt das Geschlecht, die Tatwaffe und das Bundesland die Schlagzeilen?

Weiterlesen »

Um Frauen geht es weiterhin nicht

Anabel Schunke schreibt:

Man liest in den letzten Tagen zwar allerhand über angebliche Zwischenfälle mit Asylbewerbern in Clubs und Schwimmbädern, darüber wie rassistisch und unfair es sei, wenn man ganze Personengruppen mit einem Hausverbot belegt, nicht aber – und da bleibt man der eigene Linie treu – was das eigentlich mit den Frauen macht.

Jede Frau, die schon einmal eine fremde Hand auf ihrem Hintern gespürt hat, weiß wie ekelhaft und demütigend dieses Gefühl ist. Jede Frau, die schon einmal einen viel zu langen Schmatzer auf die Wange, eine zu tief gewanderte Hand eines schmierigen Kerls ertragen musste, weiß, wie unangenehm das ist, wie hilflos man sich in solchen Situationen mitunter fühlt und wie wütend man gelegentlich auf sich selbst ist, wenn man es nicht geschafft hat, schnell genug zu schalten und den Typen in seine Schranken zu weisen. Aber das sind alles Kleinigkeiten in Anbetracht dessen, was in Köln und anderen Städten passiert ist….

Unmensch ist in Deutschland nämlich immer noch nicht der, der Frauen kollektiv sexuell belästigt und vergewaltigt, sondern wer ausspricht, dass diese Menschen ihr Gastrecht mit solchen Taten verwirken…

Einzig Alice Schwarzer und den aktuellen Beiträgen in ihrer Zeitschrift Emma ist es zu verdanken, dass diese Aspekte überhaupt an einer Stelle medial aufgegriffen wurden

Weiterlesen ist empfohlen: Um die Freiheit der Frau geht es

Und jetzt oute ich mich einmal

Weiterlesen »

Petition: Waffenscheine für Frauen

ivghvozevepqldw-800x450-nopad

Petition zur Änderung des Waffengesetzes vor dem Hintergrund der exzessiven und koordinierten Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht

Ich bitte euch, die obige Petition zu unterstützen und kopiere einen Forumstext als Begründung mit Links zu meinen Blogartikeln:

In kaum einer europäischen Demokratie haben Menschen, insbesondere Frauen,
weniger Rechte sich zu schützen als in Deutschland. In vielen europäischen Staaten, wie Österreich, Schweiz, Luxemburg, Tschechien ist es bedrohten Menschen möglich, nach entsprechenden Prüfungen einen Waffenschein zu bekommen.

Diese Staaten fallen NICHT durch Schießereien oder erhöhte Mordraten auf!!!!

Weiterlesen »

Crowdfunding: Waffen schützen Frauen

Unser Partner „Sons of Libertas“ machte uns gerade auf dieses Crowdfunding aufmerksam, das am 3. Dezember gestartet ist und am 2. Januar endet. Es wird Geld für eine 90-Minuten-Doku gesammelt, die das Thema Waffen und Frauen aus der Pro-Gun-Sicht zeigt.

Wir finden, dass dieses Projekt auch weltweite Unterstützung bekommen soll. Die Kleinwaffenkonferenzen der UN versuchen seit Jahren den Waffenbesitz zu kontrollieren und einzuschränken. Seit ca. 2 Jahren liegt deren Fokus auf dem Schutz der Frauen. Es wird argumentiert, dass Frauen ganz besonders gefährdet sind, wenn im Haus Schusswaffen sind.

Dieser Film wird zeigen, dass Frauen, die selber Schusswaffen besitzen, weniger gefährdet sind. Denn Gewalttäter halten sich nicht an Waffengesetze. Obwohl es viel in deutschen Haushalten viel weniger Waffen gibt als in den USA, werden auch in unserem Land jede Woche fünf Frauen ermordet und in England sieht es auch nicht besser aus.

Weiterlesen: Crowdfunding: Waffen schützen Frauen

Frauenhaß?

Gestern Abend hat ein oder haben zwei Männer in Isla Vista sechs Menschen getötet und sieben weitere verletzt, einen davon lebensgefährlich. 24 Stunden vorher hatte der vermutliche Täter ein Video hoch geladen, in dem er Rache an den Frauen schwor, die ihn seit acht Jahren abblitzen ließen. Er sei mit 22 Jahren immer noch jungfräulich, aber morgen würde er es den „blonden Schlampen“ zeigen. Morgen spiele er Gott und würde sich an ihnen rächen. Ich würde mich daher nicht wundern, wenn alle „willkürlich“ ausgewählte Opfer sich als weiblich herausstellen. Diejenigen, die sich vor dem gestrigen Angriff retten konnten und darüber in den Zeitungen berichteten, waren alles Frauen. (Da habe ich mich geirrt, die ersten drei Opfer waren männlich und wurden von ihm in seinem Appartement erstochen).

Was bitte geht in so einem Menschen vor?

Wieso erlaubt er sich, Unschuldige für seine Minderwertigkeitskomplex mit dem Tod zu strafen?

Diese Fragen stelle ich mir seit ich 1989 von dem Massenmord in Kanada hörte.Weiterlesen »

Crime Scene do not Cross

#Amokläufe: Mörderischer Hass

Die beiden Amokläufe in El Paso und Dayton (USA) erschütterten die Welt, die politischen Lager machen sich gegenseitig dafür verantwortlich, Hass zu säen und die ganze Welt fordert schärfere Waffengesetze in den USA.

Doch etwas ist anders

Viele Medien bemühen sich, weder die Namen der Attentäter zu nennen, noch Bilder von ihnen zu zeigen. Die öffentlichen Social Media Accounts der Attentäter wurden schnell deaktiviert. Die Medien bzw. die staatlichen Behörden berichten, was in den Accounts grundsätzlich enthalten war, jedoch ohne wörtliche Zitate. Bekannte der Attentäter, die interviewt wurden, werden anonymisiert zitiert. Insgesamt ist die Berichterstattung bemüht, die Attentäter nicht zu glorifizieren – wie sie das in der Vergangenheit getan hatte -, sondern als Loser darzustellen.

Nur die Politiker reagieren wie immer

Weiterlesen »

Refugees Daumen hoch

Integration zunächst gescheitert

Die FAZ veröffentlichte am 17.07.2019 einen Artikel über die gescheiterte Intergration in Deutschland in Bezug auf den Wohnungsmarkt. Ich ergänze dies mit Fakten zum Arbeitsmarkt und der inneren Sicherheit in Schweden und Deutschland.

WOHNUNGSMARKT

Die Forscher sollten den Nachweis erbringen, dass die Flüchtlinge sich rasch integrieren würden, dass sie die deutsche Gesellschaft nicht überforderten und sich in ihrer sozialen Schichtung dieser Gesellschaft bald angleichen würden.

[E]s gibt erste umfassende Studien zu zentralen Teilaspekten der Integration. Und die zeichnen ein ernüchterndes, teilweise sogar entmutigendes Bild der deutschen Integrationsgesellschaft.

Dass es im Sinne einer erfolgreichen Integration natürlich wünschenswert wäre, Flüchtlinge und andere Zuwanderergruppen räumlich möglichst gleichmäßig zu verteilen, scheitert an der städtischen Konzentration von bezahlbarem Wohnraum.

Die Folge ist, dass gerade sozial ohnehin benachteiligte Stadtviertel und deren Bewohner auch noch mit den Integrationsaufgaben im Übermaß belastet werden.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/integration-zuwanderer-und-sozial-schwache-gruppen-16272292.html

Weiterlesen »

EU-Wahl: Wählerwanderung / Influencer

Wenn Internet „Neuland“ ist und man keine Ahnung von sozialen Medien hat und ein Wahl-Analyse-Team hat, dass auf allen Augen, die nicht grün sind, blind ist, ja dann kann man die Rolle von Influencern völlig überbewerten.

Die CDU-Spitze gibt der Jungen Union und der Werte-Union die Schuld, sie hätte wegen ihres Rechtsrucks Wähler verschreckt. Annegret Kramp-Karrenbauer gibt den Youtubern die Schuld und möchte diese vor Wahlen regulieren.

Keiner kommt auf den Gedanken, dass das monatelange Hypen von Greta und ihren Fridays-for-Future-Kids, das Lob von Merkel, Kirchen, Schulleitern an die Kids und die vielen Talkshows mit ihnen Schuld sein könnten.

Wie wäre die Wahl ausgefallen, wenn die vierte und fünfte Macht (Medien und Lobbyisten) realistisch all das untersucht hätten, was hier im Lande schief läuft?

Wenn ich Kritik sah, dann war diese hinter Bezahlschranken gut versteckt. Wie z.B. das Interview mit Prof. Reitzel in der WELT+.  Er moniert zu Recht die Dinge, die hier schief laufen: Bildung, Steuern, E-Auto, EEG, uvm. Seine Forderungen kann ich zu 100% unterstützen. So ein Experte müsste in die Talkshows. Diese sind aber seit Jahren 4:1 besetzt. Vier Leute stützen „grüne Thesen“, einer behauptet das Gegenteil.

Dann muss man sich nicht wundern, wenn die Leute das Original wählen statt die Kopie.

Weiterlesen »

Opferschutz

Seit fast einem Jahrzehnt recherchiere ich zum Waffenrecht und Gewaltkriminalität. In dieser Zeit habe ich mich insbesondere mit den Todesopfern von Gewaltverbrechen beschäftigt, national wie auch international. Mein Fokus liegt hier insbesondere auf denen, die am verwundbarsten sind: Kinder, Frauen und Senioren. Opfer, die sich kaum wehren können.

Die Eingangsgrafik stammt von der PKS Zeitreihe zu vollendetem Mord (10000), Totschlag (20000) und fahrlässiger Tötung (30000). Es gibt wesentlich mehr Tötungsversuche, die Männer unter 60 Jahren jedoch häufig vereiteln können. Frauen, Kinder und Senioren eher nicht.

Insgesamt werden Frauen häufiger Mordopfer als Männer, die Chance einen Mordanschlag zu überleben, liegt bei Männern 2,5 Mal höher als bei Frauen. Das ist vermutlich damit zu erklären, dass die Angreifer in den meisten Fällen männlich und den Frauen körperlich überlegen sind. Und Frauen auch nicht gelernt haben, sich zu wehren. Schon gar nicht, wenn es sich bei den Angreifern um ihnen nahestehende Personen handelt.

Telepolis vom 9. Dezember 2017

Weiterlesen »

GRA im FOCUS: Deutsche Waffenlobby kämpft für amerikanische Verhältnisse

Seit einigen Jahren lasse ich mich zum Waffenrecht interviewen. Fast alle Journalisten kommen mit wenig Ahnung vom Waffenrecht und Gewaltkriminalität und die meisten sind persönlich sehr gegen privaten Waffenbesitz eingestellt.

Nach dem Interview hat sich bei den meisten die Einstellung zum privaten Waffenbesitz nicht grundlegend geändert, aber viele verstehen, dass Schusswaffen auch Leben retten können und der private Besitz unter Auflagen nicht dazu führen wird, dass künftig alle auf den Straßen „wild rumballern“ werden.

Ich lasse es zu, dass sie das Interview aufzeichnen und segne bei Printmedien Zitate vor Veröffentlichung ab. Was die Journalisten um diese Zitate herumbauen, weiß ich im Vorfeld nicht.

Die einen mögen sagen, dass ich da zu naiv herangehe, dass die Gefahr der falschen Interpretation zu groß ist. Denen entgegne ich, dass bei den vielen Interviews in den letzten Jahren nur zwei Medien mich so richtig auflaufen ließen: der WDR mit der Dokumentation „Waffen sind mein Leben“ und vor kurzem der FOCUS mit seinem Printartikel „German Rifle Association“„Waffenrecht ist Menschenrecht“: Deutsche Waffenlobby kämpft für amerikanische Verhältnisse

FOCUS-Interview
Quelle: FOCUS- Katja Triebel vor dem Regal mit Schreckschusswaffen und Airguns
Direktlink: https://p5.focus.de/img/fotos/origs8987207/1039138367-w630-h418-o-q75-p5/gra-3.jpg

Weiterlesen »